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Hödicke beschenkt Münchner Museen

Karl Horst Hödicke vor dem Werk „Jäger und Gejagter im deutschen Wald“ in der Pinakothek der Moderne, 2020

Der Künstler Karl Horst Hödicke überlässt der Sammlung Moderne Kunst in der Pinakothek der Moderne sein fünfteiliges Werk „Jäger und Gejagter im deutschen Wald“ von 1972. Der 1938 in Nürnberg geborene Maler begründet seine Entscheidung mit den einprägsamen Erfahrungen, die er als junger Künstler in München gemacht habe und die sich in seiner Begeisterung für die Alten Meister der Pinakothek sowie den Farbenrausch der Künstlergruppe „Der Blaue Reiter“ ausdrückten. Mit der Schenkung erhalten die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen eines der Hauptwerke Hödickes, die er als Mittdreißiger unter dem Eindruck einer konfliktreichen Atmosphäre in Deutschland malte. In der Arbeit nimmt er Bezug auf eine Epoche, die durch das schuldbeladene Schweigen einer älteren Generation und die lautstarke Kritik einer jüngeren an Imperialismus und Autoritätsstrukturen geprägt war.

Auf einer zerschnittenen und neu zusammengeklebten Militärplane treffen „Jäger“ und „Gejagter“ vor einem Wald aus Tarnfarben aufeinander. Die kaum voneinander unterscheidbaren Formen erscheinen zunehmend fragmentiert und bilden letztlich ein abstraktes Vexierspiel, bei dem nicht klar wird, wer hier jagt, wer sich tarnt oder wer gejagt wird. Bernhard Maaz, der Generaldirektor der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, dankte Hödicke für die Schenkung und betonte, dass dieses großartige Werk zwischen Waldidyll und Republikfluchttrauma oszilliere und sich in eine Gruppe bedeutsamer Werke von Georg Baselitz’ „Adler“, Gerhard Richters „Stukas“ oder Eugen Schönebecks „Rotarmisten“ einreihe. Hödickes Werk vereine zentrale Merkmale seines künstlerischen Gesamtschaffens: die Gleichzeitigkeit des Erhabenen und des Banalen, von Humor und tiefer Ernsthaftigkeit. Dabei zeige sich die bewusste Bezugnahme zum Abstrakten Expressionismus, zur Op-Art oder zum Oberflächenkult eines Andy Warhol.

Darüber hinaus schenkt Karl Horst Hödicke dem Museum Brandhorst die Werke „Reportage“ von 1961, „6,90 reine Wolle“ von 1965, „Hinterhof (Himmel über Schöneberg)“ von 1973, „Die Ampel steht auf Rot (Rote Pfütze)“ von 1975, „Karfunkelstein“ von 1973 sowie „U-Bahn“ von 1964. Vor allem Letzteres zählt zu den Schlüsselwerken des Künstlers, das nach seinen eigenen Worten einen „verzweifelten Versuch, gegenständlich zu werden“, darstellt. Die Mischung aus Zeichnung, Malerei und Assemblage fügt sich so zu einer „Action-Collage“ des Berliner Großstadtlebens zwischen Faszination und Entfremdung. Alle Werke von Karl Horst Hödicke sind nun in der Ausstellung „Spot On: German Pop“ bis zum Sommer 2021 im Museum Brandhorst zu sehen.

Quelle: Kunstmarkt.com/Ramin Shafiai

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Veranstaltung vom:


22.10.2020, Spot On: German Pop – Thomas Bayrle, K.H. Hödicke, Jörg Immendorff, Sigmar Polke, Gerhard Richter

Bei:


Bayerische Staatsgemäldesammlungen

Kunstsparte:


Malerei

Stilrichtung:


Nachkriegskunst

Stilrichtung:


Neue Figuration

Bericht:


Karl Horst Hödicke in der Pinakothek der Moderne

Variabilder:

Karl
 Horst Hödicke vor dem Werk „Jäger und Gejagter im deutschen Wald“ in der Pinakothek der Moderne, 2020
Karl Horst Hödicke vor dem Werk „Jäger und Gejagter im deutschen Wald“ in der Pinakothek der Moderne, 2020

Variabilder:

Karl Horst Hödicke, Jäger und Gejagter im deutschen Wald, 1972
Karl Horst Hödicke, Jäger und Gejagter im deutschen Wald, 1972

Variabilder:

Karl Horst Hödicke in der
 Ausstellung „Spot On: German Pop“ im Museum Brandhorst, 2020
Karl Horst Hödicke in der Ausstellung „Spot On: German Pop“ im Museum Brandhorst, 2020








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