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Sauwetter am Stachus mit Nornenbrunnen im winterlichen München / Otto Pippel

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Knieende(r), 1907/1908 / Ernst Barlach

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Marktberichte

Aktuellzum Archiv:Auktions-Vorbericht

1845 wurde mit dem Kölner Kunsthaus Lempertz das älteste, noch in Familienbesitz befindliche Auktionshaus der Welt gegründet. Das Jubiläumsjahr ist gespickt mit Versteigerungen großer Sammlungen. Ob aber die Alten Meister die hervorragenden Ergebnisse der Frühjahrsauktionen wiederholen können, bleibt abzuwarten

Wenn Mönche Trauer tragen



Giovanni Battista Tiepolo, Innenraum mit Kapuzinermönchen am Sterbebett eines Ordensbruders

Giovanni Battista Tiepolo, Innenraum mit Kapuzinermönchen am Sterbebett eines Ordensbruders

Diese Auktionssaison ist für Lempertz eine besondere, und das nicht nur, weil sie unter ungewohnten Bedingungen stattfinden muss, sondern weil das Kölner Auktionshaus sein 175jähriges Jubiläum feiert. Eine Marktsparte, die bis heute den Ruf des Traditionshauses prägt, sind die Alten Meister. Am Wochenende kommen sie gemeinsam mit Werken des 19. Jahrhunderts unter den Hammer. Ein Highlight markiert dabei eine von Trauer getragene Szene. Giovanni Battista Tiepolo widmete sich einem für sein Œuvre ungewöhnlichen Thema: Ein Kapuzinermönch liegt in einer schlichten Klosterzelle auf dem Sterbebett, umringt von sechs Ordensbrüdern, von ihren Gefühlen übermannt. Auch die Farbgebung hebt sich von Tiepolos bekannteren Werken ab. Die Palette changiert zurückhaltend in Brauntönen, und das Geschehen wird mit dezenter Lichtregie erhellt. Die intime Komposition aus dem Inventar der Grafen Algarotti liegt mit 400.000 bis 450.000 Euro an der Spitze der Offerte.


Den Katalogtitel zur Alten Kunst ziert ein fangfrisches Stillleben mit Seefischen von Pieter van Schaeyenborgh, deren unterschiedliche Oberflächen in Silber, Blau und hellem Ocker schimmern. Zusammen mit seinem Pendant, einem Stillleben mit Süßwasserfischen, für 150.000 bis 200.000 Euro angeboten, nimmt das Paar eine besondere Stellung in der Geschichte des holländischen Fischstilllebens ein, sind sie doch wohl die einzig verbliebenen Vertreter der einst so populären Gattung, die sich bis zur Auftragsvergabe zurückverfolgen lassen. Liebhaber charakteristischer Motive der flämischen Kunst kommen ebenfalls auf ihre Kosten: Adriaen van Stalbemt liefert eine stattliche Bockmühle am Flussufer, um die sich reiche Staffagefiguren und Architekturelemente tummeln, Erasmus Quellinus II ist mit einer klassizistisch angehauchten Mariendarstellung mit Jesus und dem Johannesknaben in bester Rubens-Manier und lebendigem Kolorit vertreten (Taxe je 40.000 bis 50.000 EUR), und Frans Snyders steuert mit seinem üppigen „Stillleben mit Vögeln und Traubenkorb“ ein Sinnbild irdischer Lust und Vergänglichkeit bei (Taxe 90.000 bis 110.000 EUR). Derselben Maltradition entspringt ein sinnliches Arrangement aus Früchten und Blumen von Abraham Brueghel, der als Maler der vierten Generation der bedeutenden Antwerpener Künstlerfamilie angehörte, aber vorwiegend in Italien arbeitete. Der lebendige Stil unterscheidet sich jedoch von Snyders, was wohl auf sein Studium in Rom zurückzuführen ist (Taxe 100.000 bis 120.000 EUR).

