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Adieu Monsieur Uderzo!

Albert Uderzo, einer der Erfinder von „Asterix & Obelix“, ist tot

Albert Uderzo, Co-Vater von „Asterix & Obelix“, ist letzte Nacht in Neuilly-sur-Seine bei Paris an einem Herzinfarkt im Alter von 92 Jahren gestorben. Gemeinsam mit René Goscinny, der bereits 1977 aus dem Leben schied, schuf er das weltweit bekannte Dorf rebellischer Gallier, deren Geschichten seit 1959 die Leserschaft erfreuen. 2009 zog sich Uderzo aus der unternehmerischen Verantwortung für die Asterix-Bände zurück, gestaltete sie aber weiterhin mit. Im Januar 2015 zeichnete er zur Würdigung der Opfer beim Anschlag auf die Satire-Zeitschrift Charlie Hebdo die sich verneigenden Helden Asterix und Obelix samt Hund Idefix und veröffentlichte die Arbeit via Twitter. Egmont Ehapa Media, Uderzos langjähriger Verlag in Deutschland, äußerte sich zum Tod des Illustrators und Autors betroffen: „Die Welt hat einen großen Zeichner verloren. Zugleich bleiben wir reich beschenkt zurück mit den einzigartigen Comic-Geschichten aus Gallien. Durch die Abenteuer von Asterix wird Albert Uderzo uns und den Lesern in bunter, humorvoller Erinnerung bleiben.“

Als Kind italienischer Einwanderer wurde Albert Uderzo 1927 in Fismes nahe Reims geboren. Früh zeichnete er und entdeckte seine Rot-Grün-Sehschwäche. Davon ließ er sich aber nicht abhalten und arbeitete bereits mit 14 Jahren als Laufbursche im Verlag Société parisienne d’édition. Dort erlernte er die Grundlagen des Comicberufes und wurde dabei von dem Zeichner Edmond-François Calvo unterstützt, der ihn bestärkte, weiterhin an seinem Zeichentalent zu feilen. 1941 publizierte Uderzo seine erste Illustration „Le Corbeau et le Renard“, der Rabe und der Fuchs, für die Wochenzeitschrift „Junior“. 1945 arbeitete der Autodidakt in einem Zeichentrickstudio, wandte sich jedoch von dem Medium zunächst wieder ab.

1951 begegnete Albert Uderzo dem aus den USA zurückgekehrten René Goscinny und entwickelte mit ihm den Comic des Indianers „Umpah-Pah“ in einer pointiert-karikierenden Weise mit großen Köpfen und spitzen Nasen. Da der Erfolg hier ausblieb, wurde die Serie bald eingestellt. Dennoch gilt „Umpah-Pah“ als Prototyp für die Asterix-Folgen, mit denen das lebenslang eng befreundete Duo 1961 seinen Durchbruch feierte, als die Abenteuer der Gallier in Frankreich in der Form 48seitiger Alben erscheinen. Wenige Jahre später sprang der Funke des Asterix-Erfolgs auch auf andere europäische Länder über. Mit dem plötzlichen Tod von Goscinny 1977 wollte Uderzo eigentlich die Abenteuer der Gallier beenden. Darüber hinaus kamen gesundheitliche Probleme mit seiner rechten Hand hinzu, was das Zeichnen erschwerte.

Doch die Fangemeinde überzeugte Uderzo, weitere Geschichten zu schreiben. 2013 waren die Schmerzen in der rechten Hand so schwer, dass er das Zeichnen aufgab. In der Folge trat Uderzo die Arbeit an den französisch-schweizerischen Comiczeichner Didier Conrad und den Autor Jean-Yves Ferri ab. Doch überwachte er ihr Werk. Zum Erfolg von Asterix und Obelix trugen auch diverse Zeichentrickverfilmungen bei, die Goscinny und Uderzo produzierten, Realverfilmungen und in Frankreich seit 1981 auch ein Vergnügungspark. Albert Uderzo erhielt im Lauf seiner Karriere mehrere Auszeichnungen, darunter 1984 die Goldene Leinwand für den Film „Asterix erobert Rom“, 1999 den Grand Prix de la ville d’Angoulême und 2004 den Erlangener Max-und-Moritz-Preis. 2013 wurde er zum Officier de la Légion d’honneur ernannt, 2017 der Asteroid 300928 nach Uderzo benannt.


24.03.2020

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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