Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 15.03.2021 SONDERAUKTION: KUNST IM EXIL, Die Wittelsbacher in Sárvár

© Neumeister Münchener Kunstauktionshaus

Anzeige

ohne Titel / Günther Uecker

ohne Titel / Günther Uecker
© Galerie Luther


Anzeige

Sauwetter am Stachus mit Nornenbrunnen im winterlichen München / Otto Pippel

Sauwetter am Stachus mit Nornenbrunnen im winterlichen München / Otto Pippel
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Nautiluspokal / Franz von  Stuck

Nautiluspokal / Franz von Stuck
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Holzvogel 1990 / Doris Ziegler

Holzvogel 1990 / Doris Ziegler
© Döbele Kunst Mannheim


Anzeige

Ohne Titel, 2015 / Heinz Mack

Ohne Titel, 2015 / Heinz Mack
© Galerie Neher - Essen


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Marktberichte

Aktuellzum Archiv:Auktions-Nachbericht

Resultate: Zeichnungen, Aquarelle und Grafik im Wiener Dorotheum

Störrischer Künstler lässt sich lange bitten



Wilhelm Busch, Selbstbildnis mit Hut im Halbprofil, 1894

Wilhelm Busch, Selbstbildnis mit Hut im Halbprofil, 1894

Die Wiederentdeckung hat ihre Wirkung nicht verfehlt. Schon auf dem Katalogtitel hatte das Dorotheum ein Selbstbildnis von Wilhelm Busch, das den Betrachter mit einem eindringlichen Blick gefangennahm, prominent platziert. Als zurückgezogen lebender, trockener Eigenbrötler präsentierte sich hierauf der große Humorist im Alter von 62 Jahren. Seit 1949 galt die Tuschezeichnung aus dem Jahr 1894 als verschollen und war nur durch Reproduktionen bekannt war. Überdauert hat Buschs wohl bekannteste Eigendarstellung in österreichischem Privatbesitz. Der darf sich nun über einen schönen vorweihnachtlichen Zugewinn freuen. Denn die anvisierten 12.000 bis 16.000 Euro für das bärtige Konterfei unter breitkrempigem Hut mit heruntergebrannter Zigarette im linken Mundwinkel verwandelten sich bei der Auktion „Meisterzeichnungen, Druckgraphik bis 1900, Aquarelle und Miniaturen“ in 40.000 Euro.


Damit war am 20. Oktober im Wiener Dorotheum schon die Messlatte erreicht. Keine der gut 300 ausschließlich online versteigerten Papierarbeiten, die zu 56,3 Prozent den Besitzer wechselten, reichte an Buschs schnell skizziertes Blatt heran. Außerdem gab es nur zwei weitere fünfstellige Zuschläge. Einem heimste Albrecht Dürer für seinen bekannten Kupferstich der liebevollen „Maria mit dem Kind an der Mauer“ von 1514 bei 11.000 Euro ein (Taxe 6.000 bis 8.000 EUR). Auch das übrige Dürer-Angebot sprach die Kundschaft im Dorotheum an, die etwa die in selber Technik gefertigte „Maria mit Zepter und Sternenkrone“ von 1516 auf 9.000 Euro (Taxe 3.000 bis 4.000 EUR) und den Holzschnitt „Der Tod und der Landsknecht“ von 1510 auf 6.000 Euro hob (Taxe 3.600 bis 4.000 EUR). Bei dem betenden „Christus am Ölberg“, einem kontrastreichen Druck aus der „Großen Passion“ um 1496/1500, verharrte sie mit 7.000 Euro innerhalb der Schätzgrenzen.

Bei Rembrandt, dem zweiten sonst beliebten Grafikgroßmeister, herrschte diesmal ein wenig Zurückhaltung. Von den 27 Blättern fanden nur neun einen Abnehmer. Über jeweils 4.000 Euro für die typischen Radierungen „Christus vertreibt die Geldwechsler aus dem Tempel“ von 1635 und das Portrait des alten Goldschmieds „Jan Lutma“ von 1656 gingen bei Rembrandt die Gebote nicht hinaus (Taxe je 4.000 bis 6.000 EUR). Dafür engagierten sich die Sammler bei Daniel Hopfers um 1500 gedruckter Eisenradierung „Die Jungfrau mit dem Jesusknaben und der heiligen Anna“ in überraschend moderner Renaissance- Architektur mit 2.600 Euro (Taxe 1.000 bis 1.200 EUR) und der Tronie eines alten Mannes mit Helm von Giovanni Domenico Tiepolo aus der Folge „Raccolta di Teste“ mit 2.400 Euro (Taxe 1.500 bis 2.000 EUR). Kauffreude kam zudem bei Giovanni Battista Piranesis „Veduta dell’Anfiteatro Flavio detto il Colosseo“ in der ungewöhnlichen Aufsichtvariante von 1776 mit 8.000 Euro (Taxe 5.000 bis 6.000 EUR) und bei der unaufgeregten Radierung „Der Portikus der National Gallery in London“ des viktorianischen Künstlers James Jacques Joseph Tissot von 1878 mit 4.000 Euro auf (Taxe 1.200 bis 1.600 EUR).

