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Knieende(r), 1907/1908 / Ernst Barlach

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Marktberichte

Aktuellzum Archiv:Auktions-Nachbericht

In der Fotografieauktion bei Grisebach in Berlin waren einige Bilder besonders begehrt

Leuchtende Herbststimmung



Unbekannter Fotograf, Herbststimmung, um 1900/10

Unbekannter Fotograf, Herbststimmung, um 1900/10

Wie in einem impressionistischen Gemälde zieht sich ein von Bäumen gesäumter Weg in die Tiefe des Bildes. Drei vereinzelte Figuren, von hinten zu sehen, ziehen diesen entlang in Richtung des Lichts, das hinter den schattigen Bäumen aufscheint. Laub, wie mit Pinseltupfen gemalt, säumt den Pfad. Einzelne Lichtreflexe durch die karg werdenden Pflanzen wirken pointillistisch inspiriert. Dennoch handelt es sich um eine monochrome Fotografie, bei der ein mehrfacher Bromölumdruck auf Aquarellpapier diesen Effekt erzeugt. In der Entstehungszeit um 1900/10 handelt es sich damit um ein überzeugendes Beispiel des Piktorialismus, der die Fotografie vom Vorwurf der reinen Dokumentation befreien und zur freien Kunst erheben wollte. Eine Besonderheit ist die Größe des Blattes, das immerhin 91,5 Zentimeter in der Höhe und einen halben Meter in der Breite misst. Diese Alleinstellungsmerkmale und Qualitäten erkannten die Interessenten bei Grisebach – trotz der fehlenden Künstlerzuordnung. Die geschätzten 20.000 bis 30.000 Euro überboten sie schnell: Das einzigartige Vintage mit dem Titel „Herbststimmung“ wechselte letztlich für hohe 40.000 Euro von einer rheinischen Sammlung in die USA.


Das Publikum folgte am 2. Dezember meist der qualitätvollen Auswahl Grisebachs in Berlin. Allerdings waren preisliche Ausbrüche nach oben eher selten und die beinahe verhaltene Abnahmequote von 60 Prozent während der Auktion konnte erst mit dem Nachverkauf auf erfolgsübliche 75 Prozent gesteigert werden. Damit erwirtschaftete Grisebach brutto über 565.000 Euro. Großen Anteil hatte daran noch Mitch Epstein. Sein knapp zwei Meter hoher C-Print „Flag“ aus dem Jahr 2000 mit einer frisch gewaschenen Amerikaflagge in der Plastikhülle einer Textilreinigung hatte schließlich einen tagesaktuellen Charakter: Die krisengebeutelte USA, vom populistischen Präsidenten bis zur Corona-Pandemie, dürfte politisch und gesellschaftlich noch mit einigen Makeln zu kämpfen haben, genauso wie sich einige Flecken hartnäckig auf der „Flag“ halten. Das Bild, das somit ein aktuelles Eigenleben führt, wie es sich Epstein selbst wünscht, legte sich ein Schweizer Sammler bei 25.000 Euro am unteren Schätzrand zu.

Von der Mode bis zur Erotik

Personen und Mode zu inszenieren, ist bis heute ein Kernelement der Fotografie. Schon aufgrund der bisher entwickelten Masse an Ideen und Formen dieses Genres ist dies allerdings keine leichte Aufgabe. Innovative Werke finden bis heute Anklang, wie Ormond Giglis berühmte Komposition verschieden gekleideter und posierender Frauen in den rasterhaften Fenstern eines Großstadtbaus New Yorks von 1960 beweist; die in Schwarzweiß vorliegende Ikone brachte 12.000 Euro ein (Taxe 12.000 bis 18.000 EUR). Zeitschriften wie die „Vogue“ gelten dabei noch immer als prestigeträchtige Formate für Modefotografen. Für diese schoss William Klein 1956 die Frontalansicht einer rauchenden Frau mit Blütenhut unter dem Titel „Hat + 5 Roses, Paris“ für 4.000 Euro (Taxe 4.000 bis 6.000 EUR). Als Altmeister der Modefotografie arbeitete der bei der Auktion vielfach vertretene Horst P. Horst für das Blatt. 1940 verleiteten ihn die Körperformen Lisa Fonssagrives dazu, den Schriftzug des Modemagazins durch deren Buchstabenposen darzustellen, wofür er 7.500 Euro erntete (Taxe 3.000 bis 5.000 EUR).

