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Trauer um Marion von Osten

Marion von Osten ist gestorben

Am vergangenen Samstag ist die Künstlerin, Forscherin und Kuratorin Marion von Osten in Dahmsdorf in der Märkischen Schweiz bei Berlin gestorben. Die Professorin für Kunst und Kommunikation unterrichtete zwischen 2006 und 2012 das Fach Bildnerische Erziehung am Institut für das künstlerische Lehramt der Akademie der bildenden Künste Wien. Mit Humor und Energie habe sie diesen Studienbereich neu belebt und ihre theoretischen, künstlerischen und kuratorischen Erfahrungen in die Lehre einfließen lassen, teilte die Wiener Akademie in ihrem Nachruf mit. Ihre Idee des Sozialen habe sie bis zum Schluss gelebt. Im Zentrum ihrer Arbeit standen transdisziplinäre und transnationale Projekte wie der „Viet Nam Diskurs Stockholm“ in der Tensta Konsthall im Jahr 2016 oder „Transit Migration“ in Zürich, Frankfurt am Main und Köln in den Jahren 2003 bis 2005.

Die 1963 in Dortmund geborene Marion von Osten öffnete durch ihre Auseinandersetzung mit Methoden der Kunstvermittlung und der Gestaltung sowie medienaktivistischen Verfahren neue Zugänge zu Bildung. Als Künstlerin untersuchte sie die Praxis des Ausstellens auf einer kulturwissenschaftlichen und erkenntnistheoretischen Ebene. Gemeinsam mit Studenten erarbeitete sie beispielsweise die Ausstellung „Rückkehr der alten Geister“, die die Rolle der Sammlungen an der Akademie verhandelte. Neue Impulse setzte von Osten auch während der 2000er Jahre durch ihr Projekt „Reformpause“, in dem sie sich kritisch mit der Neoliberalisierung der Universitäten im Kontext der sogenannten Bologna-Reform auseinandersetzte. Während ihrer Tätigkeit an der Wiener Akademie gab sie zudem mehrere Publikationen heraus, beispielsweise das gemeinsam mit Tom Holert im Jahr 2010 publizierte Werk „Das Erziehungsbild. Zur visuellen Kultur des Pädagogischen“.

Marion von Osten war zwischen 1996 und 1999 als Kuratorin an der Shedhalle Zürich tätig und lehrte anschließend bis 2006 als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Professorin für künstlerische Praxis an der Züricher Hochschule der Künste. Nach ihrer Tätigkeit in Wien war sie ab 2014 Kuratorin des Forschungs- und Ausstellungsprojekts „bauhaus imaginista“ in Berlin, ab 2016 in Kooperation mit Grant Watson. Marion von Osten gehörte zu den Gründungsmitgliedern des „Center for Post-colonial Knowledge and Culture“ in Berlin“, das im Jahr 2007 als Verein eingetragen wurde, und des Medienkollektivs „Labor k3000“ in Zürich.


17.11.2020

Quelle: Kunstmarkt.com/Amanda Bischoff

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