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Die Top-Sammler der Welt

Wer gibt 100 Millionen Dollar für Kunst aus?



Reinhold Würth, aufgenommen in seiner Kunsthalle, gehört zu den 200 Topsammlern der Welt

Reinhold Würth, aufgenommen in seiner Kunsthalle, gehört zu den 200 Topsammlern der Welt

Wie geht es dem Kunstmarkt? In der amerikanischen Zeitschrift „Art News“ erscheint jährlich in der Sommerausgabe eine Liste der 200 aktivsten privaten Kunstsammler der Welt, und damit ein besonderer Indikator für den Bereich der hochpreisigen Kunst. Für die zwölfte Ausgabe seiner Sammlerbewertung befragte Art News wieder Händler, Auktionatoren, Sammler, Museumsdirektoren, Kuratoren und Artconsultants aus 22 verschiedenen Ländern.



Erstaunlich sind die Zahlen, die bei solchen Untersuchungen an die Öffentlichkeit kommen. Es gäbe in jedem Jahr mindestens fünf Kunstliebhaber, die 100 Millionen US-Dollar und mehr für ihre Sammlung ausgeben, so ein Beobachter der Szene der Superreichen. Auch in diesem Jahr erlebe das oberste Marktsegment eine rege Nachfrage. Ein Einbruch wie im unteren und mittleren Preisbereich war hier nicht zu spüren. Wer genug Geld hat und ein singuläres Kunstwerk besitzen will, gibt dafür Unsummen aus. William F. Ruprecht, Chef von Sotheby’s, sprach gar von einem Vorstoß in neue Preisdimensionen für hochqualitative Werke. Ausserdem beobachtet er nach den Abstürzen an den Finanzmärkten einen Rückzug in bleibende Sachwerte, die dazu noch Freude machen.

Die grössten Investitionen zum Aufbau ihrer Sammlung tätigten laut Art News im letzten Jahr die Amerikaner Paul Allen, Debbie und Leon Black, Edythe L. und Eli Broad, Steven Cohen, Doris und Donald Fisher, Ronnie und Samuel Heyman, Marie-Josée und Henry R. Kravis, Evelyn und Leonard A. Lauder, Jo Carole und Ronald S. Lauder sowie der Franzose François Pinault, der neben einer Kaufhauskette zugleich Eigentümer von Christie’s ist.

Hier wird schon deutlich, dass in Amerika das Kunstsammeln bei den Reichen quasi zum guten Ton gehört. Bei der Auswertung der Liste - Doppelzählungen kommen hier vor, da etliche Sammler Wohnsitze in verschiedenen Ländern haben - zeigt sich, dass von den 200 Top-Sammlern 114 in den Vereinigen Staaten leben, gefolgt von Frankreich und der Schweiz mit je 18. Platz 3 belegt England mit 17 Sammlerpersönlichkeiten und den vierten Rang übernimmt Deutschland mit 12. Für Österreich führt die Liste Gerhard Lenz und das Sammlerpaar Elisabeth und Rudolf Leopold auf, dem Gründer des Museum Leopold in Wien. Addiert man die einzelnen Nennungen der europäischen Länder zusammen, so kommt man lediglich auf eine Zahl von 85.

Zu den Deutschen, die in die Liste aufgenommen wurden, gehören Udo Brandhost (Köln), Harald Falckenberg (Hamburg), Anna und Josef Froehlich (Stuttgart), Ingvild Goetz (München), Hans Grothe (Bremen), Uli Knecht (Stuttgart), Arend Oetker (Köln), Inge Rodenstock (Grünwald), Ute und Rudolf Scharpff (Stuttgart), Reiner Speck (Köln), Eleonore und Michael Stoffel (Köln) und Reinhold Würth (Niedernhall).

In der Schweiz leben Monique und Jean-Paul Barbier-Mueller (Genf), Christa und Thomas Bechtler (Zürich), David Bowie (Lausanne), Ulla und Richard Dreyfus (Binningen und Gstaad), Georges Embiricos (Jouxtens und Gstaad), Friedrich Christian Flick (Hergiswil und Gstaad), Esther Grether (Bottmingen), Donald Hess (Bolligen), Elsa und Theo Hotz (Meilen), Baroness Marion und Baron Philippe Lambert (Genf), Gabi und Werner Merzbacher (Zürich), Robert Miller (Gstaad), Philip Niarchos (St. Moritz), Jacqueline und Philippe Nordmann (Genf), Maja Oeri und Hans Bodenmann (Basel), George Ortiz (Vandoeuvres), Graf und Gräfin Giuseppe Panza di Biumo (Massagno), Ellen und Michael Ringier (Zürich).

Neben David Bowie haben mit Elton John, Andrew Loyd Webber und Steve Martin noch weitere illustre Persönlichkeiten aus dem Showgeschäft Aufnahme unter die 200 Topsammler gefunden. Auch bei der Leidenschaft für ein bestimmtes Sammelgebiet gibt es eindeutig einen Trend: Die meisten Sammler kaufen Kunst des 20. Jahrhunderts vom Impressionismus und der klassischen Moderne bis zu zeitgenössischen Positionen.



31.07.2002

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Alberto Saviello

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