Gemälde Alter Meister

Könnte niederländisch sein, ist aber deutsch: Für 100.000 bis 120.000 Euro soll ein fantasievolles Stillleben des Kölner Barockmalers Peter Binoit den Besitzer wechseln, in dessen Mittelpunkt ein Eichhörnchen steht, das sich an den reichen Gaben – darunter Artischocken, Erdbeeren und Spargel – labt. Als echtes niederländisches Blumenstillleben hat Lempertz dafür einen Künstler aufgetan, der nicht vorbildhafter für seine Zunft sein könnte. Sowohl Vater wie Onkel und beide Brüder von Ambrosius Bosschaert d.J. waren Blumen- oder Stilllebenmaler, kein Wunder also, dass er seine Komposition aus Nelke, Tulpe, Akelei, Iris, Rosen, Chrysanthemen und Clematis harmonisch auf einer Holzplatte austariert hat (Taxe 80.000 bis 90.000 EUR). Adam Willaerts hingegen war leidenschaftlicher Marinemaler und integrierte gerne biblische Sujets in seine kunstvoll kolorierten Küstenlandschaften: „Jesus predigt am See Genezareth“ ist mit 60.000 bis 80.000 Euro angesetzt. Landsmann Jacob van Ruisdael verlustierte sich lieber an naturgetreuen Landschaftsbildern, die dem Betrachter ein synästhetisches Erlebnis ermöglichen sollten, so wie bei seiner „Landschaft mit Wasserfall“, bei der man das Wasser fast krachen und schäumen hört und in die bewaldete Schlucht eintaucht (Taxe 70.000 bis 90.000 EUR).

Von religiöser Begeisterung beseelt sind die Lose italienischer Meister. Rossello di Jacopo Franchi, einer der großen Namen der florentinischen Kunst des 15. Jahrhunderts, stellte das beliebte Thema der thronenden Muttergottes mit Jesus, Engeln und Blumenvasen in hieratischem Aufbau dar (Taxe 100.000 bis 140.000 EUR). Ins Auge fällt mit einer Breite von über 1,70 Meter auch die friesartige alttestamentarische Erzählung der fälschlicherweise des Ehebruchs bezichtigten Susanna von Marco Zoppo (Taxe 80.000 bis 90.000 EUR). Ein eher ungewöhnliches Bildmotiv wählte Jacopo Chimenti, der die in Lumpen und Efeu gekleideten Paradies-Vertriebenen Adam und Eva mit ihren kleinen Söhnen Kain und Abel noch in trauter Zusammengehörigkeit festhielt (Taxe 70.000 bis 90.000 EUR). Gar nicht eintönig sticht auch eine kleine Grisaille auf Kupfer von Giuseppe Cesari mit der Heiligen Familie samt Engel und heiligem Franziskus heraus (Taxe 40.000 bis 60.000 EUR). In die Mythologie triftet dann doch Alessandro Varotari ab, der an der Schwelle von Manierismus zu Barock eine gelungene und frühe Kopie von Tizians Gemälde „Venus verbindet Amor die Augen“ aus der Galleria Borghese anfertigte (Taxe 80.000 bis 90.000 EUR).

