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Winston Roeth besucht Wiesbaden

in der Ausstellung „Winston Roeht. Speed of Light“

In der aktuellen Schau „Speed of Light“ widmet sich das Museum Wiesbaden dem Schaffen von Winston Roeth. Der 1945 in Chicago geborene Künstler erhält damit seine erste museale Retrospektive. Charakteristisch für Roeths Arbeiten sind intensive monochrome Farbflächen, strahlende Pigmente und in vielen Schichten aufgebaute Oberflächen. In Wiesbaden geht die Ausstellung von seiner Farbfeldmalerei der 1970er Jahre bis zu aktuellen Werken und verbindet das wiederkehrende Motiv des Rasters „mit malerischen Erinnerungen an das Licht“, so Kurator Jörg Daur.

„Farbe ist Licht“, so die Überzeugung von Winston Roeth. Die typischen rechteckigen Werke mit klaren Farbflächen und einem Fokus auf Pigmente lassen das Licht durch die Farbschichten aufstrahlen. Dazu erklärt der Künstler: „Die Pigmente selbst enthalten Geschichte und ein vielschichtiges Wissen. Ihre stoffliche Farbe vermag sich in Licht, das Leuchtkraft besitzt, zu verwandeln. Licht, das hervorspringen und die Betrachtenden packen kann, eine Farbsättigung, die pulsiert vor tiefem Glühen.“ So strahlt etwa „Volunteer“ von 1993 in leuchtendem Sonnengelb in einem querrechteckigen schlanken schwarzen Rahmen. Ruhiger hingegen wirkt das gedämpfte, kaum wahrnehmbare Kolorit der 2017 datierten 21teiligen Folge „Almost White“. Laut Daur stehe die Farbe in Winston Roeths Malerei nicht für die Darstellung von etwas anderem, sondern für sich selbst. „Frei von klassischen Bildvorstellungen legt er Farbschichten übereinander, komponiert seine Farbanordnungen in einem Raster und stellt alle Bildelemente ohne sichtbare kompositorische Hierarchie in ein egalitäres Verhältnis zueinander.“

Das Experimentieren mit dem reinen Pigment beschäftigt Winston Roeth seit den 1970er Jahren. Er selbst rührt diese in Dispersion zu Farben an. Als Bildträger nutzt der Maler, der vor allem bisher in internationalen Galerien ausstellte, etwa Aluminium- und Verbundplatten, Schieferschindeln oder Papier. Je nach Trägerstoff kann die Farbwirkung variieren. Dabei setzen sich manchmal mehrere kleinere Teile zu einem größeren Exponat zusammen, wie bei den 20 bunten Schieferplatten „Easy Lover“ von 2009. Schimmert hier das Raster als weiße Wand hervor, wird es etwa in „Untitled Drawing I“ von 2005 selbst zum Motiv: Auf weißem Grund legte Roeth ein königsblaues Muster aus schlanken Linien, das von Rechtecken im unteren Teil zu Quadraten wechselt. Wie in den Farbfeldgemälden so flimmert auch hier das Raster vor den Augen.

Die Ausstellung „Winston Roeht. Speed of Light“ läuft bis zum 21. Februar 2021. Das Museum Wiesbaden hat täglich außer montags von 10 bis 17 Uhr, dienstags und donnerstags zusätzlich bis 20 Uhr und am Wochenende bis 18 Uhr geöffnet. Das Haus bleibt an Heiligabend und über die Weihnachtsfeiertage sowie zu Silvester und Neujahr geschlossen. Der Eintritt beträgt 10 Euro, ermäßigt 7 Euro; an jedem ersten Samstag im Monat ist er frei. Der Katalog kostet im Museum 24 Euro.

Museum Wiesbaden
Friedrich-Ebert-Allee 2
D-65185 Wiesbaden

Telefon: +49 (0)611 – 335 2250
Telefax: +49 (0)611 – 335 2192


15.09.2020

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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