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Debatte um Auflösung der Stiftung Preußischer Kulturbesitz

Hermann Parzinger sieht in der Evaluation des Wissenschaftsrats einen ersten richtigen Schritt für die Zukunft der SPK

Der Vorschlag des Wissenschaftsrates, die Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) aufzulösen und in vier eigenständige Einrichtungen aufzuteilen, hat in Politik und Kulturszene unterschiedliche Reaktion hervorgerufen. Kulturstaatsministerin Monika Grütters begrüßte das Ergebnis der von ihr Mitte 2018 in Auftrag gegebenen Evaluation als einen ersten Schritt in Richtung einer Reformierung der größten deutschen Kulturinstitution. Innerhalb der kommenden drei bis fünf Jahre wolle sie die Stiftung reformieren und wünsche sich für diesen Prozess mehr „Mutige als Bremser“. Sie sprach von der Vorstellung der Studie als dem „Beginn eines substanziellen Reformprozesses“ und stellte eine größere „Autonomie der einzelnen Einrichtungen“ als Ziel vor Augen.

Auch SPK-Präsident Hermann Parzinger reagierte positiv auf die Studie. Sie sei der richtige Schritt gewesen, „um die großartigen Sammlungen und das exzellente Wissen, das unter dem Dach der Stiftung vereint sind, in Zukunft noch besser zur Geltung zu bringen“. Parzinger zeigte sich überzeugt, der Schlüssel für die Weiterentwicklung liege „in einer größeren Autonomie und Verantwortung der einzelnen Häuser und in flacheren Hierarchien“. Kritisch äußerte sich dagegen die SPD-Politikerin Michelle Müntefering, die für die Kulturpolitik des Auswärtigen Amtes zuständige Staatsministerin. Ihrer Auffassung nach gebe es keinen Grund, im Zuge einer derart weitreichenden Reform „einfach die Weltmarke SPK“ zu zerstören. Statt für eine solche Neuorganisation Kapazitäten auf Jahre hinaus zu binden, sollten lieber notwendige Entwicklungen wie etwa eine offensivere Digitalisierung der Archivbestände gefördert werden.

Der Wissenschaftsrat hatte in seiner rund dreihundert Seiten starken Stellungnahme die Auflösung der SPK vorgeschlagen, denn – so die Auffassung des wissenschaftspolitischen Beratungsgremiums von Bund und Ländern – „ihren Anspruch, für Ausstellungen von Weltrang zu stehen, lösen die Staatlichen Museen unter den gegebenen Bedingungen kaum ein“. Die Sammlungen schöpften das „Potenzial für sammlungs- und standortübergreifende thematische Ausstellungen“ derzeit nicht aus. In zentralen Museumsaufgaben wie Ausstellen und Vermitteln hätte die SPK den Anschluss an internationale Entwicklungen teilweise verloren oder drohte ihn zu verlieren, so der Wissenschaftsrat. Als wichtigen Indikator für diese Analyse sehen die Experten die Besucherzahlen in den fünfzehn SPK-Museen, die hinter denen vergleichbarer Institutionen in London, Paris oder New York deutlich zurückblieben.


13.07.2020

Quelle: Kunstmarkt.com/Johannes Sander

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