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Spectrum-Preis geht an Zanele Muholi

Zanele Muholi erhält den „Spectrum – Internationalen Preis für Fotografie“

Die Stiftung Niedersachsen ehrt die Fotografin und Aktivistin Zanele Muholi mit dem „Spectrum – Internationalen Preis für Fotografie“ des Jahres 2021. Die 1972 in Südafrika geborene Künstlerin darf sich über ein Preisgeld von 15.000 Euro und eine Werkschau im Sprengel Museum Hannover samt Publikation freuen. Die Jury hob die „Eigenständigkeit der Bildsprache ihrer Fotografie und die damit einhergehende Position zu gesellschaftlichen Fragestellungen bezüglich einer zunehmenden homophoben Gewalt in Südafrika“ hervor. Der Fokus ihrer Arbeit liegt dabei auf den Rechten homosexueller schwarzer Frauen und dokumentiert die Anfeindungen und Übergriffe auf lesbische und Transgender-Personen.

In der Jurybegründung führt Yilmaz Dziewior, Direktor des Museums Ludwig in Köln, weiter aus: „Zanele Muholi gelingt es, klischeehafte Vorstellungen des Exotischen durch den Einsatz von ungewöhnlichen Accessoires und Frisuren auf die Spitze zu treiben, Stereotypen zu persiflieren. Unterschwelliger Humor und tiefer Ernst finden in der Kraft der formalen Kompositionen zueinander. Okkupierte Fremdzuschreibungen und inszenierte Selbstbehauptung erhalten auf diese Weise in den Aufnahmen von Zanele Muholi eine Wucht und Schönheit, die selten in der zeitgenössischen Fotografie zu finden sind.“

Im Zentrum ihres Schaffens stehen Porträtserien, die als Langzeitprojekte angelegt sind. Nicht selten werden die einzelnen Bilder von Erzählungen über den Alltag ihrer Akteur*innen begleitet. Dies ermöglicht den Menschen unterschiedlicher sexueller Präferenzen eine visuelle Selbst-Repräsentation von großer, mitunter bewusst herausfordernd wirkender Souveränität. Zanele Muholi gewinnt diesen hohen Grad an Präsenz durch Geste, Mimik, Habitus und Posen, die sie oft dem klassischen Repertoire der Studiofotografie entlehnt. Der Verweis auf Zugehörigkeit zur Lesben- und Schwulenszene ergibt sich durch die Requisite, Kleidung und Haltung, ohne jedoch das Subjekt als Opfer zu stilisieren. Muholi lässt es vielmehr als selbstbewusste und raumfordernde Persönlichkeit auftreten. In ihren Selbstporträts „Somnyama Ngonyama: Hail the Dark Lioness“ von 2012 bis 2018 verarbeitete die Fotografin eigene Erlebnisse.

Zanele Muholi ist Absolventin des Market Photo Workshop im Market Theatre in Johannesburg und der Ryerson Universität in Toronto. In den letzten Jahren wurde sie mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter 2009 mit dem Jean-Paul Blachère Award der Bamako biennial of African photography, 2013 mit dem Campaigner of the Year des Glamour Magazine oder 2018 mit dem Honorary Fellowship der Royal Photographic Society in London. Ihre Arbeiten waren Gegenstand unzähliger Gruppen- und Einzelausstellungen in Afrika, Europa, den USA und Kanada. 2012 nahm sie an der Documenta in Kassel teil, 2013 war sie Vertreterin Südafrikas bei der Biennale in Venedig.

Quelle: Kunstmarkt.com/Ramin Shafiai

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Zeitgenössische Kunst

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Zanele Muholi, Nomalandi Wenda III, Parktown, 2016
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Zanele Muholi, Nomalandi Wenda II, Parktown, 2016
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Zanele Muholi, Nomalandi Wenda I, Parktown, 2016
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Zanele Muholi, Miss Lesbian II, Amsterdam 2009
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Zanele Muholi, Lerato Dumse, Brooklyn, New York, 2015
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Zanele Muholi, Lerato Dumse Parktown Johannesburg, 2013
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