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Marktberichte

Aktuellzum Archiv:Auktions-Vorbericht

Grisebach offeriert wieder einen vielfältigen Querschnitt durch die Fotografie, von den unbekannteren Anfängen über experimentelle Positionen bis zu jüngeren Themen

Ausblicke auf Amerika



„Es geht darum, Bilder zu machen, die ein Eigenleben führen“, sagt Mitch Epstein über seine Kunst. Mit seiner „Flag“ aus dem Jahr 2000 ist ihm das gelungen. Denn der 1952 geborene amerikanische Fotograf will mit seinen Bildern nie allein die Realität dokumentieren. So ist seine Flagge der USA, die frisch gereinigt und sauber gefaltet in einer Schutzhülle vor einer rosafarbenen Wand hängt und auf ihren Einsatz wartet, denn auch symbolisch zu verstehen. Die Flagge gehört in Epsteins Serie „Family Business“, die als Allegorie auf den Niedergang seines väterlichen Möbel- und Immobilienunternehmens steht. Genauso ist das Foto tagesaktuell interpretierbar. Heute scheint das Landessymbol, das trotz der Reinigungsbemühungen noch deutliche Flecken und Spuren der Zeit trägt, wie eine Verbildlichung der Lage der Vereinigten Staaten. Von Corona schwer getroffen, hat die Nation genauso eine Behandlung nötig, wie den politischen Neustart, für den seit der Präsidentenwahl wieder Hoffnung besteht. Einige Makel bleiben jedoch noch erhalten und bleichen wie auf Epsteins „Flag“ erst mit viel Mühe und Arbeit der gesamten Gesellschaft aus. Das somit überzeitlich relevante Werk des Amerikaners dürfte bei Grisebach einige Aufmerksamkeit auf sich ziehen und ist wohl auch deshalb auf 25.000 bis 30.000 Euro taxiert.


Am 2. Dezember treffen in Berlin dann Klassiker der Moderne auf zeitgenössische Positionen. Bei den knapp 180 Losen fehlen Größen des künstlerischen und gesellschaftlichen Lebens vor und hinter der Kamera genauso wenig, wie einige Entdeckungen. Einzelne Prunkstücke betont das Auktionshaus zusätzlich, indem es sie in der gesonderten Versteigerung der „Ausgewählten Werke“ am 3. Dezember integriert hat. Mode lebt nicht nur von deren Schöpfern und Trägern, sondern auch von ihrer Inszenierung. Zu einem der Großmeister dieses Fachs avancierte der bei Grisebach reichlich vertretene Horst P. Horst, der der kontrast- und lichteffektreichen schwarzweißen Fotografie treu blieb und mit seinen skulpturalen Personenarrangements einige Ikonen der Modefotografie schoss. Dazu zählt der Abzug der „Zoli Models“ von 1985, die als dunkel gekleidete Dreiergruppe im Hintergrund stehen und eine oberkörperfreie zurückgelehnte Frau halten. Hier orientierte sich Horst an Rudolf Koppitz’ bekannter Bewegungsstudie aus dem Jahr 1925 (Taxe 8.000 bis 10.000 EUR).

Horsts Qualitäten in derart theatralischen Gestaltungen zeigten sich schon weit früher, etwa bei „Lisa with Turban“ von 1940, worauf sich vom Haupt des träumerischen Modells ein geschickt komponierter Stoffstreifen der Kopfbedeckung nach oben zieht (Taxe 4.000 bis 6.000 EUR). Inspiration fand der Wahlamerikaner nicht nur in der Mode, sondern auch in der Natur. 1945 lichtete Horst P. Horst etwa die Blüte der „Echeveria Gibbiflora Crispa“ aus der Familie der Dickblattgewächse als strukturreiches Konturenspiel von oben ab (Taxe 5.000 bis 7.000 EUR). Körper und ihre äußeren Formen verleiteten ihn schon fünf Jahre davor, den Schriftzug des berühmten Modemagazins Vogue durch Buchstabenposen der Tänzerin und Fotoschönheit Lisa Fonssagrives auszudrücken (Taxe 3.000 bis 5.000 EUR).