Tiefer in die Tasche müssen Bieter bei den folgenden Werken greifen, immerhin kauft man nicht nur Kunst, sondern auch einen Teil Geschichte, etwa bei Philips Wouwermans eleganter Gesellschaft mit Kutsche an einem Flussufer, die mit 300.000 bis 350.000 Euro eines der Highlights der Versteigerung ist. Wouwerman zählte schon zu Lebzeiten zu den beliebtesten niederländischen Künstlern und ist einer der bedeutendsten Pferdemaler des Barock. Das wird auch auf seinem Ölbild deutlich, auf dem er viele einfallsreiche Einzelszenen mit strahlenden Farben und fein-silbrigem Kolorit gemalt hat. Nicht weniger kraftvoll präsentieren sich Farbwahl und Figurenkomposition auf Jacob Jordaens’ lebensgroßem Historienbild „Venus und Adonis“. Geschaffen zwischen 1655 und 1660, erwachsen Dynamik und Dramatik aus der verschlungenen Körperhaltung der Protagonisten, was eine Taxierung von 160.000 bis 200.000 Euro rechtfertigt. Etwas niedriger werden mit 120.000 bis 140.000 Euro zwei Veduten von Dresden aufgerufen, die Pietro Bellotti – seines Zeichens wohl Spross der berühmten venezianischen Malerfamilie Canal – vom Marktplatz und der Stadtsilhouette über der Elbe schuf. Für das späte Rokoko steht Januarius Zicks amüsantes Bild dreier kecker Amoretten, die in den Wolken Tric-Trac spielen und von Eulen und Fledermäusen umflogen werden (Taxe 15.000 bis 17.000 EUR), für den Klassizismus ein bisher unbekanntes Selbstbildnis Johann Heinrich Tischbeins d.Ä., in das er 1774 noch seine beiden Töchter zierlich platziert hat (Taxe 30.000 bis 40.000 EUR).

Zeichnungen und Skulpturen

Besondere Leckerbissen unter den Zeichnungen sind ein mit weichem, flüchtigem Strich gezeichnetes Kreideblatt des Hauptes Christi mit Dornenkrone von Federico Barocci (Taxe 35.000 bis 45.000 EUR) und eine akribisch-naturgetreue Gouache eines rot-grünen Papageis mit exotischen Vögeln und einem Schmetterling von Anton Henstenburgh aus dem 18. Jahrhundert (Taxe 25.000 bis 28.000 EUR). Gerade bei den Zeichnungen finden sich einige schöne Werke mit moderaten Schätzpreisen, die die Kauflust im niedrigen Preissegment wecken werden, etwa eine durchkomponierte Rötelzeichnung des büßenden Hieronymus eines Bologneser Meisters des 17. Jahrhunderts für 2.500 bis 3.000 Euro oder ein nachdenklicher Landsknecht mit Stock und Degen aus dem Umfeld von Jean Berain d.Ä. für 1.000 bis 1.200 Euro. Der als Bilderhauer um 1600 international tätige Adriaen de Vries wird für das Tuscheblatt mit dem Martyrium der heiligen Katharina verantwortlich gemacht, das aufgrund des noblen Namens mit 8.000 bis 12.000 Euro wieder etwas höher beziffert ist.

Die Skulpturen und Kleinplastiken führen Werke aus der Sammlung des 1938 verstorbenen Kölner Kunstmäzens Richard von Schnitzler an, darunter zwei meisterlich geschnitzte Elfenbeinstücke. Das erste ist eine thronende Madonna mit markanter Physiognomie, die in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts in Frankreich geschnitzt wurde und mit 80.000 bis 100.000 Euro das wertvollste Los der Sammlung ist. Gleicher Herkunft, aber aus dem späten 14. Jahrhundert ist ein aufklappbares Miniaturdiptychon mit der Anbetung der Heiligen Drei Könige und einer Kreuzigung Christi für 13.000 bis 15.000 Euro. Den Abschluss der Sammlung Schnitzler macht eine vergoldete und emaillierte Kupferkusstafel mit Handhabe und einer Pietá, falnkiert von den beiden Heiligen Franziskus und Augustinus, die dem spätgotischen Emailmaler Jean Pénicaud I. aus Limoges zugeschrieben wird (Taxe 30.000 bis 40.000 EUR).