Ein Schmankerl der Versteigerung waren die Kulissenbilder, die der Augsburger Kupferstecher und Verleger Martin Engelbrecht in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts erfolgreich herausgab. Mit sechs bis sieben kolorierten und hintereinander gestaffelten Blättern konnten Szenen aus der Bibel, von Kriegen, Festen, Katastrophen, Opern, Städten und Architekturen wie auf dem Theater nachgebaut werden. Elf dieser Guckkastenbilder, darunter die „Presentation der schmerzhaften Geißelung Christi“, die „Presentation einer scharffen Action in einem Lager“ oder die „Präsentation einer schwäbischen Bauern Hochzeit“, listete der Katalog zwischen 1.000 und 3.000 Euro. Sie alle gingen weg und erzielten bis zu 2.600 Euro, etwa für die „Präsentation einer wohleingerichteten Reitschule“ oder die „Presentation einer masquirten adelichen Schlittenfahrt bey Nacht“.

Den Spitzenpreis von 9.000 Euro bei den Handzeichnungen Alter Meister gab es für die flott mit Tusche skizzierten, sich küssenden Götter Mars und Venus samt kleinem Amor, mit denen der Manierist Jacopo Zanguidi um 1570 ein Fresko in der „Sala del Bacio“ des Palazzo del Giardino in Parma vorbereit hatte. Auch die nun 3.000 Euro teure Federzeichnung der „Verspottung Christi“ nutzte Giovanni Battista Castello, genannt il Bergamasco, als Vorlage für sein 1562/64 entstandenes Altargemälde in der heute nicht mehr existierenden Kirche San Francesco di Castelletto in Genua (Taxe je 2.000 bis 2.400 EUR). Seinem Genueser Kollegen Luciano Borzone wird eine klassische „Taufe Christi“ zugeschrieben, die es von 800 Euro immerhin auf 3.800 Euro brachte. Mit ihrem Charme überzeugten ein stiller Kinderkopf wohl von Lavinia Fontana für taxkonforme 2.400 Euro und Giovanni Francesco Barbieris ebenfalls mit Rötel ausgeführter Amor, der eben einen Pfeil in seinem Köcher verstaut und damit seine neckischen Liebesspiele unterbrechen muss, bei 7.000 Euro (Taxe 6.000 bis 8.000 EUR). Hinter einer furios hingestrichelten Schlachtenszene, für die die Experten lediglich einen Künstler vom Ende des 17. Jahrhunderts verantwortlich machten, darf ein bekannter Name vermutet werden; stieg hier doch der Wert von 600 Euro auf 3.600 Euro.

Bekannt war dann wieder der Urheber eines Blicks auf den Konstantinbogen und das Kolosseum in Rom: der französische Klassizist Pierre Antoine Demachy schuf die zart aquarellierte, detailfreudige Vedute und fuhr mit ihr gute 8.500 Euro ein (Taxe 3.000 bis 4.000 EUR). Den Betrachter entführten Antonio Senape und seine beiden zweifarbig in Grau und Braun gezeichneten Blätter für 400 Euro zu einem Laubengang an die Amalfiküste und für 1.800 Euro zu einer Meeresbucht mit dem Castello di Baia und dem Tempio di Venere jeweils am untern Schätzrand. In die Zeit der großen Wiener Ringstraßendekorationen weist Hans Canons mythologischer Entwurf zur „Rast der Diana“ samt Gefolge und erlegten Hasen, der die obere Schätzung von 6.000 Euro erreichte. Euphorisch nahmen die Bieter Rudolf von Alts Vedute vom Neuen Markt in Wien auf. Die in weiten Partien genau und detailverliebt ausgeführte Häuserzeile brachte mit 11.000 Euro den weiteren fünfstelligen Zuschlag (Taxe 2.000 bis 2.400 EUR).

