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Österreich trauert um Arik Brauer

Arik Brauer ist in Wien gestorben

Gestern ist Arik Brauer im Kreis seiner Familie in seiner Geburts- und Heimatstadt Wien verstorben. Der 92jährige war als Maler, Grafiker, Bühnenbildner, Sänger und Dichter einer der wichtigsten Persönlichkeiten der österreichischen Kunstwelt nach 1945. „Mit der Erfahrung von Antisemitismus, Verfolgung und Mord in der dunklen Zeit des Nationalsozialismus aufgewachsen, wurde Arik Brauer zum kritischen Citoyen. Er mischte sich ein im besten Sinne des Wortes. Er erhob seine Stimme für Freiheit, Demokratie und Solidarität. Seine Bilder ebenso wie sein Engagement sind zum festen Bestandteil unseres kollektiven Bewusstseins geworden“, äußerte sich der österreichische Bundespräsident Alexander Van der Bellen zum Tod Brauers. Das künstlerische Werk des eingefleischten Wieners war weltweit anerkannt und ausgezeichnet. „Er war ein Weltbürger, der sich in Wien, Paris und Israel zu Hause fühlte“, so Oskar Deutsch, Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Wien.

Am 4. Januar 1929 in Ottakring, dem 16. Wiener Bezirk geboren, überlebte Brauer die Shoah in seiner Heimat, weshalb er später gerade jungen Menschen die Vergangenheit authentisch schildern und erfolgreich mahnen konnte. Gleich nach Kriegsende studierte er bis 1951 an der Wiener Akademie der bildenden Künste bei Robin Christian Andersen und Albert Paris Gütersloh, an die er zwischen 1986 und 1997 als ordentlicher Professor zurückkehrte. Vielen Einflüssen zugänglich lebte er zeitweise in Israel sowie Paris und begab sich auf zahlreiche Reisen. Unter anderem wurde er 2002 mit dem Österreichischen Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse und 2018 mit dem Großen Goldenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ausgezeichnet.

Brauer war Gründungsmitglied der Wiener Schule des Phantastischen Realismus, die in den 1950er und 1960er Jahren ihren Höhepunkt hatte. Mit Ernst Fuchs, Rudolf Hausner, Wolfgang Hutter, Anton Lehmden und Helmut Leherb schuf er in einer Zeit, in der die Abstraktion vorherrschte, figurative, fantastische und märchenhafte Bildwelten, die von Religion, der Bibel, jüdischer Identität, Humanismus und einer Versöhnung von Mensch und Natur geprägt waren. Als deren letzter bedeutender Vertreter bediente sich der Wiener eines flächigen Malstils und einer vielschichtigen sowie starken Palette. Bei seiner Arbeit ließ sich Brauer zusätzlich von den Alten Meistern und orientalischen Miniaturmalern inspirieren. Museen in Wien widmeten ihm zu Lebzeiten zahlreiche Ausstellungen, sein Werk wurde aber auch in Paris, New York, Hamburg, London und zuletzt in Salzburg oder Erfurt präsentiert.

Quelle: Kunstmarkt.com/Hans-Jörg Berghammer

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Arik Brauer vor einer seiner fantastischen Landschaften
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Ernst Fuchs, Arik
 Brauer und Friedensreich Hundertwasser Anfang der 1970er Jahre in Wien
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Künstler:

Arik Brauer








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