Den Schönheitsdrang der Branche hielt Horst 1946 mit „Carmen ‚Face Massage‘, New York“ für 3.800 Euro fest (Taxe 3.000 bis 5.000 EUR). Seiner kontrast- und lichteffektreichen schwarzweißen Fotografie blieb der gebürtige Deutsche treu. Der beispielhafte Abzug seiner „Zoli Models“, die er 1985 als dunkel gekleidete Dreiergruppe im Hintergrund aufstellte, während sie eine oberkörperfreie zurückgelehnte Frau halten, interessierte das Publikum dementsprechend. 12.000 Euro war ein Sammler bereit, für den Mode- und Erotikfotografie vereinenden Abzug zu zahlen (Taxe 8.000 bis 10.000 EUR). Helmut Newton trieb diese Verbindung noch weiter und schockierte die Modewelt, indem er seine Modelle deutlich lasziv und selbstbewusst auftreten ließ. So spielte er 1991 in den nun 19.000 Euro teuren „Parlour Games Munich“ mit einer halbnackten, in Leder gekleideten Frau, die einer zweiten auf einem Stuhl die Augen verbindet, aus sadomasochistische Praktiken an (Taxe 20.000 bis 30.000 EUR).

Die Gesellschaft zwischen Randerscheinungen und ihren Helden

Diane Arbus nahm 1966 die stets stilvoll gekleidete Soullegende James Brown backstage im renommierten Apollo Theater in New York in den Fokus und erlöste 5.500 Euro (Taxe 5.000 bis 7.000 EUR). Die bei der Versteigerung gut angenommenen Fotos der Amerikanerin lockten jedoch nicht nur durch die großen Namen, sondern auch durch unbekannte, aber genauso aussagekräftige Charaktere. Das zwei Jahre jüngere Foto des „Girl in a coat lying on her bed“ strahlt mit dem abgehängten biederen Landschaftsgemälde, dem Aschenbecher im Bett und dem auffordernden Blick der Protagonistin für taxkonforme 7.000 Euro jugendliche Revolte aus. Arbus’ Interesse ging bis zu den am Rande der Gesellschaft lebenden Figuren. 1969 posierte für sie die lachende „Transvestite on her birthday party“ für 6.800 Euro mit einem Kuchen ebenfalls im Bett (Taxe 4.000 bis 6.000 EUR). Einer Ikone des klassischen Männlichkeitsbildes widmete sich 1955 Frank Worth mit seinem 9.000 Euro schweren Portfolio aus neun posthumen Abzügen von James Dean (Taxe 8.000 bis 10.000 EUR). Andy Warhol schloss daran 1977 für 7.000 Euro mit seinem kleinen Polaroid von Arnold Schwarzenegger beim Präsentieren seiner Oberarmmuskeln an (Taxe 7.000 bis 9.000 EUR). Warhols Foto mit seinem Künstlerkollegen Jean-Michel Basquiat und Mike Walsh von 1985 war für 6.000 Euro zu haben (Taxe 6.000 bis 8.000 EUR).