Das Prunkstück der Abteilung ist jedoch ein emailliertes italienisches Vortragekreuz des frühen 15. Jahrhunderts aus Gold, dem ein gegossener Corpus Christi vorgesetzt ist. Die Ikonografie der Halbfiguren auf der Rückseite lässt als Provenienz die Stiftung einer Bruderschaft von Medizinern an eine dem heiligen Laurentius geweihte Kirche vermuten, wahrscheinlich San Lorenzo in Amalfi. So viel Kostbarkeit schlägt sich im Preis von 150.000 bis 180.000 Euro nieder. Weitere interessante Stücke sind eine runde Hostiendose aus Limoges in Blau und Gold, gefertigt in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts anlässlich der Heirat von Philipp IV. und Johanna von Navarra (Taxe 25.000 bis 30.000 EUR) oder eine zarte nordfranzösische Madonna im weichen Stil der Gotik aus Kalkstein (Taxe 35.000 bis 45.000 EUR). Aus Deutschland treten eine farbig gefasste und golden punzierte Anna Selbdritt aus Ulm um 1500 (Taxe 25.000 bis 30.000 EUR) und eine mainfränkische Muttergottes derselben Zeit mit Krone und Jesuskind hinzu, die trotz der abgeflachten Rückseite dank ihrer Sitzhaltung und eines lebendig drapierten Mantels vollplastisch wirkt (Taxe 20.000 bis 22.000 EUR).

Gemälde des 19. Jahrhunderts

Ebenfalls am 14. November stehen bei Lempertz Gemälde des 19. Jahrhunderts auf dem Programm. Die Offerte hält große Namen der deutschen Kunst bereit, etwa zwei Arbeiten Carl Spitzwegs in schmalen Hochformaten: ein charmantes Männerquartett, das im Mondschein unter dem Erkerfenster einer Dame ein Liedchen schmettert (Taxe 60.000 bis 70.000 EUR), sowie eine Vorstudie auf Zigarrenkistenholz zum Gemälde „Der Bettelmusikant“, das in der Neuen Pinakothek in München hängt (Taxe 20.000 bis 25.000 EUR). Auch bei Oswald Achenbach kann der Käufer zwischen zwei Landschaftsbildern wählen, die seine Virtuosität im Umgang mit dem südlichen Licht unterstreichen: einer Abendszene im Park der Villa Borghese mit Blick auf Sankt Peter und einem Sommernachmittag an der Via Appia mit rastenden Landleuten bei Grabmal der Cecilia Metella für je 40.000 bis 50.000 Euro. Denselben Wert sprechen die Experten auch einem frühen, großformatigen Werk Anselm Feuerbachs zu, das statuarisch und klassisch eine Komposition des biblischen Motivs „Jacob freit um Rahel“ zeigt. Ebenfalls mit von der Partie ist eine charakteristische Italienvedute Adrian Ludwig Richters mit einer melancholischen Ansicht des Golfs von Neapel aus dem Spätwerk des Künstlers (Taxe 35.000 bis 40.000 EUR).

Preislich führt die Neueren Meister ein Ungar mit einer anspruchsvollen Schätzung von 250.000 bis 280.000 Euro an. Sándor Wagners opulente „Rückkehr von der Jagd“ schmücken zwei in Samt und Seide gehüllte Damen, um die sich eine Jagdgesellschaft Renaissance-Tracht versammelt hat und ihre Beute präsentiert. Besonderes Augenmerk legte Wagner bei seinem 1864 gemalten Hauptwerk auf die Ausgestaltung der verschiedenen Texturen, Gefieder und Pelze sowie die klare Farbgebung. Farbenprächtig ist auch eine monumentale Komposition, in der Wagners Landsmann und ebenfalls in München tätige Maler Ferencz Eisenhut den Betrachter 1890 in die exotische Welt der Stadt Samarkand zur Mittagszeit entführt, wenn die Sonne gnadenlos auf alles und jeden unter sich hinabscheint und Händler sowie Bettler schmoren lässt (Taxe 120.000 bis 130.000 EUR).

