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Wayne Thiebaud ist 100 Jahre alt

Wayne Thiebaud, Cakes and Pies, 1995

Am vergangenen Sonntag konnte Wayne Thiebaud seinen 100. Geburtstag feiern. Internationale Bekanntheit hat er durch seine moderne Version der Stilllebenmalerei erlangt, in der sich Thiebaud nicht ohne ironischen Hintersinn und in kräftigen, oft pastosen Farben der Darstellung von Gegenständen der amerikanischen Alltagkultur gewidmet hat. Der Vertreter der Pop Art kam in Arizona zur Welt, studierte und unterrichtete ab den 1950er Jahren im kalifornischen Sacramento; zu seinen Schülern zählen unter anderen Mel Ramos und Faith Bromberg. 1962 waren seine Werke in der bahnrechenden Ausstellung „New Painting of Common Objects“ im Pasadena Art Museum zu sehen, die als Geburtsstunde der Pop Art gilt. Zehn Jahr später nahm Thiebaud bei der Documenta in Kassel teil. Im Juli dieses Jahres erzielten seine „Four Pinball Machines“, eine menschenleere strenge Anordnung von Flipperautomaten in knalligen Farben vor neutraler Wand von 1962, bei einer Auktion von Christie’s 17,5 Millionen Dollar und markieren damit seinen Auktionsrekord.

Seit Thiebauds Frühwerk spielen in seinen Bildern Objekte aus amerikanischen Esslokalen und Cafeterien eine besondere Rolle, so etwa Kuchenstücke, Theken, Lutscher, Sandwiches, Kaugummiautomaten oder Eisbecher. Diese prägen sein Œuvre, genauso wie seine gerade Linienführung, seine lebendige Kombination von deckenden knalligen Farben und sein Hang zu einem nüchternen und übersichtlichen Bildaufbau. Oft lädt er seine Objekte vor einem monotonen, zurückhaltenden Hintergrund symbolisch auf und versieht die Leinwand mit ein wenig amerikanischer Nostalgie. Daneben malt Thiebaud in ungewöhnlichen Perspektiven zur Abstraktion tendierende Landschaften und Großstadtmotive mit typischen Szenen des US-amerikanischen Alltags, bei denen er immer wieder mit Edward Hopper, dem großen Maler des amerikanischen Realismus, verglichen wird. Für seine Leistungen erhielt Thiebaud 1994 die National Medal of Arts.


18.11.2020

Quelle: Kunstmarkt.com/Hans-Jörg Berghammer

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