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Aachen feiert 50 Jahre Ludwig Forum mit Künstlerinnen

Annette Wehrmann, aus der Serie „Blumensprengungen“, 1992-1995

Nach der siebenwöchigen Corona-Pause öffnet das Ludwig Forum für Internationale Kunst mit Abstands- und Hygieneauflagen nun wieder seine Türen. Die Ausstellung „Blumensprengung. Künstlerinnen der Sammlung Ludwig“ hätte am Tag des Lockdowns in Aachen starten sollen, nun ist sie nach einem wochenlangen Dornröschenschlaf wachgeküsst worden. Zeitlich setzt die von Annette Lagler und Myriam Kroll kuratierte Schau in den 1970er Jahren ein, als das Erstarken der Frauenbewegung auch die Kunstwelt inspirierte. In Aachen wurde 1970 außerdem die Neue Galerie, die Vorgängerinstitution des Ludwig Forums, gegründet. Zur Feier dieses 50jährigen Jubiläums präsentieren die Ausstellungsmacher rund 100 zeitgenössische Positionen von Künstlerinnen aus dem hauseigenen Bestand, den das Sammlerpaar Peter und Irene Ludwig initiiert und geprägt. Darunter finden sich bekannte Namen, wie Hanne Darboven, Katharina Fritsch, Mona Hatoum, Jenny Holzer oder Anna Oppermann, aber auch viele unbekannte Künstlerinnen, die es wieder zu entdecken gilt, etwa Belkis Ayón Manso, Tatiana Demcáková, Joyce Kozloff, Judy Pfaff, Marta María Pérez Bravo, Grazia Toderi und Fahrelnissa Zeid.

Die Hamburgerin Annette Wehrmann fotografierte in ihrer titelgebenden Werkserie „Blumensprengungen“ zwischen 1992 und 1995 von ihr gezündete Feuerwerke in Blumenbeeten und Betonkübeln. Der anarchisch aufgeladene Widerstand Wehrmanns zielte auf die Frage nach der Gestaltungshoheit und dem Mitspracherecht von Kunst im öffentlichen Raum ab. Gleichzeitig rüttelten ihre Aktionen auch an überkommenen Rollenklischees. So sind Explosionen vor einem Brautmodengeschäft durchaus ein Angriff auf das Bild der angepassten Frau mit der ihr zugeschriebenen Freude am Dekorativen. Auf den ersten Blick dezenter und unaufgeregter erscheint Jo Baers Diptychon „Vertical Flanking Diptych (Large, Orange)“ von 1966. Zwei hochformatige weiße Rechtecke bilden das Zentrum der Bilder. Der Blick des Betrachters wird durch einen breiten schwarzen Rahmenstreifen eingefangen, der die Bildränder markant definiert. Zwischen den strahlend weißen Flächen und den schwarzen Rändern befindet sich ein weiterer, sehr schmaler Streifen Orange, der nicht auf den ersten Blick zu erkennen ist und im Auge des Betrachters zu flirren scheint. Baers Radikalität liegt darin, dass sie nichts zeigt.

Die Ausstellung „Blumensprengung. Künstlerinnen der Sammlung Ludwig“ läuft bis zum 13. September. Das Ludwig Forum für Internationale Kunst hat dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr sowie donnerstags bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 6 Euro, ermäßigt 3 Euro.

Ludwig Forum für Internationale Kunst
Jülicher Straße 97-109
D-52070 Aachen

Telefon: +49 (0)241 – 18 07 104
Telefax: +49 (0)241 – 18 07 101


14.05.2020

Quelle: Kunstmarkt.com/Maximilian Nalbach

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