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Artur Dieter Trantenroth ist tot

Skulptur von Arthur Dieter Trantenroth zum „Symposion Europäischer Bildhauer“ 1969 in St. Margarethen im Burgenland

Artur Dieter Trantenroth ist am 21. November in Selb an einer kurzen und schweren Krankheit gestorben. Das teilte nun das Kunstmuseum Bayreuth mit und bezeichnete ihn als einen der „faszinierendsten Konzeptkünstlern der Nachkriegszeit“. Geboren 1940 in Bochum, betätigte sich Trantenroth als Bildhauer, Zeichner und Objektkünstler. Es war seine Überzeugung, dass das bildhafte Sehen im Kopf stattfindet. Laut Museum bilden sich in Tagträumereien Ideen aus dem Alltag des Künstlers. Dinge, Formen oder Objekte drängen sich im Zustand eines frei fließenden Bewusstseins direkt in Trantenroths Zeichenstift und auf das Papier. Erste spontan entstehende Blätter sind Fingerübungen aus der Spielerei mit Stift, Farbe und Tee und sind bis ins Detail ausformulierte Gedankenstücke. Charakteristisch für Trantenroths Schaffen waren auch Wortspiele. Seine eigenwillige Sprachkunst verdeutlichte sich in Ausstellungstiteln wie „Unpassigkeiten“, „Wandbestiftungen“ oder „Durchscheinige Versteckungen“.

Artur Dieter Trantenroth studierte an der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart die Fächer Keramik bei Uli Günther und Bildhauerei bei Herbert Baumann. Ab 1968 lebte er als freischaffender Künstler zunächst in Wunsiedel und Großgeschaidt bei Erlangen, bevor er ab 1979 in Bocholt als Stadtkünstler agierte. Gleichzeitig hatte er ein Jahr lang bis 1980 eine Lehrtätigkeit an der Akademie der Bildenden Künste München inne. 1985 zog er nach Weißenstadt im Fichtelgebirge.

Trantenroth beteiligte sich seit 1968 an zahlreichen Internationalen Bildhauersymposien, etwa 1969 am Bildhauersymposion St. Margarethen in Österreich, 1971 in Burlington in den USA und am Symposion „Urbanum“ in Nürnberg oder 1979/80 am Internationalen Stahlbildhauersymposium in Bochum. Trantenroth war Mitglied des Deutschen Künstlerbundes (DKB) und beteiligte sich zwischen 1968 und 1980 an insgesamt acht großen DKB-Jahresausstellungen. Seine Kunstwerke waren unter anderem im Museum Folkwang in Essen, im Museum für Konkrete Kunst in Ingolstadt sowie im Forum Stadtpark in Graz zu sehen. Trantenroth wurde mit einigen Preisen geehrt, darunter 1975 dem Förderpreis des Freistaates Bayern, 1978 dem Kunstpreis Berlin der Akademie der Künste und 1985 dem Kunstpreis der Stadt Bocholt.

2014 schenkte Artur Dieter Trantenroth einen Teil seiner Arbeiten dem Kunstmuseum Bayreuth. Zudem wird das Haus den Nachlass von Artur Dieter Trantenroth mit Skulpturen, Modellen, hunderten Zeichnungen und weiterführendem Forschungsmaterial als Dauerleihgabe der Oberfrankenstiftung übernehmen.

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Skulptur von Arthur Dieter Trantenroth zum „Symposion
 Europäischer Bildhauer“ 1969 in St. Margarethen im Burgenland
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Künstler:

Artur Dieter Trantenroth








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