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Schmidt-Rottluff besucht Hegenbarth

Josef Hegenbarth, Alte Frau im Profil nach links, das Gesicht in die Hände gestützt, 1940

Das Josef-Hegenbarth-Archiv in Dresden präsentiert ab Sonntag die Ausstellung „Farbrausch und Linie“ mit Arbeiten von Karl Schmidt-Rottluff und Josef Hegenbarth. Die zwei Künstler, die neben dem gemeinsamen Geburtsjahr 1884 auch ihr Aufenthalt in Dresden eint, kannten und schätzten einander. In der Schau treten ihren Werke nun in einen Dialog. Zu den Portraits, Illustrationen und Tierdarstellungen aus der Hand Hegenbarths gesellen sich erstmals großformatige, starkfarbige Aquarelle Schmidt-Rottluffs aus der Stiftung Schulze. „In der Zusammenschau der Werke beider Künstler ergibt sich ein reizvolles und technisch virtuoses Wechselspiel zwischen Fläche und Kontur, Farbe und Linie“, so die Mitteilung des Museums.

Die Aquarelle von Karl Schmidt-Rottluff umspannen den Zeitraum der 1920er bis 1960er Jahre. Der Brücke-Künstler bevorzugte Landschaften und Stillleben. Die Tuschearbeiten von Josef Hegenbarth changieren in ihrer Ausführung zwischen fließenden Linien und spröder kratzender Pinselführung. Hegenbarths ausdrucksstarker „Eber“ von 1962 erhebt stolz seinen großen runden Kopf und wirkt auf dem Papier wie ein mächtiges Wesen, auch wenn seine Kontur größtenteils weich verwischt ist. Mit festen klaren schwarzen Linien konturierte Schmidt-Rottluff dagegen seinen bunt aquarellierten „Julimorgen“ von 1963. Warme Töne in Gelb, Orange und Rot-Oliv treten in Kontrast zu sporadisch eingefügten kalten azurblauen Akzenten.

Karl Schmidt-Rottluff studierte ein Jahr lang bis 1906 Architektur an der Technischen Universität in Dresden und zählt zu den Mitbegründern der „Brücke“-Bewegung. Der Illustrator und Zeichner Josef Hegenbarth ließ sich 1905 ebenfalls in Dresden nieder und studierte an der dortigen Kunstakademie und später auch in Prag. 1921 erwarb er ein ehemaliges Winzerhaus, das heute als Josef-Hegenbarth-Archiv seinen Nachlass bewahrt und zum Kupferstich-Kabinett der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden gehört.

Die Ausstellung „Farbrausch und Linie. Schmidt-Rottluff bei Hegenbarth“ läuft vom 24. Mai bis zum 4. April 2021. Geöffnet ist unter den derzeit aktuellen Abstands- und Hygieneregeln sonntags von 15 bis 18 Uhr und donnerstags nach telefonischer Voranmeldung. Aufgrund der coronabedingten Einschränkungen ist der Eintritt bis zum 31. August frei. Regulär kostet er 3 Euro, ermäßigt 2 Euro.

Josef-Hegenbarth-Archiv
Calberlastraße 2
D-01326 Dresden

Telefon: +49 (0)351 – 49 14 2111


22.05.2020

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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24.05.2020, Farbrausch und Linie. Schmidt-Rottluff bei Hegenbarth

Bei:


Staatliche Kunstsammlungen Dresden

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