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Doppelpack mit Martina Mächler und Rachele Monti in Aarau

in der Ausstellung „Caravan 3/2020: Rachele Monti“

Aufgrund des Shutdowns in der Corona-Pandemie präsentiert das Aargauer Kunsthaus aktuell zwei Ausstellungen der Reihe „Caravan“ mit den beiden jungen Nachwuchskünstlerinnen Martina Mächler und Rachele Monti. Mächler, die das Museum eigentlich schon im April hätte bespielen sollen, lädt zu einem Rundgang durch die Sammlung im Obergeschoss ein. Aus Lautsprecher strömen drei unterschiedliche, aber aufeinander bezogene Audiospuren aus subtilen Geräuschen und Textfragmenten, die den Besucher durch Räume begleiten. Mächler setzt sich intensiv mit Narration, Raum, Bewegung und Körper auseinander. Unter Einbezug der Umgebung entwickelt die 1991 in Lachen im Kanton Schwyz geborene Künstlerin ihre auf Sprache basierenden und meist vergänglichen Arbeiten.

In Aargau reagiert Martina Mächler damit auf die Exponate vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Kuratorin Yasmin Afschar erklärt: „Der Klang verbindet sich mit einer visuellen versprachlichten Dimension im Raum; auf Papierbahnen gedruckte Skripts, deren Inhalte wir lesend wahrnehmen. Aber warum werden die poetischen Passagen nicht von der Stimme gesprochen? Können sie als Verweigerung der zugewiesenen Rollen verstanden werden? Das Zusammenspiel der Texte spezifisch auf die drei Lautsprecher verteilt versteht die Künstlerin als Zeichen der Vielstimmigkeit und Vielschichtigkeit des Ichs. Die Stimmen widersprechen sich, reden aneinander vorbei und vereinen sich wieder. Das Ich zeigt sich dabei als ein fragmentiertes Selbst, als bestünde es aus verschiedenen Persönlichkeiten. Der Körper ist nur durch den Klang der Stimme präsent.“

Ausgangspunkt für die immersiven Rauminstallationen Rachele Montis sind Fotografien, die die 1990 in Faido im Tessin geborene Künstlerin um Lichtprojektionen, leuchtende Farben und durchsichtige Materialien mit darauf gedruckten Bildern ergänzt. Das Thema ist meist das Nicht-Fassbare und das Innenleben eines Menschen. Sein Körper dient ihr als Basis für ihr Schaffens, nicht nur in Form von Haut und Knochen, sondern auch im übertragenen Sinn als Hülle für Geschichten und Gefühle. Für ihre 2016 geschaffene Arbeit „Longeva sutura erosiva“ tapezierte Monti den Ausstellungsraum mit collagierten Fotografien von nackten, auf Felsen und Bergen positionierten Körperteilen. Sie verwischte hierbei die die Grenzen zwischen Körper und Natur sowie Innen und Außen.

Eigens für die Schau in Aargau wendet sich Rachele Monti von der introspektiven Sicht ab, richtet ihren Blick erstmals auf die Außenwelt und verwandelt den Ausstellungsraum in eine bunte fließende Farbwelt, in der scharfkantige abstrahierte Naturmotive aus Metall stehen. Dabei beziehe Monti die nonverbalen Interaktionen oder die unsichtbaren Zusammenhänge mit ein, so die Kuratorin Anouchka Panchard. „Als Besuchende tauchen wir in eine von Sinneseindrücken dominierte Welt ein, in der wir nicht mehr nur reflektieren, was in uns geschieht, sondern auch was um uns herum – in unserer unmittelbaren Umgebung – stattfindet.“

Die Ausstellungen „Caravan 2/2020: Martina Mächler“ und „Caravan 3/2020: Rachele Monti“ laufen beide bis zum 25 Oktober. Das Aargauer Kunsthaus hat täglich außer montags von 10 bis 17 Uhr, donnerstags zusätzlich bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 17 Franken.

Aargauer Kunsthaus
Aargauerplatz
CH-5000 Aarau

Telefon: +41 (0)62 – 835 23 30
Telefax: +41 (0)62 – 835 23 29


08.09.2020

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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