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Italienischer Architekt Vittorio Gregotti gestorben

Vittorio Gregotti, 1975

Der italienische Architekt Vittorio Gregotti ist am vergangenen Sonntag im Alter von 92 Jahren an den Folgen einer Infektion mit dem Corona-Virus in Mailand verstorben. Gregotti, geboren 1927 im piemontesischen Novara, machte sich vor allem seit den 1980er Jahren mit prominenten Großbauten international einen Namen. So zeichnete er unter anderem für das 1987/89 errichtete Stadio Luigi Ferraris in Genua, das 1992 in Betrieb genommene Olympiastadion in Barcelona, das ein Jahr später eingeweihte Centro Cultural im Stadtteil Belém in Lissabon und das 2002 eröffnete Teatro degli Arcimboldi in Mailand sowie mehrere größere Universitätsbauten in aller Welt verantwortlich. Noch als Achtzigjähriger vollendete er 2007 das Grand Théâtre de Provence in Aix-en-Provence. Auch umfangreiche urbanistische Projekte, etwa das Viertel Bicocca in Mailand, die sogenannten Torhäuser in der Berliner Lützowstraße und die Cannaregio-Häuser in Venedig gehen auf seine Planungen zurück.

Auch in zahlreichen Schriften setzte sich Vittorio Gregotti mit Fragen der architektonischen Theorie und Praxis auseinander. In seinem Schaffen suchte er antik-römische Bautraditionen, der besonders die von ihm entworfenen Sport- und Kulturstätten verpflichtet waren, mit den Ideen des modernen italienischen Rationalismus zu verbinden, ohne aber dass er sich einem postmodernen Neohistorismus verschrieb. Sein handwerkliches Rüstzeug eignete er sich unter anderem noch bei dem 1954 verstorbenen französischen Betonarchitektur-Pionier Auguste Perret an. Seit 1952 unterhielt Gregotti in Mailand ein eigenes Büro. Beteiligt war er ferner an der Organisation der XIII. Triennale in Mailand 1964, verantwortete 1974 bis 1976 die Sektion Bildende Kunst und Architektur der Biennale di Venezia und wirkte 1981 bis 1996 als Herausgeber der renommierten Architekturzeitschrift „Casabella“. In den 1990er und 2000er Jahren wurde er mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht, darunter 2006 dem Manfredo-Tafuri-Preis der Architekturbiennale in Venedig und 2007 dem Millennium Award der Trienal de Arquitectura de Lisboa.


16.03.2020

Quelle: Kunstmarkt.com/Johannes Sander

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Vittorio Gregotti, 1975
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