Modezaren

Für dasselbe Modeblatt lichtete 1956 William Klein eine rauchende Dame mit Blütenhut frontal ab, wovon der spätere Silbergelatineabzug „Hat + 5 Roses, Paris (Vogue)“ 4.000 bis 6.000 Euro kosten soll. Den lebenden Mensch selbst nahm Germaine Krull 1925 aus ihrem Bild „Mannequin Siégel, Modelle Jenny, Paris“ und erzwang im Zusammenspiel eines abstrahiert geometrischen Körpermodells mit der realistischeren Schaufensterpuppe einen anderen Blick auf die Kleidung (Taxe 4.000 bis 6.000 EUR). Das Körpergerüst verleitete Joel-Peter Witkin 1972 zu Experimenten. Den Kopf seines mannequinartigen Torsos ersetzt eine Uhr mit großem mystischem Auge in der Mitte. Der surreale „Clock Faced Man“ lässt auf 5.000 bis 7.000 Euro hoffen. Mehr auf die Farbe und Bewegung fokussiert ist das lebendige „Starmannequin Jacky (Jackie Mazel) in roter Seidenrobe“, das Walde Huth 1955 tänzerisch im Profil in einem Saal zwischen zur Seite gerückten roten Stühlen positionierte (Taxe 5.000 bis 7.000 EUR).

Geradezu eine Massenschau der Mode inszenierte Ormond Gigli mit seinen „Girls in the Windows, New York City“ 1960. In den rasterartig angeordneten Fenstern des abrissreifen Baus im typischen New Yorker „Brownstone“ stehen seine Modelle in verschiedenen typischen Kleidern der 1960er Jahre und greifen zumeist dynamisch nach oben. Ein teurer Wagen und Frauen in Abendkleidern suggerieren Exklusivität trotz der Textilmasse (Taxe 12.000 bis 18.000 EUR). Helmut Newton schockierte die Modewelt, indem er seine Modelle freizügig auftreten ließ. Von den Anfangs teils heruntergerutschten Kleidern löste er sich und ging zu eindeutigeren Sujets über, wie den „Parlour Games Munich“ von 1991, wo eine Frau in Lederkluft mit freiem Busen einer zweiten auf einem Stuhl die Augen verbindet (Taxe 20.000 bis 30.000 EUR). Wieder andere Wege schlug Wolfgang Tillmans mit einem sachlichen Stil ein. 2006 fotografierte er Hemden und Unterwäsche wie ein kaltes, aber versucht liebevoll arrangiertes Stillleben im Schaufenster. Industrielle Massenware befreit vom Glamour der vorherigen Modefotografen charakterisiert seine Aufnahme „Schambach, Frankfurt“ sowie den von Tillmans kritisch beobachteten tristen Zustand vieler Modeketten (Taxe 3.500 bis 5.500 EUR). Ähnlich karg, aber eher im objektiven Sinn der Möbelfotografie ist das „Portfolio Nr. 4“ des Kölner Studio von Karl Hugo Schmölz und Walde Huth von 1959/63 (Taxe 8.000 bis 12.000 EUR).

Lebenswelten vergangener Zeiten

Die Gummigravüre ermöglichte Heinrich Kühn, piktorialistische Arbeiten mit ihrer impressionistisch anmutenden Atmosphäre aufs Papier zu bringen. Mit dieser weichzeichnerischen Drucktechnik verewigte der Fotopionier 1907 „Mary Warner und Hans Kühn“ als Rückenfiguren vor einer Hügellandschaft mit Heuhocken (Taxe 8.000 bis 10.000 EUR). Von der romantischen Malerei inspiriert, sah Kühn ein Jahr zuvor noch einen liegenden Landbewohner „In Ragusa“, über dessen Rücken die mediterrane Küste zu erkennen ist (Taxe 4.000 bis 6.000 EUR). Mehr Aktion findet sich bei Alfred Stieglitz. „The Steerage“ wirkt wie ein Schnappschuss eines überbevölkerten Schiffes, das die Passagiere ungeduldig vor den Stegen wartend verlassen wollen. Mit der Arbeit schaffte es Stieglitz 1907, die noch unsichere Stimmung der Emigranten bei der Ankunft in den USA eindrücklich festzuhalten (Taxe 6.000 bis 8.000 EUR). Die amerikanische Lebensweise bannte Joel Meyerowitz Jahrzehnte später aufs Papier. Aus der bunten „Cocktail-Party“ des Jahres 1977 in Massachusetts blicken dem Betrachter zwei isoliert scharfgestellte Frauen entgegen, die der Masse der Feiernden entrückt scheinen (Taxe 3.000 bis 5.000 EUR).

