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Kunsthaus Zürich präsentiert Landschaftsmalerei

Jan Brueghel d.Ä., Der Weg zum Kalvarienberg, um 1605/10

Das Kunsthaus Zürich widmet sich bis zum November der Entwicklung der Landschaftsmalerei, beginnend mit dem 15. Jahrhundert. Mit rund 60 Gemälden legt die Ausstellung den Fokus auf ein Genre, das ab dem 17. Jahrhundert eine immer größere Bedeutung im Kunstschaffen erlangte. Die Exponate kommen aus den Beständen des Kunsthauses und stammen zu einem großen Teil von italienischen, deutschen und niederländischen Künstlern. Dabei konzentriert sich die Schau auf Gemälde von 1450 bis 1800, wobei auch Bildern des späten 19. und 20. Jahrhundert einbezogen sind.

Der Parcours ist chronologisch aufgebaut und setzt mit spätmittelalterlichen Gemälden ein, bei der die Landschaft stellvertretend für den Paradiesgarten steht oder als Prospekt biblischer Szenen dient. Nach den niederländischen und italienischen Landschaften des 16. Jahrhundert stehen vor allem die Naturschilderungen Jan Brueghels d.Ä. im Mittelpunkt, der im 17. Jahrhundert die Türen dem Genre und einem wachsendem Publikum öffnete. Die barocke Landschaft der Niederlande vertreten zudem Hendrick Avercamp, Jan van Goyen, Jacob van Ruisdael oder Nicolaes Berchem. Ein kleines Highlight ist die Miniatur von Margareta de Heer, die die Fernsicht auf eine Landschaft mit der Nahsicht auf eine Gartenszene kombiniert.

Domenichino, Salvator Rosa und Claude Lorrain stehen stellvertretend für die Landschaftskunst Italiens und Frankreichs. Dann folgen einige bedeutende Veduten des 18. Jahrhunderts aus Italien, etwa von Bernardo Bellotto. Den Abschluss bilden die frühmodernen Maler Vincent van Gogh, Giovanni Segantini oder Maurice de Vlaminck, die sich von den alten Meister inspirieren ließen und deren Ideen in eine neue Zeit transferierten. Das gilt vor allem für das Ensemble des amerikanischen Nachkriegskünstlers Cy Twombly, der sich von Italien aus mit den Orten und Mythen der Antike auseinandersetzte und die Reise durch die Landschaft im 20. Jahrhundert beendet.

Die Ausstellung „Landschaften – Orte der Malerei“ läuft vom 17. Juli bis zum 8. November. Das Kunsthaus Zürich hat täglich außer montags von 10 Uhr bis 18 Uhr, mittwochs und donnerstags zusätzlich bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 16 Franken, ermäßigt 11 Franken; bis 16 Jahren ist er frei. Der Katalog aus dem Verlag Scheidegger & Spiess kostet im Museum 29 Franken.

Kunsthaus Zürich
Heimplatz 1
CH-8001 Zürich

Telefon: +41 (0)44 – 253 84 84
Telefax: +41 (0)44 – 253 84 33

Quelle: Kunstmarkt.com/Ramin Shafiai

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Veranstaltung vom:


17.07.2020, Landschaften - Orte der Malerei

Bei:


Kunsthaus Zürich

Kunstsparte:


Malerei

Stilrichtung:


Neuere Meister

Stilrichtung:


Fauvismus

Stilrichtung:


Postimpressionismus

Stilrichtung:


Alte Meister

Stilrichtung:


Barock

Stilrichtung:


Renaissance








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