Nicht ganz so gut kam Pablo Picasso weg, den Michel Sima 1946 ablichtete. Der Maler mit weit geöffneten Augen, wie die Eule in seiner Hand, war für 3.500 Euro eher ein Schnäppchen (Taxe 4.000 bis 6.000 EUR). Mehr Zuspruch fand Iggy Pop. Als „Starfotografin“ machte sich Annie Leibovitz für 6.500 Euro verdient, die den Rock-Haudegen im Jahr 2000 in einer kühlen und doch persönlichen Darstellung oberkörperfrei beisteuerte (Taxe 6.000 bis 8.000 EUR). Deutlich auf eine Einzelperson, die aber dennoch in einer Gruppe agiert, richtete Joel Meyerowitz 1977 seine Linse. Der drei Jahre jünger C-Print der „Cocktail Party“ in Wellfleet, Massachusetts, verdoppelte seinen Wert auf unerwartete 7.000 Euro. Ähnlich sommerlich muss es in „Patio, Winnetka Avenue“ von Larry Sultan gewesen sein. Zwischen 1998 und 2003 fotografierte er für die Serie „The Valley“ zwei nackte Damen, die für 5.000 Euro auf den ersten Blick versonnen auf ihrer Veranda sonnenbaden, aber eigentlich auf ihren nächsten Einsatz beim Pornodreh warten (Taxe 5.000 bis 7.000 EUR).

Natürliche und urbane Landschaften

Die kalte Jahreszeit faszinierte dagegen Albert Renger-Patzsch. Wie ein Riss zieht sich ein Bach durch die dicke weiße Schneedecke seines Bildes „Moorbach im Winter“ aus den Jahren vor 1928. Das seltene Vintage sicherte sich ein Liebhaber für 10.000 Euro (Taxe 10.000 bis 15.000 EUR). Eine weitere Landschaft sorgte dann für eine Überraschung: Hein Gornys glatter Wasserlauf durch die kleinen Sandhügel des Watts aus den 1930er Jahren schoss von 800 Euro im Bietergefecht auf 4.000 Euro. Nass ist es gleichfalls bei Germaine Krull, die um 1928 allerdings mit dem „Kempinski, Haus Vaterland am Potsdamer Platz, Berlin“ die Großstadt verewigte. Passanten und einige Fahrzeuge ziehen über den glänzend feuchten Asphalt, womit die dynamische Komposition 5.000 Euro am unteren Taxrand in die Kassen spülte. Eine Verbindung zwischen Natur und Kultur ließ die Bieter bei Harold Edgerton nicht los. Erst bei 3.500 Euro fiel der Hammer für „Ruby throated Humming Birds, Holderness, N.H.“ von 1936, wobei die Kolibris um eine Tränke schwirren (Taxe 1.800 bis 2.200 EUR).

Die Verbindung von Mensch und Landschaft setzt sich bei Herbert List 1933 fort. Zwei Spielkegel mit langen Schatten und ein Fußabdruck formen eine surreale Szene „Le Couple“ an der Ostsee für 3.500 Euro (Taxe 2.000 bis 3.000 EUR). In negativer Weise ist die gegenseitige Beeinflussung 1979 bei Joel Sternfeld zu beobachten. Er verewigte 1979 in „After The Flash Flood, Rancho Mirage, California, July“ für hohe 3.800 Euro die Naturgewalt, die ein Auto in einen ausgespülten Graben riss und nur knapp vor den Häusern der Anwohner Halt machte (Taxe 1.500 bis 2.000 EUR). Ungefährlicher wirkt da Wolfgang Tillmans’ „after storm“ von 2002 für 5.000 Euro, wobei der Sturm das Herbstlaub in einen Zaun trieb, in dem es sich schwebend anmutend verfing (Taxe 5.000 bis 7.000 EUR). Die Natur holte David Hockney 1970 in seinem farbigen Stillleben „Pretty Tulips“ in die Wohnung und nahm dafür 3.500 Euro ein (Taxe 1.200 bis 1.600 EUR). Auf Kontraste war zudem Otto Steinert 1949 mit seinem Foto „Zwei Masken“ aus. Der traurige Clown und sein lächelndes Requisit lassen in dem Vintage positive und negative Gefühle zu. Diese Wechselmütigkeit stimulierte das Publikum zu 3.500 Euro (Taxe 1.500 bis 2.000 EUR). Gleich taxiert war seine ruhige „Saarlandschaft III“ von 1953 mit Abraumhalden, die sich aber an den unteren Schätzwert hielt.

