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Trotz Corona: Tiepolo in Würzburg

Giovanni Battista Tiepolo, Ruhe auf der Flucht nach Ägypten, 1750er Jahre

Heute eröffnet, einen Tag zu sehen und dann schon wieder geschlossen: Das ist das Schicksal der neuen Ausstellung zu Giovanni Battista Tiepolo in Würzburg. Trotz des neuen Lockdowns wollte das universitätseigene Martin von Wagner Museum am Eröffnungstermin festhalten, die Schau mit Zeichnungen, Gemälden und Grafiken zum 250. Todesjahr des großen Venezianers nicht verschieben und setzt für den Monat November auf Präsentationen und Vermittlungen im digitalen Raum. Inhaltich geht es um Tiepolos Zeit in Würzburg, der zwischen 1750 und 1753 die weltberühmten Fresken in der neuerbauten Residenz der Fürstbischöfe schuf. Dazu hat das Kuratorenteam um Museumsdirektor Damian Dombrowski, Museumskurator Markus Maier und Projektassistentin Aylin Uluçam die Werkstattpraxis des Malers genauer unter die Lupe genommen und den Ausstellungstitel einem Zitat des damaligen Fürstbischofs Carl Philipp von Greiffenclau über Tiepolo entlehnt: „nach seiner gerühmten stärcke der arbeit die schönheit geben.“

Denn den vollendeten Meisterwerken ging ein Prozess der kreativen Arbeit und des Feilens an der endgültigen Fassung voraus. Das machen vor allem die vielen Zeichnungen deutlich, die sich aus dem reichen eigenen Museumsbestand, aber auch aus Leihgaben speisen. Für den perfekt organisierten Werkstattprozess waren dann auch Tiepolos Söhne Giovanni Domenico und Lorenzo, der enge fränkische Mitarbeiter Georg Anton Urlaub und etliche, heute namentlich nicht mehr greifbare Assistenten zuständig. Sie legten die zahlreichen Merkskizzen und Pauskopien an, brachten Ideen aus den venezianischen Palästen mit und konnten auf den Entwürfen des virtuosen Zeichners Tiepolo aufbauen. „Auf diese Weise wird die Würzburger Werkstatt des genialen Venezianers zu neuem Leben erweckt“, so Damian Dombrowski. Gerade im Medium der Zeichnung sei dies ablesbar. Es verspreche eine intimere Annäherung an den Künstler, als das berauschende Erlebnis von Treppenhaus und Kaisersaal. Die individuelle Schaffensweise des Meisters machen auch die „Pendantgemälde“ aus den Themenkreisen Geschichte, Dichtung und Religion deutlich, ebenso die grafischen Arbeiten zu den irrwitzigen „Capricci“ und „Scherzi“ und schließlich auch die Radierfolge „Flucht nach Ägypten“, mit denen Tiepolo und seine Söhne in Würzburg wohl ihre Erfahrung der Fremde zum Ausdruck brachten.

Die Ausstellung „Der Arbeit die Schönheit geben. Tiepolo und seine Werkstatt in Würzburg“ wird am 30. Oktober ab 19 Uhr im Livestream auf YouTube eröffnet, ist am 31. Oktober von 10 bis 13:30 Uhr und dann voraussichtlich wieder ab Dezember bis zum 31. Januar 2021 geöffnet. Der Eintritt beträgt 9 Euro, ermäßigt 5 Euro. Der Katalog aus dem Deutschen Kunstverlag kostet 39,90 Euro.

Martin von Wagner Museum
Residenz, Südflügel
Residenzplatz 1
D-97070 Würzburg

Telefon: +49 (0)931 – 31 822 83
Telefax: +49 (0)931 – 31 870 73


Infos: www.martinvonwagner-museum.com

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Veranstaltung vom:


31.10.2020, Der Arbeit die Schönheit geben. Tiepolo und seine Werkstatt in Würzburg

Bei:


Martin von Wagner Museum

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Grafik

Kunstsparte:


Zeichnung

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Stilrichtung:


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