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Architekt Wolfgang Döring gestorben

Wolfgang Döring ist tot. Der Architekt starb am Mittwoch vor einer Woche im Alter von 86 Jahren in Düsseldorf. Döring machte sich vor allem in den 1970er bis 1990er Jahren als Architekt und Hochschullehrer auch international einen Namen. Geboren 1934 in Berlin-Dahlem, studierte er zunächst an der Technischen Universität in München unter anderem bei Hans Döllgast und dann an der Technischen Hochschule in Karlsruhe bei Egon Eiermann, dessen Mitarbeiter er in den anschließend war. 1960 ging er als Assistent zu Paul Schneider-Esleben nach Düsseldorf und gründete dort vier Jahre später ein eigenes Architekturbüro. Im Niederrheingebiet wurde er bald mit Wohnhäusern und -anlagen teilweise in serieller Fertigbauweise bekannt.

Paradigmatisch steht hierfür das Haus Mayer-Kuckuk in Bad Honnef, das Döring für den Atomphysiker Theo Mayer-Kuckuk plante und 1967 errichtete. Der enge Kostenrahmen von 80.000 DM machte den Einsatz neuer Werkstoffe und industrieller Fertigungsmethoden nötig. So nahm die Montage der vorgefertigten Bauelemente nach Legen Betonfundamente nur fünf Tage in Anspruch. Entscheidend war für Döring dabei, wie das Wohnhaus der Zukunft wirtschaftlich als Fertigbau errichtet werden konnte. Das Aussehen dieses Hauses habe ihn eigentlich überhaupt nicht interessiert, äußerte er sich später einmal. Im Rheinland verantwortete Döring unter anderem noch das Haus G. und das Haus Belitzky in Meerbusch, das Haus Wabbel, das Nelly-Sachs-Haus oder das Kai-Center in Düsseldorf und gestalte in der Landeshauptstadt auch 3 U-Bahnhöfe. Zudem unterhielt er auch in Mailand, Riyadh und Istanbul Büros und leitete Projekte in Saudi-Arabien, Libyen, der Türkei und in Moskau.

Neben seiner Tätigkeit als praktizierender Architekt wirkte Döring seit 1972 bis zu seiner Pensionierung 1999 auch als Professor am Lehrstuhl für Entwerfen und Baukonstruktion der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen und stellte Überlegungen zu nicht realisierten seriellen Kapselhäusern in einer Art Steckbausystem oder zu einem variablen Raum-Musik-Theater mit blasenförmiger Innenhaut an. Gastprofessuren führten ihn 1992 an die Universität Tokio und 2011 an die Universidad Tecnologica in Ecuador. Ausstellungsbeteiligungen seit den 1960er Jahren unter anderem in der Kunsthalle Antwerpen zusammen mit der Gruppe ZERO, im Essener Museum Folkwang, im Deutschen Architekturmuseum Frankfurt, im Pariser Centre Pompidou und in der Berliner Nationalgalerie sowie die Publikationen „Perspektiven einer Architektur“ im Jahr 1970 und „Entwerfen und Bauen“ 1981 machten ihn auch einem breiteren Publikum bekannt.

Quelle: Kunstmarkt.com/Johannes Sander

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