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Schweinfurt präsentiert Karl Hagemeister

Karl Hagemeister, Morgenthau, um 1899

Das Schweinfurter Museum Georg Schäfer widmet dem norddeutschen Impressionisten Karl Hagemeister aktuell eine Retrospektive. Entlang von 70 Gemälden, Zeichnungen und Pastellen können sich Besucherinnen und Besucher ein Bild von Hagemeisters künstlerischer Entwicklung machen. Der 1848 in Werder an der Havel geborene Künstler entwickelte eine immer freier werdende, rhythmisch akzentuierte, farbintensive Malweise. In seinen intensiven Landschaftsbildern sollte man das „Wachsen“ der Botanik nach spüren können. In jungen Jahren wurde Hagemeister ein Schüler Friedrich Prellers d.Ä., der ihn vor allem zum intensiven Studium der Natur anregte und mit der französischen Freilichtmalerei vertraut machte. Bilder wie „Tauwetter an einem Bachrand“ schuf Hagemeister um 1883 mitten in der Natur und unter demselben trüb-grauen Himmel, den das Gemälde noch heute zeigt.

Nach einem Intermezzo mit der Münchner Kunstszene um Wilhelm Leibl und Carl Schuch zog sich Karl Hagemeister in seine Heimat an den malerischen Havelsee zurück. Lebenslang blieb er der märkischen Landschaft verbunden und schöpfte aus ihr seine Motive. Die Großstadt Berlin interessierte ihn nicht. Er fischte, jagte und arbeitete direkt in der Natur selbst bei Schnee und Kälte. Zwar stand Hagemeister im Austausch mit der Berliner Kunstszene rund um Max Liebermann und war Gründungsmitglied der Berliner Secession, doch schuf er seine Gemälde bevorzugt in stiller Zurückgezogenheit und in Unabhängigkeit. In seinem Spätwerk mit Küsten- und Wellenbilder im Zentrum gewannen Dynamik, Expressivität und Farbe an Bedeutung. Das „Wiesenstück“ von 1906 vermittelt einen abstrakten Blick auf eine tiefgrüne Graslandschaft. Halm und Blüten im Vordergrund sind Zeugen einer wilden, gestischen Malweise, für die Hagenmeister nicht selten den Pinsel zur Seite legte und Finger, Handballen oder sogar eine Hasenpfote zum Einsatz brachte.

Die Ausstellung „Karl Hagemeister. ‚...das Licht, das ewig wechselt.‘ Landschaftsmalerei des deutschen Impressionismus“ läuft bis zum 21. Februar 2021. Das Museum Georg Schäfer hat täglich außer montags von 10 bis 17 Uhr geöffnet, dienstags zusätzlich bis 20 Uhr. Der Eintritt kostet regulär 9 Euro, ermäßigt 7 Euro. Begleitend zur Schau erscheint im Wienand Verlag ein Katalog, der im Handel 26 Euro kostet.

Museum Georg Schäfer
Brückenstraße 20
D-97421 Schweinfurt

Telefon: +49 (0)9721 – 51 48 20
Telefax: +49 (0)9721 – 51 48 31

Quelle: Kunstmarkt.com/Maximlian Nalbach

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Veranstaltung vom:


18.10.2020, Karl Hagemeister: „…das Licht, das ewig wechselt.“ Landschaftsmalerei des deutschen Impressionismus

Bei:


Museum Georg Schäfer

Kunstsparte:


Malerei

Kunstsparte:


Zeichnung

Stilrichtung:


Impressionismus

Bericht:


In Reflexion der Stille

Variabilder:

Karl Hagemeister, Wellen, 1912
Karl Hagemeister, Wellen, 1912

Variabilder:

Karl Hagemeister, Tauwetter an einem Bachrand, um 1883
Karl Hagemeister, Tauwetter an einem Bachrand, um 1883

Variabilder:

Karl Hagemeister, um 1930
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