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Knieende(r), 1907/1908 / Ernst Barlach

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Düsseldorf erinnert an Gerhard Hoehme zum 100. Geburtstag

Der 100. Geburtstag von Gerhard Hoehme am 5. Februar hätte kaum besser fallen können. Der diesjährige Semesterrundgang der Düsseldorfer Kunstakademie begann an diesem Tag und bot Gelegenheit, zugleich in der Akademie-Galerie eine Überblicksschau zum Werkschaffen des Malers und Grafikers zu eröffnen. Unter dem Titel „Gerhard Hoehme – Retrospektive“ präsentiert sie seit gestern sein individuelles Lebenswerk.

Geboren 1920 in Greppin bei Dessau, absolvierte Hoehme nach einer Lehre zum Bankkaufmann und einer Ausbildung zum Flugzeugführer ab 1948 ein Kunststudium an der Burg Giebichenstein in Halle an der Saale. Später wechselte er an die Kunstakademie Düsseldorf und war bis 1953 Schüler von Otto Coester. Hier arbeitete Hoehme ab 1960 als Lehrer für die Vor- und Grundkursklassen. 1965 ereilte ihn der Ruf zum Professor für freie Malerei, den er bis 1984 erfüllte. Nach Karl Otto Götz, der seit 1959 an der Düsseldorfer Kunstakademie lehrte, war Hoehme hier der zweite avantgardistische Kunstprofessor. Zu seinen bekanntesten Schülern gehörte Sigmar Polke.

Die von Vanessa Sondermann kuratierte, die wichtigsten Schaffensphasen beachtende Ausstellung besteht vorwiegend aus Leihgaben der Gerhard und Margarete Hoehme-Stiftung in Neuss sowie der Sammlung Ströher. Sie setzt ein mit gegenständlichen Bildern, Farbexperimenten und Versuchen, das Bild in den Raum auszuweiten. Nach Anregungen aus dem französischen Tachismus widmete sich Gerhard Hoehme der informellen Malerei. Im zweiten Saal hängen vor allem Arbeiten aus seiner italienischen Wahlheimat. Die Auseinandersetzung mit dem Licht und den Farben der Albaner Landschaft, wo Hoehme ein Atelierhaus besaß, oder Experimente mit Lava in der „Ätna“-Serie stehen hier im Mittelpunkt. Ihnen folgen skriptorale, zeichenhafte und labyrinthische Strukturen in den seit 1960 geschaffenen Brief-, Schrift- und Struktur-Bildern, bevor ein Dia sein 13 Meter hohes Glasfenster für die Kirche der Missionari Verbiti in Nemi vorstellt. Um eine räumlich-plastische Wirkung zu erzielen, verklebte er bis zu vier farbige Glasfragmente auf einer Glasfläche miteinander.

Den Abschluss der Schau bilden Objekte und Bilder aus den 1980er Jahren. Kordeln, Drähte oder Nylonschnüre bestimmen die großformatigen Werke, mit denen Gerhard Hoehme die Öffnung des Bildraumes in die Realität betrieb. Fotografien der Hoehme-Ausstellung 1979 in der Kunsthalle Düsseldorf von Thomas Struth begleiten die Auswahl des 1989 in Neuss verstorbenen Künstlers. Plakate und Textdokumente beleuchten weitere Aktivitäten wie den Vorsitz der Künstlervereinigung „Gruppe 53“ von 1954 bis 1957 oder die von ihm zusammen mit Jean-Pierre Wilhelm von 1957 bis 1960 betriebene Düsseldorfer Galerie 22 als Zentrum informeller Künstler. Hoehme gehörte zu den wichtigsten Vertretern der abstrakten Kunst und des Informel. Viele sehen in ihm den ersten Konzeptkünstler. Ergebnis der komplexen Natur seines Schaffens ist das intermediale Arbeiten in Bildern, Plastiken und Installationen mit der Intention, den traditionellen Typus des Tafelbildes zu hinterfragen.

Die Ausstellung „Gerhard Hoehme – Retrospektive“ ist bis zum 26. April zu besichtigen. Die Akademie-Galerie hat mittwochs bis sonntags von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 6 Euro, ermäßigt 4 Euro. Der Ausstellungskatalog kostet in der Galerie 25 Euro.

Akademie-Galerie
Burgplatz 1
D-40213 Düsseldorf

Telefon: +49 (0)211 – 13 96 223
Telefon: +49 (0)211 – 13 96 225

Quelle: Kunstmarkt.com/Hans-Peter Schwanke

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Veranstaltung vom:


06.02.2020, Gerhard Hoehme – Retrospektive

Bei:


Kunstakademie Düsseldorf

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Malerei

Stilrichtung:


Nachkriegskunst

Bericht:


Sensible Verbindungen zwischen den Dingen

Künstler:


Gerhard Hoehme









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