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Thomas Ranft zu Rilkes Gedichten

Thomas Ranft, Initiale, 2019/20

Das Schloßbergmuseum in Chemnitz erinnert mit einer kleinen Ausstellung an Thomas Ranft zur Feier seines 75. Geburtstags und präsentiert zwei Mappenwerke mit insgesamt 22 Grafiken zu Gedichten von Rainer Maria Rilke. Der 1945 im thüringischen Königssee geborene Künstler schuf in den letzten Jahren nach seiner Auseinandersetzung mit dem Dichter zwei Radierzyklen und übersetzte dessen Lyrik und Reimprosa in abstrakte filigrane Arbeiten. Für seine leicht getönten Liniengespinste nutzte Ranft seine typische versonnene Bildsprache mit zahlreichen Schriftzeichen. Kurator Stefan Thiele erläutert: „Thomas Ranft ist ein Meister der Radierung. In einem technisch sehr aufwändigen Verfahren druckt er seine Blätter mit Hilfe jeweils zweier Platten und überzeichnet sie anschließend in mühevoller Kleinarbeit. Das Druckerzeugnis, das ja eigentlich zur seriellen Produktion gedacht ist, bekommt dadurch einen unverwechselbar individuellen Charakter. Jedes Blatt ist ein Unikat.“

Thomas Michael Ranft studierte von 1967 bis 1972 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig, danach zog er nach Chemnitz um. Hier war er Mitbegründer der Künstler- und Produzentengalerie „Clara Mosch“, von der zahlreiche Impulse für das alternative Kunstschaffen in der DDR ausgingen. Seit 1989 lehrt Ranft an der Fachschule für Angewandte Kunst in Schneeberg. 1994 kam die Gründung des Vereins „Kunst für Chemnitz“ hinzu, dessen Vorsitzender er bis heute ist. Seine Grafiken waren bisher etwa im Kunstraum Bernusstraße in Frankfurt, in der Kunsthalle Schweinfurt, der Hamburger Kunsthalle und zahlreichen Galerien in Deutschland zu sehen. Ranft erhielt unter anderem 2003 den Hans Theo Richter-Preis der Sächsischen Akademie der Künste in Dresden, den Bayerischen Filmpreis 1993 für den Dokumentarfilm „Die schöpferische Zersetzung“ oder 1976 der Preis der Stadt Mulhouse auf der dortigen II. Biennale de Gravure.

Die Ausstellung „Thomas Michael Ranft. Allegorie. Grafiken zu Gedichten von Rainer Maria Rilke“ läuft bis zum 10. Januar 2021. Das Schloßbergmuseum hat täglich außer montags von 11 bis 18 Uhr, mittwochs von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Das Haus bleibt zu Heiligabend und Silvester geschlossen. Der Eintritt kostet regulär 6 Euro, ermäßigt 4 Euro. Zur Ausstellung erscheint eine Begleitpublikation, in der die 22 Radierungen der beiden Rilke-Zyklen erstmals veröffentlicht werden.

Kunstsammlungen Chemnitz – Schloßbergmuseum
Schloßberg 12
D-09113 Chemnitz

Telefon: +49 (0)371 – 488 45 01
Telefax: +49 (0)371 – 488 45 99


06.10.2020

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Veranstaltung vom:


27.09.2020, Thomas Michael Ranft - Allegorie. Grafiken zu Gedichten von Rainer Maria Rilke

Bei:


Kunstsammlungen Chemnitz

Kunstsparte:


Grafik

Stilrichtung:


Zeitgenössische Kunst

Variabilder:

Thomas Ranft, Initiale, 2019/20
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Variabilder:

Thomas Ranft, Jahrtausendlang, 2019/20
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Künstler:

Thomas Ranft








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