Im Gegensatz dazu hat Adolph von Menzel seine Szene „Vor der Kirche“ in flirrenden, verschwimmenden Pinselstrichen und pastosem Farbauftrag entwickelt und spielt mit den Extremen von Licht und Schatten – sogar im übertragenen Sinn, wenn er am Kirchenportal Bettler auf High Society aufeinanderprallen lässt. Die kleine Gouache von 1890 wird genauso wie ein aquarelliertes Pastell Menzels mit einem spielenden Mädchen, das sich seit 1848 in kindlich-instabiler Pose an ein Sofa lehnt, für je 150.000 bis 180.000 Euro angeboten. Bei der Salonmalerei „Nach dem Ball“, die im akademischen Stil und überbordender Detailfülle den Blick auf zwei junge attraktive Damen erlaubt, lag der Fokus Conrad Kiesels abermals auf der Wiedergabe von Materialbeschaffenheit und effektvoller Lichtführung (Taxe 130.000 bis 140.000 EUR).

Weitgehend Topografisch korrekt und detailgetreu lautete der Grundsatz von Jakob Philipp Hackerts Veduten, die ihn zu einem der angesehensten Landschaftsmaler des frühen Klassizismus machten. Daran orientiert sich eine Ansicht von Molina mit dem Monte San Liberatore bei Vietri sul Mare aus dem Jahr 1806 (Taxe 80.000 bis 100.000 EUR) sowie eine Landschaft von 1793, die einen von Weinranken und Bäumen gerahmten Blick auf Bajae und den Golf von Pozzuoli in mildem Licht freigibt. Mit 220.000 bis 260.000 Euro gehört sie zu den Spitzenlosen der Auktion. Eine andere Naturauffassung hatten wenig später die Künstler der Dresdner Romantik, etwas Carl Gustav Carus, in dessen „Blick über abendliche Felder auf ein Gehöft“ wohl von 1819 das Sujet zum Träger von Stimmung und Gefühlen wird (Taxe 70.000 bis 80.000 EUR). Zu seinem Motivrepertoire zählt ebenso die Architekturmalerei, aus der ein reizvolles Aquarell mit einer gotischen Friedhofskirche bei Nacht und Mondschein zu haben ist (Taxe 25.000 bis 30.000 EUR).

Auch Ernst Ferdinand Oehme wurde vom Stil der Spätromantik beeinflusst, was sich in der suggestiven Poesie und dem harmonischen Farbenspiel seiner „Mühle im Eichtal“ von 1839 widerspiegelt (Taxe 80.000 bis 100.000 EUR). Einen besonders exotischen Einschlag erfuhr das Œuvre Ferdinand Konrad Bellermanns: Nach einer mehrjährigen Reise nach Venezuela bestimmte der Tropenwald mit seiner fremden Vegetation sein Werk. Ein solches Urwaldbild im Großformat mit badenden Damen steht für 60.000 bis 80.000 Euro bereit. Nach Frankreich geht es mit einer wunderbar atmosphärischen Ansicht des Hafens von Trouville, in dessen niedriger Horizontlinie Bote und Schiffe mit ihren Wasserspiegelungen verschwimmen. Mit diesem Gemälde bewegt sich sein Schöpfer Eugène Boudin bereits an der Schwelle zum Impressionismus (Taxe 70.000 bis 90.000 EUR).

Die Auktion „Alte Kunst“ beginnt am 14. November um 11 Uhr, um 14 Uhr folgen die Gemälde des 19. Jahrhunderts. Eine Vorbesichtigung in Köln ist nach telefonischer Terminvereinbarung vom 9. bis zum 13. November zwischen 10 und 17:30 Uhr möglich. Es wird gebeten, telefonisch oder online mitzubieten. Der Katalog listet die Objekte unter www.lempertz.com.

Kontakt:

Kunsthaus Lempertz

Neumarkt 3

DE-50667 Köln

Telefon:+49 (0221) 92 57 290

Telefax:+49 (0221) 92 57 296

E-Mail: info@lempertz.com



09.11.2020

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Viviane Bogumil

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