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Friedrichswerdersche Kirche öffnet wieder

Die Friedrichswerdersche Kirche mit der Skulpturenpräsentation „Ideal und Form“, 2020

Nach acht Jahren öffnet die Friedrichswerdersche Kirche in Berlin morgen wieder ihre Pforten. Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude musste seit 2012 instandgesetzt und renoviert werden, da die Bebauung in unmittelbarerer Nachbarschaft zu gravierenden Schäden führte. Das zwischen 1824 und 1830 errichtete Gotteshaus ist der einzig erhaltene originale Kirchenraum Karl Friedrich Schinkels. Der berühmte preußische Baumeister plante einen möglichst unverstellten und hell erleuchteten Gesamtraum. Entsprechend präsentiert sich das Innere des Backsteinbaus frei und ohne Hindernisse für Hören und Sehen, Tageslicht fällt durch die großen Fenster. Kronprinz Friedrich Wilhelm IV. akzeptierte erst Schinkels dritten Entwurf im Stil gotischer Chapels. Im Zweiten Weltkrieg trug die Kirche Schäden davon und wurde erst von 1979 bis 1986 einer Sanierung unterzogen. Zur 750-Jahr-Feier Berlins war der Bau ab 1987 wieder zugänglich.

Wie vor der Schließung vor acht Jahren nutzt auch nun die Alten Nationalgalerie die Friedrichswerdersche Kirche als Ort für die Präsentation ihres Skulpturenbestands. Die Schau im Schinkel-Bau erlaubt, die bildhauerischen Werke in einer original erhaltenen Architektur des 19. Jahrhunderts zu erleben. Die Skulpturen spannen einen Bogen von der Zeit Schinkels bis zum Kaiserreich und verdeutlichen die künstlerischen Entwicklungen bis in die Moderne. Neben bekannten Werken, wie Johann Gottfried Schadows Büste der Prinzessin Friederike von Preußen aus dem Jahr 1795 oder Adolf von Hildebrands „Schlafendem Hirtenknaben“ von 1871/73, Elisabet Neys Portrait Otto von Bismarcks aus dem Jahr 1867, machen jetzt auch Christian Daniel Rauchs Selbstbildnis von 1828, Emil Wolffs kleiner Junge als Allegorie des „Winters“ um 1845 oder Adolf Brütts biblische Marmorgruppe „Eva mit ihren Kindern Kain und Abel“ um 1909 ihre Aufwartung. Die Antikenliebe der Deutsch-Römer wird in Artur Volkmanns „Weiblicher Idealbüste“ von 1876/77 greifbar, und den Begründer des Klassizismus, Johann Joachim Winckelmann, ehrt Ludwig Wilhelm Wichmanns marmornes Standbild aus den Jahren 1844/46.

Die Friedrichwerdersche Kirche mit ihrer Präsentation „Ideal und Form. Skulpturen des 19. Jahrhunderts aus der Sammlung der Nationalgalerie“ sind ab dem 27. Oktober zugänglich. Das Museum hat täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr, donnerstags bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Friedrichswerdersche Kirche
Werderscher Markt
D-10117 Berlin

Telefon: +49 (0)30 – 266 42 42 42

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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