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Österreichischer Staatspreis für Laurids und Manfred Ortner

Der Große Österreichische Staatspreis geht an Laurids und Manfred Ortner

Laurids und Manfred Ortner erhalten den Großen Österreichischen Staatspreis und damit die höchste Auszeichnung der Republik Österreich für ein künstlerisch herausragendes Lebenswerk. Das gab heute Ulrike Lunacek, Staatssekretärin für Kunst und Kultur, auf Vorschlag des Kunstsenats bekannt. Das Brüderpaar, das auf dem Feld der Baukunst hervorgetreten ist, darf sich nun über 30.000 Euro freuen. „Es gehört zu den besonderen Leistungen von Laurids und Manfred Ortner, dass sie es meisterhaft verstanden haben, architektonische Utopien synkretistisch mit dem baulichen Erbe zu verbinden. Und dabei wurde weder die Vergangenheit zu einer bloßen Fassade der Moderne noch die Moderne zur Fortschreibung von Traditionen. Sie erfanden eine architektonische Sprache des radikalen Antiradikalismus. Ich gratuliere ihnen zu dieser hohen Auszeichnung sehr herzlich!“, lobte Lunacek die Preisträger.

In seiner Begründung führt der aus 21 Mitgliedern bestehende Kunstsenat aus: „Ortner & Ortner Baukunst steht für eine Architektur, die – ohne Anbiederung – mit der Stadt, mit der historischen Substanz kommuniziert und auf ideologische Einschreibungen und Umbruchsituationen reagiert. Ortner & Ortner vollziehen das mit zeichenhaften Bauten, großen kompakten Monolithen. Die Fassaden aus Ziegel, Backstein oder Basalt und deren differenzierte Texturen sind ebenso immer neu gewählte Antworten auf den jeweiligen Ort.“

Laurids Ortner, geboren 1941 in Linz, absolvierte ein Architekturstudium an der Technischen Universität Wien. 1967 war er Mitbegründer der Architekten- und Künstlergruppe Haus-Rucker-Co in Wien. Von 1976 bis 1987 begleitete er eine Professur an der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung in Linz, von 1987 bis 2011 war er Professor für Baukunst an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf. Sein zwei Jahre jüngerer Bruder Manfred Ortner studierte zunächst Malerei und Kunsterziehung an der Akademie der bildendenden Künste Wien. 1971 bis 1987 beteiligte er sich am Atelier Haus-Rucker-Co in Düsseldorf mit Günter Zamp Kelp und Laurids Ortner, von 1994 bis 2012 war er Professor für Entwerfen an der Architekturfakultät der Fachhochschule Potsdam.

1990 gewannen Laurids und Manfred Ortner den Architekturwettbewerb für das MuseumsQuartier in Wien und damit für eines der weltweit größten Kunst- und Kulturzentren, das in den alten Hofstallungen des österreichischen Kaiserhauses integriert wurde. In der Folge erhielten sie den Auftrag zum Bau des Quartiers mit den drei Kunstbauten Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, Leopold Museum und Kunsthalle Wien. Einige ursprüngliche Pläne wurden abgeändert oder wie die der „Leseturm“ gar nicht realisiert. Dennoch brachte die Eröffnung des MuseumsQuartiers im Jahr 2001 den Architekten internationale Anerkennung.

Seither hat sich das Aufgabenfeld von Ortner & Ortner ständig vergrößert, das Büro hat Standorte in Wien, Köln und Berlin. Sie verantworteten weitere bedeutende Kulturbauten unter anderem die Sächsische Landes-, Staats- und Universitätsbibliothek in Dresden, das Schiffbau-Theater und Kulturzentrum in Zürich oder die Galerie unter Strom in Potsdam. 2014 wurde im Duisburger Hafen Deutschlands größtes Archivgebäude, das Landesarchiv Nordrhein-Westfalen, eröffnet. Zudem errichteten sie zahlreiche Büro- und Wohnbauten sowie Einkaufszentren und Geschäftshäuser. Voraussichtlich im August wird auf dem Dach des Leopold Museums im MuseumsQuartier ihre „Libelle“ eröffnet. Über den Dächern Wiens entsteht ein neuer Raum für Kunst- und Kulturprojekte. Dieser Pavillon wurde von Ortner & Ortner in Zusammenarbeit mit den Künstlerinnen Brigitte Kowanz und Eva Schlegel entwickelt.

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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