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Justus Bier Preis geht nach Brühl

in der Ausstellung „Ruth Marten – Dream Lover“

Der Justus Bier Preis für Kuratoren 2019 geht an Jürgen Pech und Friederike Voßkamp für das Ausstellungsprojekt und die Publikation „Ruth Marten – Dream Lover“. Die Schau war zwischen Oktober 2018 und Februar 2019 im Max Ernst Museum des Landschaftsverbandes Rheinland in Brühl zu sehen. Die Jury begründete ihre Wahl: „Das Max Ernst Museum in Brühl widmete Ruth Marten kürzlich die erste museale Einzelausstellung in Europa und einen besonders liebevoll gestalteten Katalog, der Züge eines Künstlerbuches trägt, ohne dabei die Funktion als Medium übersichtlicher Information zu vernachlässigen. Inmitten des künstlerisch reichen Rheinlands gelegen und umgeben von vielen herausragenden Museen und Ausstellungshäusern ist es dem Max Ernst Museum mit dieser Ausstellung einmal mehr auf exemplarische Weise gelungen, ausgehend vom Erbe Max Ernsts den Blick auf ein eigenwilliges, grenzgängerisches künstlerisches Werk zu richten und damit dem kunstinteressierten Publikum seine produktive Energie zu erschließen.“

Zum Inhalt der Präsentation heißt es dort weiter: „Die New Yorker Multimedia-Künstlerin Ruth Marten macht souverän die Grenzen zwischen künstlerischen Disziplinen wie auch zu angrenzenden Feldern durchlässig. Vom Ausgangspunkt als Tätowiererin her knüpft sie in meisterlichen Collagen, Zeichnungen, Gemälden und Skulpturen auf ebenso märchenhafte wie hochaktuelle Weise an Dada und Surrealismus, an Popkunst und Alltagsästhetik an und legt dabei eine schier überbordende Fantasie von subversiver Kraft an den Tag.“ Neben der Weiterverarbeitung von Flohmarktfunden zu motivischen Serien, wie beispielsweise in der Grafik-Reihe „Fountains & Alligators“, kennzeichnet Martens Schaffen das wiederkehrende Thema menschlicher Haare und Frisuren, die sie als rollen- und klassendefinierendes Gesellschaftsphänomen begreift.

Jürgen Pech, Jahrgang 1956, studierte Kunstgeschichte, Philosophie und Klassische Archäologie an den Universitäten in Gießen und Bonn. Seit 2006 ist er wissenschaftlicher Leiter des Max Ernst Museums und hat bereits zahlreiche Ausstellungen und Publikationen zu Max Ernst realisiert. Friederike Voßkamp, Jahrgang 1986, betreute die ausgezeichnete Ausstellung als Volontärin am Max Ernst Museum im Anschluss an ihr Studium in den Fächern Kunstgeschichte, Archäologie und Öffentliches Recht an den Universitäten Heidelberg und Athen sowie Museologie an der École du Louvre Paris. Derzeit ist sie als Referentin bei der Deutschen Stiftung Denkmalschutz in Bonn tätig. Das Duo stellt das Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro dem Max Ernst Museum zur Unterstützung der kuratorischen Arbeit zur Verfügung.

Der von der Helga Pape-Stiftung Jens und Helga Howaldt in Hannover getragene Justus Bier Preis wird jährlich von einer unabhängigen Jury verliehen. Mit ihm sollen, in Erinnerung an den jüdischen Direktor der Kestner Gesellschaft in Hannover Justus Bier, fachlich und sprachlich herausragende Publikationen in Zusammenhang mit Ausstellungsprojekten aus dem deutschsprachigen Raum ausgezeichnet werden, die sich mit der bildenden Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts befassen. Die Preisverleihung findet am 12. März im Max Ernst Museum statt. Zu den bisherigen Preisträgern zählen unter anderem Christiane Meyer-Stoll, Markus Heinzelmann, Johan Holten, Stephanie Weber, Inge Herold, Andreas Beitin, Brigitte Franzen und Holger Otten. Zuletzt ging die Auszeichnung an Inke Arns, Igor Chubarov und Sylvia Sasse für die Ausstellung „Sturm auf den Winterpalast – Forensik eines Bildes“ im Hartware Medienkunstverein in Dortmund.


10.02.2020

Quelle: Kunstmarkt.com/Maria Schabel

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Weitere Inhalte:

Veranstaltung vom:


14.10.2018, Ruth Marten – Dream Lover

Bei:


Max Ernst Museum Brühl

Stilrichtung:


Zeitgenössische Kunst

Bericht:


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in der Ausstellung „Ruth Marten – Dream Lover“
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Ruth Marten, Intimate (Vertraut), 1997
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Künstler:

Ruth Marten








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