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Blechen-Gemälde kommt wieder nach Cottbus

Carl Blechen, Aus dem Apennin, 1829

Die Stadt Cottbus und die Stiftung Fürst-Pückler-Museum dürfen sich über den Ankauf der Ölskizze „Aus dem Apennin“ von Carl Blechen freuen. Das Bild wurde Ende des Zweiten Weltkrieges entwendet und kehrt nun nach 75 Jahren an seinen Heimatort zurück. Es ist das erste Mal seit 1990, dass ein als Kriegsverlust geltendes Werk wieder die Cottbuser Blechen-Sammlung bereichert. Die Kulturstiftung der Länder, die Sparkasse Spree-Neiße, der Historische Heimatverein Cottbus e.V. sowie das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg unterstützten die Erwerbung.

Der Landschaftsmaler Carl Blechen, 1798 in Cottbus geboren und 1840 in Berlin gestorben, unternahm von September 1828 bis November 1829 eine Italienreise, während der er viele Ölskizzen erstellte. Die sonnenüberflutete südliche Landschaft beeindruckte Blechen dabei besonders. War zu dieser Zeit der romantische Stil vorherrschend, fand der Maler zu einer neuen Seh- und Malweise mit einer wirklichkeitsnahen Schilderung. In Italien beschäftigte er sich vor allem mit Freilichtstudien, die ihm bei späteren Arbeiten als Vorlage dienten.

Blechens Italienreise gilt als seine produktivste Schaffensphase, in der seine künstlerisch wertvollsten Werke entstanden. Seine Freilichtstudien erlauben einen detaillierten Einblick in den künstlerischen Schaffensprozess. Auf der Ölskizze „Aus dem Apennin“ hielt Blechen eine zerklüftete Gebirgslandschaft mit See fest. Das Interesse des Malers galt den wechselnden Lichtverhältnissen mit dem hellen Vordergrund und den schweren drohenden Wolkenmassen, die den Himmel und die Berge und Bäume in Hintergrund verdunkeln. Mit schnellen und flüssigen Pinselzügen fing Blechen das wechselhafte Wesen eines rasch heranziehenden Sturmes ein.

1913 begann die Stadt Cottbus, eine Sammlung der Werke von Carl Blechen aufzubauen. Die Ölskizze „Aus dem Apennin“ wurde hierfür 1915 gekauft. 1943 wurde das Bild zum Schutz in das Gutshaus in Klein-Döbbern eingelagert, seit 1945 führte die Stadt Cottbus das Werk als Kriegsverlust. Etwa 50 Jahre später tauchte die Ölskizze in Privatbesitz wieder auf. Die Stiftung Fürst-Pückler-Museum – Park und Schloss Branitz bewahrt und präsentiert im Auftrag der Stadt Cottbus ihre Sammlung von mehr als 80 Arbeiten des Malers im Schlossensemble Branitz. Dort werden in der ständigen Ausstellung die Werke Blechens und seiner Künstlerkollegen sowie Schüler gezeigt.


17.03.2020

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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