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Sardinien mit den Augen August Sanders

August Sander, Bauernkinder, Iglesiente (?), 1927

Die Pinakothek der Moderne in München widmet sich derzeit August Sander und stellt ein seltenes Konvolut an Fotografien vor, die während seiner Italienreise im Jahr 1927 entstanden. Die Kabinettschau „August Sander. Sardinien“ versammelt 25 Abzüge aus den Beständen der Stiftung Ann und Jürgen Wilde und ergänzt sie um Dokumente, Archivalien und historische Buchpublikationen, die den Entstehungs- und Überlieferungszusammenhang der Fotografien illustrieren.

1927 reiste August Sander mit Ludwig Mathar gemeinsam nach Italien. Der befreundete Schriftsteller hatte 1926 Reisebeschreibungen zu Italien in der Publikation „Primavera. Frühlingsfahrten ins unbekannte Italien“ veröffentlicht, wollte nun die damals kaum bekannte Insel Sardinien besuchen und seine Beobachtungen in einem Buch zusammenführen. Im Frühjahr 1927 verweilten der Schriftsteller und der Fotograf für mehrere Wochen auf dem Eiland. Ihre Route führte sie mit Zug und Postauto von der Hauptstadt Cagliari von Süden nach Norden. Sie besichtigten historische Sehenswürdigkeiten wie Kirchenbauten oder landestypische Nuraghen, die prähistorischen Turmbauten, und besuchten entlegene Ortschaften. Durch den befreundeten Maler Filippo Figari erhielten sie Kontakt zur ländlichen Bevölkerung und konnten religiöse Traditionen und Bräuche unmittelbar erleben.

Mathar beschrieb Sardinien als ein „berückend schwermütiges, ein geschichtlich rätselhaftes, ein künstlerisch eigenartiges, ein volkstümlich urwüchsiges Land“. Sein Sardinien-Buch sollte beim Münchner F. Bruckmann Verlag publiziert werden, jedoch wurde das Projekt nicht realisiert. August Sander schoss für seinen Freund auf der Reise mehr als 300 Fotos der Landschaft, der Architektur, der Bewohner und der Bräuche und lichtete respektvoll das alltägliche Leben der Bevölkerung ab. Da die Aufnahmen Sanders nie gedruckt wurden, bewahrte sie Ludwig Mathar und legte ein Erinnerungsalbum mit ihnen an. Dieses erwarben Ann und Jürgen Wilde 1975 aus dem Nachlass des Schriftstellers.

Die Ausstellung „August Sander. Sardinien 1927“ läuft bis zum 8. November. Die Pinakothek der Moderne hat täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr, donnerstags zusätzlich bis 20 Uhr unter den coronabedingten Hygiene- und Abstandsregeln geöffnet. Der Eintritt beträgt 10 Euro, ermäßigt 7 Euro, jeden Sonntag für alle 1 Euro.

Pinakothek der Moderne
Barer Straße 40
D-80333 München

Telefon: +49 (0)89 – 23 805 360

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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19.05.2020, August Sander. Sardinien 1927

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August Sander, Bauernkinder, Iglesiente (?), 1927
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August Sander








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