Die Freiheiten der 1990er Jahre verbildlichte Richard Prince in „Upstate“. Mit wilder Frisur sitzt eine Frau in Hot Pants auf einem Mountainbike und schaut leicht grinsend in die Kamera. Die hoch stehende Sonne verrät die Mittagsstunde eines heißen Sommertags (Taxe 5.000 bis 7.000 EUR). Ähnlich warm muss es in „Patio, Winnetka Avenue“ von Larry Sultan gewesen sein. Zwischen 1998 und 2003 fotografierte er für die Serie „The Valley“ zwei nackte Damen, die auf den ersten Blick versonnen auf ihrer Veranda sonnenbaden, aber eigentlich auf ihren nächsten Einsatz beim Pornodreh warten (Taxe 5.000 bis 7.000 EUR). Eine andere Form der freizügigen Selbstentfaltung interessierte 1969 Diane Arbus. In einem schlichten Schlafzimmer, geschmückt mit einigen Ballons, hielt sie ihre Kamera auf die mit ihrer Geburtstagstorte auf dem Bett liegende „Transvestite on her birthday party, N.Y.C.“ (Taxe 4.000 bis 6.000 EUR). Noch trauriger ist eine andere Schlafzimmerszene der amerikanischen Klassikerin. Arbus’ ein Jahr jüngeres „Girl in a coat lying on her bed, N.Y.C.“ hat ihr Kitschgemälde des 19. Jahrhunderts abgehängt und zur Seite gestellt, während sie mit verlorenem Blick im Bett neben einem Aschenbecher sitzt (Taxe 7.000 bis 9.000 EUR).

Prominenz aus Kunst und Pop

Namhafte Personen des öffentlichen Lebens waren stets Futter für die Linsen der Fotografen. Bei den „Ausgewählten Werken“ bietet Grisebach nun zwei Klassiker der Moderne vereint in einem Bild feil: Hugo Erfurths strenges Profilporträt von Wassily Kandinsky als Vintage aus dem Jahr 1925 (Taxe 10.000 bis 15.000 EUR). Seinen Malerkollegen Pablo Picasso mit weit aufgespannten Augen wie die der Eule in seiner Hand lichtete Michel Sima 1946 ab (Taxe 4.000 bis 6.000 EUR). Andy Warhol ist mit mehreren Losen von Künstlern seines Umfeldes vertreten. Für jeweils 6.000 bis 8.000 Euro sind seine Schnappschüsse „Keith Haring and Model Wanakee Pugh“ von 1984 sowie „Jean-Michel Basquiat and Mike Walsh“ von 1985 zu haben. Warhols Porträt von Arnold Schwarzenegger, in dem dieser mit seinen Armmuskeln spielt, soll als unikate farbige Polaroid-Aufnahme 6.000 bis 8.000 Euro kosten. Als „Starfotografin“ machte sich Annie Leibovitz einen Namen, die eine 2000 entstandene, kühle und doch persönlich nahe Darbietung des oberkörperfreien Iggy Pop beisteuert (Taxe 6.000 bis 8.000 EUR). Dessen ähnlich gealterten Rocker-Kollegen Mick Jagger nahm 2005 Mark Seliger in den Fokus (Taxe 5.000 bis 7.000 EUR). Von Frank Worth liegen drei Portfolios prominenter Filmgrößen vor: Die Mappe zu Liz Taylor von 1950/55 mit posthumen Abzügen soll 10.000 bis 15.000 Euro bringen, Marilyn Monroe von 1953/59 denselben Preis. Günstiger sind mit 8.000 bis 10.000 Euro die neun Lichtbilder von James Dean aus dem Jahr 1955.

