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Stefan Wewerka in Bergisch Gladbach

Das Kunstmuseum Villa Zanders in Bergisch Gladbach untersucht aktuell das Werk von Stefan Wewerka. Der vielseitige Künstler war er nicht nur Architekt und Objektkünstler, Designer, Modemacher und Innenarchitekt, sondern auch Bildhauer, Maler, Grafiker, Filmemacher und Aktionskünstler. Die Kuratorin Petra Oelschlägel setzt in der Ausstellung einen Schwerpunkt auf die intensive Schaffensphase Wewerkas von 1978 bis in die späten 1980er Jahre. Ihr Ziel ist es, das „Universum Wewerkas“ neu zu beleuchten und seine Aktualität für Fragestellungen unserer Gegenwart, etwa zu einem natur- und menschengerechten Wohnen, herauszuarbeiten. Sein künstlerisches Tun war eine Anleitung, die Welt bewusst in Schieflage zu versetzen, um sie neu zu denken. Neben Drucken, skulpturalen Designobjekten und Architekturmodellen des gebürtigen Magdeburgers sind auch Entwurfsskizzen, Fotografien, Multiples und Zeichnungen zu sehen.

Der 1928 geborene und 2013 verstorbene Stefan Wewerka besticht mit seinen zum Teil lustigen gestalterischen Überlegungen. „Mit Humor und aufklärerischem Geist rüttelte er an den Dogmen des Internationalen Stils und schlug mit der Dekonstruktion rechtwinklig-funktionaler Gewissheiten eine Brücke zu den fortschrittlichsten Entwicklungen der heutigen Zeit“, so Oelschlägel. So amüsiert ein Produktionsfoto zu Lothar Sprees 1987 gedrehtem Film „Verrückte Welten – Die Karrieren des Stefan Wewerka“: Dort versucht der Künstler den Kölner Dom um einen Meter zu verschieben. Diese Denkweise zeigt sich auch in seinen Designentwürfen. Verzerrt, beugt und schmälert Wewerka etwa Möbel im Farbsiebdruck „Stuhlwirbel“ von 1972 oder in dem gestauchten Tisch-Stuhl-Ensemble „Anpassung“ von 1989, ist seine „Cella“ von 1984 ein Kompaktmöbel für die Lebensbereiche eines Menschen. Sofa, Bett, kleine Küche, Waschgelegenheit, Schreibtisch und eine Art Höhle verschmolz Wewerka zu einem einzelnen fließenden und platzsparenden Möbelkonstrukt.

Die Ausstellung „Stefan Wewerka. Dekonstruktion der Moderne“ läuft bis zum 19. April 2020. Das Kunstmuseum Villa Zanders hat dienstags bis samstags von 14 bis 18 Uhr, am Donnerstag bis 20 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Das Museum ist vom 23. Dezember bis zum 2. Weihnachtsfeiertag sowie zu Silvester und Neujahr geschlossen. Der Eintritt beträgt 4 Euro, ermäßigt 2 Euro. Der begleitende Katalog kostet im Museum 28 Euro, im Buchhandel 38 Euro.

Kunstmuseum Villa Zanders
Konrad-Adenauer-Platz 8
D-51465 Bergisch Gladbach

Telefon: +49 (0)2202 – 14 23 34
Telefon: +49 (0)2202 – 14 23 40

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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14.12.2019, Stefan Wewerka - Dekonstruktion der Moderne

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