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Trauer um Franz Joseph van der Grinten

Franz Joseph van der Grinten ist gestorben

Der Sammler und Kunsthistoriker Franz Joseph van der Grinten ist tot. Er starb am vergangenen Mittwoch im Alter von 87 Jahren in Bedburg-Hau. Dies teilte das von ihm mitgebgründete Museum Schloss Moyland mit. Der 1933 in Kranenburg am Niederrhein geborene Kurator war seit 1946 mit Joseph Beuys befreundet. Er und sein vier Jahre älterer Bruder Hans, der schon 2002 verstorben ist, begannen in den 1950er Jahren mit dem Aufbau ihrer Kunstsammlung, die weltweit als eine der größten mit Werken von Beuys gilt: Etwa 6.000 frühe Arbeiten und mehr als 200.000 Archivalien. Die Brüder verantworteten 1953 eine erste Schau von Beuys-Werken auf dem elterlichen Bauernhof am Niederrhein. Ihre Sammlung zu Joseph Beuys übereigneten sie 1990 der Stiftung Museum Schloss Moyland. Das Schloss wurde 1997 als Museum eröffnet; Franz Joseph van der Grinten war bis 2003 Leiter des Hauses.

Franz Joseph van der Grinten studierte von 1954 bis 1959 Jura und Germanistik an den Universitäten Köln und München, von 1959 bis 1965 dann noch Philosophie, Psychologie, Anglistik, Romanistik und Kunstwissenschaft an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn. Durch Vermittlung von Joseph Beuys erhielt er eine Anstellung als Kunsterzieher am Grillo-Gymnasium in Gelsenkirchen, wo er von 1965 bis 1971 arbeitete. Hierauf folgte bis 1993 eine Anstellung am Collegium Augustinianum Gaesdonck als Kunsterzieher und Kurator. Seit 1960 publizierte Franz Joseph van der Grinten Beiträge zur alten und modernen Kunst, zur Denkmalpflege und zu einzelnen Künstlern. 1992 wurde er mit dem Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen geehrt. Franz Joseph van der Grinten war auch selbst künstlerisch tätig und setzte sich neben der Malerei mit der Grafik auseinander. 1964 arbeitete er an ersten Radierungen und bildete zeitgleich mit Künstlern wie Erwin Heerich, Joseph Beuys und Holger Runge die „Radiergemeinschaft Osterath“. Nach 1979 gestaltete van der Grinten zahlreiche Grabmale sowie plastische Arbeiten für den Kirchenraum und Glasfenster. Seit 1985 betätigte er sich als Autor und Übersetzer mit Lyrik. 2013 publizierte er einen Gedichtband.


12.10.2020

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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