Auf der Suche nach Struktur

Die Suche nach fesselnden Strukturen führte die Fotografie letztlich in die Abstraktion. Vorher sind jedoch schon ähnliche Interessen am Gegenständlichen zu beobachten. So richtete etwa Werner Mantz 1927 sein Objektiv auf ein „Brückenbauwerk über eine Eisenbahnstrecke bei der Hohensyburg, Ruhrtal“. Im Mittelpunkt stehen der geschwungene Schatten und die helle Oberfläche des Mauerwerks (Taxe 5.000 bis 7.000 EUR). Mit Schattenwürfen beleuchtete Peter Keetman die Oberfläche industrieller Maschinen, so auch 1960 seine „Schraubenpumpe“, sich durch vier Bildfelder schneckenartig nach oben zieht (Taxe 15.000 bis 20.000 EUR). Organischer ist die Fläche bei Saul Leiters angelaufenen Fenstern, die nur noch verschwommen ahnen lassen, was sich dahinter abspielt. Auf je 4.000 bis 6.000 Euro sind die Version „T.“ von 1950 und „Wet Window“ von 1960 geschätzt. Völlig abstrakt ist dann Otto Steinerts experimentelle „Geisterschrift“ von 1949, die an eine Lichtreflexe auf einer wässrigen Oberfläche denken lässt (Taxe 6.000 bis 8.000 EUR). Michael Wesely machte die „Everglades in Naples“ 1999 dann zur abstrakten horizontalen Linie mit dem kaltblauen Farbenspiel eines Abends in Florida (Taxe 7.000 bis 9.000 EUR).

Natur nah und fern

Nah an der Natur blieb mit impressionistischen Lichteffekten und piktorialistischen Qualitäten ein unbekannter Fotograf, dessen „Herbststimmung“ um 1900/10 mit einem in die Tiefe ziehenden Weg bei 20.000 bis 30.000 Euro ein Prunkstück der älteren Fotografien sein soll. Ein kaum jüngerer, aber mit einer klaren Bildsprache arbeitender Vertreter der Naturfotografie ist Albert Renger-Patzsch, der sein Vintage eines eisigen „Moorbachs im Winter“ vor 1928 für 10.000 bis 15.000 Euro zur Verfügung stellt. Nähere Ansichten und versteckte Details erfreuten Imogen Cunningham 1925 an der „Magnolia Blossom“ (Taxe 5.000 bis 7.000 EUR). Das Zusammenspiel natürlicher organischer Formen trieb Nobuyoshi Araki noch weiter, als er für seine Serie „Erotos“ 1993 eine Schnecke samt Haus in einen Bauchnabel platzierte (Taxe 5.000 bis 7.000 EUR). In Richtung des Makrokosmos bewegte sich Thomas Struth 1998 mit seinem großformatigen, weit schweifenden Blick über die Landschaft „Paradise 5, Daintree, Australien“, der mit seinen kühlen blaugrünen Farben besticht (Taxe 15.000 bis 20.000 EUR). Ein wertvolles Unikat hat Grisebach wieder in die „Ausgewählten Werken“ eingegliedert: Peter Beard legte 1966 einen Mann neben ein totes Krokodil und ergänzte die Arbeit zeichenhaft mit Tinte. Ein aus Blut gesetzter Fußabdruck weist auf den negativen Umgang des Menschen mit der vermeintlich gefährlichen Natur hin (Taxe 80.000 bis 100.000 EUR).

Grisebach versteigert die Fotografie am 2. Dezember ab 18 Uhr in Berlin. Eine Vorbesichtigung ist bis zum 1. Dezember von 10 bis 18 Uhr, dienstags bis 15 Uhr und nach individueller Vereinbarung möglich. Alle Lose sind zudem unter www.grisebach.com abrufbar.

Kontakt:

Grisebach

Fasanenstraße 25

DE-10719 Berlin

Telefon:+49 (030) 885 91 50

Telefax:+49 (030) 882 41 45

E-Mail: auktionen@grisebach.com



25.11.2020

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Jan Soldin

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02.12.2020, Photographie

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Leuchtende Herbststimmung

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Hugo Erfurth, Porträt Wassily Kandinsky, 1925
Hugo Erfurth, Porträt Wassily Kandinsky, 1925







Heinrich Kühn, Mary Warner und Hans Kühn, 1907

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Taxe: 8.000 - 10.000 EURO

Losnummer: 2076

Unbekannter Fotograf, Herbststimmung, um 1900/10

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Taxe: 20.000 - 30.000 EURO

Zuschlag: 40.000,- EURO

Losnummer: 2077

Hugo Erfurth, Porträt Wassily Kandinsky, 1925

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Taxe: 10.000 - 15.000 EURO

Zuschlag: 9.000,- EURO

Losnummer: 23




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