Eingedampfte Natur

Die jüngeren Umweltbilder zeichneten sich häufig durch ihre Abstraktionen aus. Eine alltägliche Form solcher Verfremdungen fing Saul Leiter mit Erfolg ein. Durch das „Wet Window“ von 1960 sind schemenhaft die Umrisse eines Menschen vor einem gelben, typisch amerikanischen Taxi zu sehen. Der Abzug überflügelte mit 8.000 Euro noch die zehn Jahre ältere Version des angelaufenen Fensters mit dem Titel „T“ für 7.000 Euro (Taxe je 4.000 bis 6.000 EUR). Anorganische Strukturen faszinierten Peter Keetman. 1958 blickte er mit seiner Kamera von oben auf nebeneinander stehende, verschieden lange Rohre, die damit wie strahlenförmig auseinanderdriftende schmale Blütenblätter in Nahaufnahme wirken. Während die Fotoliebhaber dieses Werk mit 7.500 Euro statt der geforderten 4.000 bis 6.000 Euro würdigten, ließen sie die vierteilige strenge „Schraubenpumpe“ Keetmans aus dem Jahr 1960 für 15.000 bis 20.000 Euro liegen. Direkt aus der Natur holte sich noch Michael Wesely sein Motiv und machte die „Everglades in Naples“ 1999 zur horizontalen Linie mit einem abstrakt kaltblauen Farbenspiel für 6.000 Euro (Taxe 7.000 bis 9.000 EUR).

Alle Preise verstehen sich als Zuschläge ohne das Aufgeld.

Kontakt:

Grisebach

Fasanenstraße 25

DE-10719 Berlin

Telefon:+49 (030) 885 91 50

Telefax:+49 (030) 882 41 45

E-Mail: auktionen@grisebach.com



13.01.2021

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Jan Soldin

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Mitch Epstein, Flag, 2000
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Andy Warhol, Arnold Schwarzenegger, 1977

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Taxe: 7.000 - 9.000 EURO

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Horst P. Horst, V.O.G.U.E., Lisa Fonssagrives, New York, 1940

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Taxe: 3.000 - 5.000 EURO

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Losnummer: 2004

Diane Arbus, James Brown backstage at Apollo Theater, N.Y.C., 1966

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Taxe: 5.000 - 7.000 EURO

Zuschlag: 5.500,- EURO

Losnummer: 2127

Helmut Newton, „Parlour Games“ Munich, 1991

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Taxe: 20.000 - 30.000 EURO

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Losnummer: 2099

Michel Sima, Pablo Picasso et Chouette. Antibes, 1946

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Taxe: 4.000 - 6.000 EURO

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Losnummer: 2109

Larry Sultan, Patio. Winnetka Avenue, 2000

Larry Sultan, Patio. Winnetka Avenue, 2000

Taxe: 5.000 - 7.000 EURO

Zuschlag: 5.000,- EURO

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Ormond Gigli, Girls in the Windows. New York City, 1960

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Taxe: 12.000 - 18.000 EURO

Zuschlag: 12.000,- EURO

Losnummer: 2026

Mitch Epstein, Flag, 2000

Mitch Epstein, Flag, 2000

Taxe: 25.000 - 30.000 EURO

Zuschlag: 25.000,- EURO

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Annie Leibovitz, Iggy Pop. Miami. Florida, 2000

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Taxe: 6.000 - 8.000 EURO

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William Klein, Hat + 5 Roses. Paris (Vogue), 1956

William Klein, Hat + 5 Roses. Paris (Vogue), 1956

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Albert Renger-Patzsch, Moorbach im Winter, vor 1928

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Michael Wesely, Everglades in Naples, 1999

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Saul Leiter, Wet Window, 1960

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