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Raphael Hefti in der Kunsthalle Basel

Raphael Hefti, Polycrystalline Horticulture, 2020

Mit der Ausstellung „Salutary Failures“ präsentiert die Kunsthalle Basel schwergewichtige und monumentale Arbeiten des Schweizer Künstlers Raphael Hefti. Ob bizarre Monolithen aus 27 Tonnen gepressten schwarzen Sands, künstlich gealterte Edelstahlträger, 15 Meter lange edelgasgefüllte und elektrifizierte Glasröhren oder mit Säure und Pigmenten behandelte Aluminiumplatten: in allem manifestiert sich Heftis Drang nach der „falschen“ Benutzung des industriellen Materials. Der 1978 in Boudevilliers im Kanton Neuenburg geborene Künstler interessiert sich für Arbeitsprozesse und die ihnen innewohnenden experimentellen Möglichkeiten und Fehlerpotenziale, da auf diesem Wege verborgene und unsichtbare Aspekte von Stoff und Methode erst zum Vorschein kommen. So erhalten seine Werke das überraschend skulpturale oder gemäldeartige Erscheinungsbild. Dem banalen Zeug nimmt Hefti seinen dienlichen Charakter und transformiert es zum Kunstwerk.

Raphael Hefti erfreut sich also mehr am Scheitern, als am Gelingen. Mit der Ausbildung zum Elektroinstallateur und Fotografen im Rücken nutzt er Stahl, Pflanzensporen oder Glas und setzt diese Materialien extremen Bedingungen aus, indem er sie entzündet oder zum Schmelzen bringt. Seine Arbeiten und die Faszination für fehlerhafte Abläufe oder unerwartete Explosionen können so als Kommentar gelesen werden, der auf Funktionsweisen unserer Gesellschaft hinweist, in der „Fehler“ grundsätzlich vermieden und ausgehebelt werden. Gleichzeitig vermittelt Hefti die Erkenntnis einer unerwarteten Ästhetik, die sowohl dem Material, als auch der Methode innewohnt und durch seine Hände zu Tage gefördert wird.

Jeder Werkgruppe hat die Kunsthalle Basel einen eigenen Raum zugewiesen, so dass der Besucher vollständig von den Arbeiten, etwa den schwarzen Blöcken der Installation „The Sun is the Tongue, the Shadow is the Language“ oder den schillernden alchemistischen Farbspielen „Polycrystalline Horticulture“, aufgenommen wird. Dies erlaubt zudem ein vollständiges Einlassen auf die Arbeiten und ihre Details. Mit Hilfe von Gebläsen erzeugt Hefti zusätzlich einen künstlichen Wind, der durch die Ausstellungsräume weht, um dem Schweren und Monumentalen etwas Leichtes und Bewegtes entgegenzusetzen.

Die Ausstellung „Raphael Hefti. Salutary Failures“ läuft vom 9. Oktober bis zum 3. Januar 2021. Die Kunsthalle Basel hat dienstags bis freitags von 11 bis 18 Uhr, donnerstags zusätzlich bis 20:30 Uhr geöffnet. Samstag und Sonntag schließt sie bereits um 17 Uhr. Der Eintritt beträgt regulär 12 Franken, ermäßigt 8 Franken.

Kunsthalle Basel
Steinenberg 7
CH-4051 Basel

Telefon: +41 (0)61 – 206 99 00
Telefax: +41 (0)61 – 206 99 19


08.10.2020

Quelle: Kunstmarkt.com/Ramin Shafiai

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Veranstaltung vom:


09.10.2020, Raphael Hefti. Salutary Failures

Bei:


Kunsthalle Basel

Kunstsparte:


Malerei

Kunstsparte:


Skulptur

Kunstsparte:


Installationskunst

Stilrichtung:


Zeitgenössische Kunst

Bericht:


Flüsternde Kiefern und flüssiger Stahl

Variabilder:

Raphael Hefti, RHE 9512 – RHE 9513 – RHE 9514 – RHE 9515 – RHE 9516 – RHE
 9502, alle 2020
Raphael Hefti, RHE 9512 – RHE 9513 – RHE 9514 – RHE 9515 – RHE 9516 – RHE 9502, alle 2020

Variabilder:

Raphael Hefti, Dr. Sattler: So, what are you thinking? Dr. Grant: We’re out
 of a job. Dr. Malcom: Don’t you mean extinct?, 2020
Raphael Hefti, Dr. Sattler: So, what are you thinking? Dr. Grant: We’re out of a job. Dr. Malcom: Don’t you mean extinct?, 2020








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