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Susan Rothenberg ist tot

Die amerikanische Malerin Susan Rothenberg ist gestorben

Die US-amerikanische Malerin Susan Rothenberg ist im Alter von 75 Jahren verstorben, wie ihre langjährige Galerie Sperone Westwater gestern bekanntgab. Die Künstlerin wurde vor allem mit ihren ausdrucksstarken, subtilen und vor allem figurativen Gemälden berühmt. Ihr bevorzugtes Sujet waren Pferde, wobei es ihr weniger auf das Motiv, als vielmehr auf die Malweise ankam. „Für Susans Generation, die mit Abstraktion aufgewachsen ist, war die Darstellung der menschlichen Figur keine gängige Praxis, die man auf die leichte Schulter nimmt. Sie erforderte Wagemut und Entschlossenheit“, so Angela Westwater, die Mitbegründerin der Sperone Westwater Gallery.

Die 1945 in Buffalo im US-Bundesstaat New York geborene Künstlerin studierte Anfang der 1960er Jahr zunächst Bildhauerei in Ithaca, bevor sie nach New York zog und sich der Malerei widmete. Ende der 1970er Jahre zählte Rothenberg zu den richtungsweisenden amerikanischen Malern, die sich einer expressiven, figurativen Malerei verpflichteten. Bereits 1973 entstanden ihre ersten, mit wenigen aber kräftigen Pinselstrichen konturierten Pferdebilder. Ihre in einem reduzierten Farbspektrum ausgeführten Tiermotive erinnern an Höhlenmalereien.

Rothenbergs Einzelausstellung im legendären Kunstraum 112 Greene Street, in der sie 1975 drei große Gemälde mit Pferden zeigte, wurde als mutige Abkehr von der minimalistischen Malerei wahrgenommen, die damals die Kunstszene in New York dominierte. In den folgenden Jahren konzentrierte sich Rothenberg auf dieses Thema. Dabei konnte das gutbürgerliche Motiv in der Kunstwelt nicht überzeugen, als vielmehr Rothenbergs Malweise. So schreib etwa der Kunstkritiker Hilton Kramer 1976 in der New York Times: „Es ist die Qualität der Malerei, die so beeindruckend ist, die Autorität, mit der ein stark vereinfachtes Bild in eine Bilderfahrung von großer Sensibilität und sogar Erhabenheit verwandelt wird.“

Ihr figuratives und ausdrucksstarkes Formenvokabular sicherte Susan Rothenberg einen festen Platz in der männerdominierten Kunstwelt. Noch 1984 war sie in der berühmten Berliner Ausstellung „Zeitgeist“ die einzige Künstlerin unter 45 männlichen Kollegen. Zuvor hatte Rothenberg an der Biennale von Venedig teilgenommen und konnte auch schon Einzelausstellungen im Kunstmuseum Basel sowie im Frankfurter Kunstverein verzeichnen. Auf der Documenta wurde Rothenbergs Schaffen 1992 präsentiert. 1989 heiratete Rothenberg den Konzeptkünstler Bruce Nauman. Im folgenden Jahr zog das Paar auf eine große Ranch im ländlichen New Mexico, wo Rothenberg mit Nauman für den Rest ihrer Karriere arbeitete und lebte.


20.05.2020

Quelle: Kunstmarkt.com/Maximilian Nalbach

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