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Auerbach, Freud und Rego bei Jahn in München

Paula Rego, Stiched and Bound, 2009

Die Galerie Jahn und Jahn präsentiert ab morgen Grafiken der englischen Künstler Frank Auerbach, Lucian Freud und Paula Rego. Die Bildwelten der drei Maler fallen auf den ersten Blick recht unterschiedlich aus. Was sie jedoch verbindet, ist das Festhalten an der menschlichen Gestalt und eine Erneuerung der figurativen Malerei. In den 1950er Jahre schlossen sie sich in London mit Künstlern wie Francis Bacon, Leon Kossoff und Michael Andrews zu einer lockeren Gruppe zusammen, die später von R.B. Kitaj als sogenannte „School of London“ bezeichnet werden sollte.

Die 1935 in Lissabon geborene Paula Rego lebt seit 1952 in London. Seit Mitte der 1960er Jahren setzt sie sich mit der Rolle der Frau in der Gesellschaft auseinander. In ihren magisch-realistischen Arbeiten stellt sie häufig Frauen in grotesken Situationen dar. Die Inspirationsquellen für ihre fantasiereichen Werke sind Märchen, Sagen, Kindergeschichten, mythologische Figuren und gesellschaftspolitische Diskurse, wie die in den 1990er Jahren in Portugal geführte Diskussion über Abtreibung. Mit der überspitzten Inszenierung der Themen gelingt es ihr, das subversive Potential von Tradition, Populärem und Etabliertem zu verdeutlichen, etwa in der kolorierten Lithographie „Stiched and Bound“ von 2009.

Lucian Freud wurde 1922 in Berlin geboren, von wo er mit seiner Familie nach England emigrierte. Der Enkel Sigmund Freuds wurde vor allem mit seinen eindrücklichen und schonungslosen Portraits bekannt. In diesen stellt er Freunde, Familienmitglieder und sich selbst kompromisslos, ungeschönt und meistens völlig nackt dar. War das Frühwerk von einer genauen Wiedergabe des Realen gekennzeichnet, weicht dies ab den 1960er Jahren zunehmend einer plastischen und schockierenden Opulenz. In der Ausstellung ist Freuds Radierung „Nach Chardin“ zu sehen, in der er auf Jean-Baptiste Siméon Chardins Gemälde „Die junge Lehrerin“ von 1740 aus der National Gallery zurückgreift und es seitenverkehrt sowie in grober, karikaturhafter Vereinfachung umsetzt.

1931 kam Frank Auerbach ebenfalls in Berlin zur Welt und wurde im Jahr der Machtergreifung der Nationalsozialisten nach England geschickt. Seine beiden Eltern fielen dem Holocaust zum Opfer. 1947 zog Auerbach nach London, wo er bis heute arbeitet. Charakteristisch für seine Werke ist die Lebendigkeit seiner Darstellungen. Mit nervösen, beinahe fahrigen Strichen lässt er Landschafts- und Menschenbilder entstehen, die oft wenig Identität und Psychologie aufweisen, so auch in seiner Folge „Seven Portraits“ von 1989/90. In zahlreichen Skizzen und Drucken hält er auf diese Weise die Umgebung seines Ateliers in London fest.

Die Ausstellung „Frank Auerbach, Lucian Freud, Paula Rego. Prints“ läuft vom 23. Januar bis zum 29. Februar. Die Galerie Jahn und Jahn hat dienstags bis freitags von 10 bis 18 Uhr und samstags von 11 bis 14 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Jahn und Jahn
Baaderstraße 56b und c
D-80469 München

Telefon: +49 (0)89 – 41 41 82 80

Quelle: Kunstmarkt.com/Maximilian Nalbach

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Jahn und Jahn

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Grafik

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Zeichnung

Stilrichtung:


Zeitgenössische Kunst

Stilrichtung:


Nachkriegskunst

Bericht:


Nackt und intim

Bericht:


Maler menschlichen Fleisches

Variabilder:

Lucian Freud, After Chardin, 2000
Lucian Freud, After Chardin, 2000

Variabilder:

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Frank Auerbach, Michael, 1990








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