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Frauenakt von Kirchner bei Sotheby’s

Ernst Ludwig Kirchner, Akt vor dem Spiegel, 1915/20

Das Auktionshaus Sotheby’s präsentiert das Highlight seiner kommenden Versteigerung in London: Ernst Ludwig Kirchners „Akt vor dem Spiegel“ von 1915/20. Das Gemälde mit einem Schätzpreis von 3 bis 5 Millionen Pfund ist heute bis 17 Uhr in der Münchner Filiale des Hauses am Odeonsplatz zu sehen und wird in London am 4. Februar während der Abendauktion „Impressionst, Modern & Surrealist Art“ versteigert. Thomas Boyd-Bowman, Senior Specialist und Head of Evening Sales London, rühmt die Arbeit: „Mit seinen radikalen Aktdarstellungen gilt Kirchner als einer der Hauptvertreter der Avantgarde in einer der spannendsten kulturellen Perioden des zwanzigsten Jahrhunderts in Europa. Dieses herausragende Werk ist eines der wenigen, das sich noch in Privatbesitz befindet.“

Der 120,5 auf 60 Zentimeter messende „Akt vor dem Spiegel“ besticht mit seiner kräftigen Farbgebung. Mit vereinfachter Formensprache malte Kirchner die nackte junge Frau mit modern kurz geschnittenem schwarzem Haar in Rosa- und Ockertönen. Dicke Konturlinien und kurze erkennbare Pinselzüge definieren ihren Leib. Der Hintergrund lässt zwar einige Wohnelemente wie einen schwarzen Tisch erahnen, ist in der Ausführung jedoch betont flächig und unkonkret gehalten. So schuf Kirchner eine abstrakte Folie in zurückgenommenen Primärfarben, die mit der stärkeren Körperlichkeit der Hauptperson in Kontrast treten.

Seit den frühen Jahren der Brücke setzte sich Ernst Ludwig Kirchner mit der Darstellung des menschlichen Körpers auseinander und erforschte dies in mehreren Gemälden. Wie in zahlreichen seiner Arbeiten ist das Modell wohl auch hier seine Lebensgefährtin Erna Schilling, die er 1912 in Berlin kennen lernte. Obwohl Kirchner die Arbeit am „Akt vor dem Spiegel“ 1915 in seinem Berliner Atelier in Angriff nahm, sollte er ihn erst einige Jahre später in Davos vollenden, wo er ab 1917 lebte. Das Gemälde blieb lange im Besitz des Künstlers, bis er es im Winter 1937 seinem Arzt und Mäzen Frédéric Bauer als Weihnachtsgeschenk übergab. Hiervon zeugt die Widmung auf der Rückseite des Werkes. Das Bild blieb bis zum Tod des Arztes in seiner Sammlung. 1957 kaufte ein Privatsammler den „Akt vor dem Spiegel“ aus Bauers Nachlass und bewahrte ihn seit mehr als 45 Jahren. Sie war als Leihgabe in mehreren Ausstellungen zu sehen.

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Ernst Ludwig Kirchner, Akt vor dem Spiegel, 1915/20
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