Einträglich positionierten sich drei der vier Entwurfszeichnungen des Romantikers Moritz von Schwind, bei jeweils 2.600 Euro seine hochformatige Abschiedsszene aus dem „Märchen von den sieben Raben und der treuen Schwester“ (Taxe 700 bis 900 EUR) und seine feucht-fröhliche Darstellung des „Gambrinus“ für den Titelholzschnitt aus „Spindlers Zeitspiegel“ von 1832 (Taxe 800 bis 1.000 EUR). Sein feinliniges Blatt einer Waldlandschaft mit einem Grabmal und allegorischen Gestalten für den 1849 verstorbenen Anton Ritter von Spaun ließ sich mit 4.500 Euro gleichfalls mit lumpen (Taxe 2.400 bis 3.000 EUR). Später blieb dann auch Schwinds heller Scherenschnitt einer Katze nicht unentdeckt, die ein kleines Teufelchen gefangen hat und in ihrem Maul vor sich herträgt. Für die witzige Erfindung von 1859 gab es 3.200 Euro (Taxe 800 bis 1.000 EUR).

Da der Startpreis bei der Online-Auktion häufig bei der Hälfte der Taxen lag, mussten sich viele Kunstwerke mit deutlich weniger begnügen, als erwartet. Das traf etwa für die aquarellierten Landschaften Thomas Enders zu. So erreichte die stimmungsvolle Waldgegend „Der Kreuzstein in der Traun bei Bad Ischl“ nur 1.500 Euro (Taxe 3.000 bis 4.000 EUR), sein Aquarell von Nauders in Tirol unter Wolken, aber in hellem Licht nur 3.400 Euro (Taxe 5.000 bis 6.000 EUR). Ebenso erging es Franz Alts Pfarrhof in Uggowitz mit arbeitender Landbevölkerung im Dreiländereck zwischen Italien, Österreich und Slowenien von 1846 bei 750 Euro (Taxe 1.400 bis 2.000 EUR) oder Johann Matthias Ranftls Stillleben mit Rüstungsteilen, Armbrust, Renaissance-Kanne und zwei Windhunden bei 800 Euro (Taxe 1.600 bis 2.000 EUR). Friedrich Loos’ biedermeierlicher Blick über die Salzach auf Salzburg und die Festung von 1855 kam mit 2.400 Euro schon näher an die Preisvorstellungen von 2.800 bis 3.500 Euro heran.

Bei den Aquarellen schlug das Herz der Kundschaft oft für unspektakuläre Motive. So erwärmte es sich für die sechs genau getroffen Granatäpfel, die Leopold Zinnögger 1852 in zwei Reihen auf das Papier gestaffelt hatte, und spendierte dafür 5.000 Euro. Bei Ferdinand Brunner war es das ländliche Motiv eines Scheunendachs mit Zaun und Baumstämmen, das die Käufer zu 3.400 Euro anregte (Taxe je 1.600 bis 2.000 EUR). Edward Harrison Compton stellte die mit Bleistift skizzierten und teils schon aquarellierten Bäume im goldenen Herbstlaub von 1916 zur Verfügung und kam ebenfalls mit 3.400 Euro aus dem Bieterwettkampf heraus (Taxe 1.000 bis 1.500 EUR).

Siegreich ritt zudem ein KK Offizier als Champion des Armee Steeple Chase, festgehalten auf seinem Fuchs von Heinrich Gottfried Wilda im Jahr 1894, bei 4.000 Euro ins Ziel (Taxe 1.000 bis 1.500 EUR). Unterschiedlich war die Reaktion auf Ansichten von Weißenkirchen in der Wachau. Während Fritz Lachs Nahaufnahme in flächiger Gestaltung von 1914 bei 2.600 Euro reüssierte (Taxe 2.400 bis 3.000 EUR), gab sich Friedrich Franks abendlicher Weitblick in spätsommerlichem gelbem Licht schon mit 2.800 Euro zufrieden (Taxe 5.000 bis 6.000 EUR). Ebenso atmosphärisch hatte der Impressionist Félix Ziem seine Vedute von einer der Klosterinseln in der venezianischen Lagune bei violettem Mondlicht aquarelliert und dafür 3.000 Euro eingenommen (Taxe 2.400 bis 3.000 EUR).

Die Ergebnisse verstehen sich als Zuschlag ohne das Aufgeld.

