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Kunst und Wald in München

Martin Kippenberger, Jetzt geh ich in den Birkenwald, denn meine Pillen wirken bald, 1993

Die Münchner Eres-Stiftung präsentiert ab dem Wochenende mit „And the Forests will echo with laughter...“ eine Schau, die verschiedene künstlerische Zugänge zum Thema Wald vorstellt. Die Ausstellungsmacher nehmen den Wald als einen sozialen Raum war, dessen Ökosystem auf Basis von Vernetzung, Austausch und Symbiose beruht. In diesem Sinne ist der Wald auch mehr als eine reine Ansammlung von Vegetation. Er kann als Wirtschaftsgut, Lebensraum, Sauerstoffproduzent, aber auch als ein Sehnsuchtsort, mystischer Raum und als Gegenentwurf urbaner Zivilisation aufgefasst werden. Die Werke von 18 zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern sollen in München Zugänge in dieses Bedeutungsdickicht ermöglichen.

„Im Tiefen Wald“, einer wuchtigen Rauminstallation am Anfang der Schau, fühlt man sich geborgen und gefangen zugleich. Der österreichische Künstler Hans Schabus hat hier aus Paletten, Türen und Fenstern einen hölzernen Raum geschaffen, der den Wald als Rückzugs- und Schutzort sowie als Gegenentwurf zur Zivilisation begreift. Auch das Künstlerduo Peter Fischli und David Weiss führt den Besucher an einen isolierten Ort. Im Kostüm von Ratte und Bär geben sie humorvoll philosophische Lebensbetrachtungen zweier Außenseiter im Bergwald preis. Marcus Maeder entführt in eine Behausung, die einem Shabono, einem indigenen Wohnhaus aus Südamerika, nachempfunden ist und macht in seiner Media-Art-Installation „Espírito da floresta / Forest spirit“ mittels Sonifikation die „Sprache“ der Bäume in Regenwald hörbar.

Mit John Cages „Mushroom Book“ von 1972 geht es weiter auf eine Pilzexpedition voller Rätsel, während Martin Kippenbergers Installation „Jetzt geh ich in den Birkenwald, denn meine Pillen wirken bald“ eine humoristische Kehrtwende einleitet und den Wald als einen der Gesellschaft entrückten Ort darstellt. Walt Disneys Bambi scheint im letzten Raum der Galerie zu warten. Die Videoarbeit „Mastering Bambi“ des niederländischen Künstlerpaars Persijn Broersen und Margit Lukács von 2010 präsentiert eine konstruierte 3D-Natur, die im Spiel zwischen Virtuellem und Realem die Wahrnehmung des Betrachters herausfordert.

Die Ausstellung „And the Forests will echo with laughter... – Wald ohne Bäume in Kunst + Wissenschaft“ läuft vom 27. Juni bis zum 27. März 2021. Die Eres-Stiftung hat samstags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei, setzt jedoch wegen der Corona-Pandemie eine Online-Anmeldung voraus. Ein Katalog zur Ausstellung ist in Vorbereitung.

Eres-Stiftung
Römerstraße 15
D-80801 München

Telefon: +49 (0)89 – 388 790 79
Telefax: +49 (0)89 – 388 790 80


25.06.2020

Quelle: Kunstmarkt.com/Maximilian Nalbach

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Veranstaltung vom:


27.06.2020, »… and the FORESTs will echo with laughter …« Wald ohne Bäume in Kunst und Wissenschaft

Bei:


Eres-Stiftung

Stilrichtung:


Zeitgenössische Kunst

Variabilder:

Martin Kippenberger, Jetzt geh ich in den
 Birkenwald, denn meine Pillen wirken bald, 1993
Martin Kippenberger, Jetzt geh ich in den Birkenwald, denn meine Pillen wirken bald, 1993








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