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Massive Verluste für die Kultur- und Kreativwirtschaft

Auch die Art Basel musste alle ihre Messen im vergangenen Jahr absagen

Die Corona-Pandemie setzt der deutschen Kultur- und Kreativwirtschaft (KKW) stark zu. Das geht aus einer Studie hervor, die das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes und das Forschungsinstitut Prognos im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums und der Kulturstaatsministerin Monika Grütters erstellt haben. Demnach liegen die Verluste der KKW für das Jahr 2020 bei 22,4 Milliarden Euro. Der Einbruch um 13 Prozent beim Umsatz sei der größte Rückschlag seit Beginn des Monitorings im Jahr 2009. Die Ausfälle haben einzelne Teilbranchen auf das Umsatzniveau von vor 2003 zurückgeworfen. Besonders stark betroffen waren der Markt für Darstellende Künste (-85 Prozent), die Musikwirtschaft (-54 Prozent), der Kunstmarkt (-51 Prozent) und die Filmwirtschaft (-48 Prozent).

Auch für das aktuelle Jahr prognostiziert das Dossier je nach Lockdown-Szenario zwischen 11,5 und 31,8 Milliarden Euro an finanziellen Ausfällen für die KKW. Hier steht wiederum der Markt für Darstellende Künste mit einem Minus von bis zu 69 Prozent an der Spitze, gefolgt vom Kunstmarkt (bis zu -61 Prozent) und der Musikwirtschaft (bis zu -59 Prozent). Kaum gebeutelt sind die Software- und Games-Industrie (bis zu 0 Prozent) und dem Architekturmarkt (bis zu -10 Prozent), deren Kerntätigkeit wenig durch die Kontaktbeschränkungsmaßnahmen behindert wird und die sich durch bereits bestehende ausgeprägte Kompetenzen im Digitalen auszeichnen.

Da die Teilmärkte mit hohem Umsatzminus von kleinteiligen Strukturen dominiert sind, verweist die Analyse auf die besonders von der Pandemie betroffen Erwerbstätigen. Neben Solo-Selbstständigen und Freiberuflern sind das vor allem geringfügig Beschäftigte und Mini-Jobber. Für einen Großteil dieser Beschäftigungsgruppen hätten die teils massiven Umsatzeinbußen weitreichende Konsequenzen für die Sicherung des persönlichen Lebensunterhalts.

Olaf Zimmermann, der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, forderte daher den Bund und die Länder auf, die Hilfen für die notleidende Kulturwirtschaft aufzustocken: „Die Betroffenheitsanalyse belegt schwarz auf weiß, was wir schon seit Monaten sagen, der Kulturbereich ist ganz besonders von der Corona-Pandemie betroffen. Der Umsatzeinbruch in der Kultur- und Kreativwirtschaft einer Branche, deren Bruttowertschöpfung im Jahr 2019 unmittelbar auf den Fahrzeugbau und den Maschinenbau folgte, ist massiv. Einige Teilbranchen befinden sich seit fast einem Jahr im Lockdown. Der Schaden für den Kulturbereich ist erschreckend hoch. Ein unwiederbringlicher Verlust an kultureller Vielfalt droht, wenn der freie Fall der Kulturwirtschaft nicht gestoppt wird. Umso wichtiger ist es, nun Öffnungsszenarien zu entwickeln, damit die Unternehmen planen können und Licht am Ende des Tunnels sehen.“


19.02.2021

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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