Kontakt:

Dorotheum

Dorotheergasse 17

AT-1010 Wien

Telefon:+43 (01) 515 60 0

Telefax:+43 (01) 515 60 443

E-Mail: client.services@dorotheum.at



09.12.2020

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an


Weitere Inhalte:

Gesamt Treffer 32

Seiten: 1  •  2  •  3  •  4

Adressen (1)Kunstsparten (5)Berichte (1)Kunstwerke (25)

Bei:


Dorotheum

Kunstsparte:


Grafik

Kunstsparte:


Zeichnung

Kunstsparte:


Arbeiten auf Papier

Kunstsparte:


Malerei

Kunstsparte:


Scherenschnitt

Bericht:


Amor in der Rast

Kunstwerk:

Martin Engelbrecht, Presentation einer masquirten adelichen
 Schlittenfahrt bey Nacht, 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts
Martin Engelbrecht, Presentation einer masquirten adelichen Schlittenfahrt bey Nacht, 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts

Kunstwerk:

Martin
 Engelbrecht, Präsentation einer wohleingerichteten Reitschule, 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts
Martin Engelbrecht, Präsentation einer wohleingerichteten Reitschule, 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts







Daniel Hopfer, Die Jungfrau mit dem Jesusknaben und der heiligen Anna, um 1500

Daniel Hopfer, Die Jungfrau mit dem Jesusknaben und der heiligen Anna, um 1500

Taxe: 1.000 - 1.200 EURO

Zuschlag: 2.600,- EURO

Losnummer: 1

Félix Ziem, Venedig im Mondlicht

Félix Ziem, Venedig im Mondlicht

Taxe: 2.400 - 3.000 EURO

Zuschlag: 3.000,- EURO

Losnummer: 235

Franz Alt, Der Pfarrhof in Uggowitz, 1846

Franz Alt, Der Pfarrhof in Uggowitz, 1846

Taxe: 1.400 - 2.000 EURO

Zuschlag: 750,- EURO

Losnummer: 192

Hans Canon, Rast der Diana, um 1877

Hans Canon, Rast der Diana, um 1877

Taxe: 4.000 - 6.000 EURO

Zuschlag: 6.000,- EURO

Losnummer: 146

Thomas Ender, Nauders in Tirol

Thomas Ender, Nauders in Tirol

Taxe: 5.000 - 6.000 EURO

Zuschlag: 3.400,- EURO

Losnummer: 201

Johann Matthias Ranftl, Interieur mit Windhunden und Rüstungsteilen, 1838

Johann Matthias Ranftl, Interieur mit Windhunden und Rüstungsteilen, 1838

Taxe: 1.600 - 2.000 EURO

Zuschlag: 800,- EURO

Losnummer: 215

Giovanni Domenico Tiepolo, Alter Mann mit Helm, 1773/74

Giovanni Domenico Tiepolo, Alter Mann mit Helm, 1773/74

Taxe: 1.500 - 2.000 EURO

Zuschlag: 2.400,- EURO

Losnummer: 58

Pierre Antoine Demachy, Blick auf den Konstantinbogen und das Kolosseum in Rom

Pierre Antoine Demachy, Blick auf den Konstantinbogen und das Kolosseum in Rom

Taxe: 3.000 - 4.000 EURO

Zuschlag: 8.500,- EURO

Losnummer: 126

Albrecht Dürer, Der Tod und der Landsknecht, 1510

Albrecht Dürer, Der Tod und der Landsknecht, 1510

Taxe: 3.600 - 4.000 EURO

Zuschlag: 6.000,- EURO

Losnummer: 11

Rudolf von Alt, Neuer Markt in Wien

Rudolf von Alt, Neuer Markt in Wien

Taxe: 2.000 - 2.400 EURO

Zuschlag: 11.000,- EURO

Losnummer: 148

Giovanni Battista Castello, genannt Il Bergamasco, Verspottung Christi, um 1562/64

Giovanni Battista Castello, genannt Il Bergamasco, Verspottung Christi, um 1562/64

Taxe: 2.000 - 2.400 EURO

Zuschlag: 3.000,- EURO

Losnummer: 87

Moritz von Schwind, Szene aus dem „Märchen von den sieben Raben und der treuen Schwester“, wohl 1830/32

Moritz von Schwind, Szene aus dem „Märchen von den sieben Raben und der treuen Schwester“, wohl 1830/32

Taxe: 700 - 900 EURO

Zuschlag: 2.600,- EURO

Losnummer: 142

Giovanni Francesco Barbieri, genannt Il Guercino, Amor verstaut einen Pfeil in seinem Köcher

Giovanni Francesco Barbieri, genannt Il Guercino, Amor verstaut einen Pfeil in seinem Köcher

Taxe: 6.000 - 8.000 EURO

Zuschlag: 7.000,- EURO

Losnummer: 99




Copyright © '99-'2021
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce