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Am 26.09.2020 Auktionshaus Stahl: Kunstauktion 26. September 2020

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Am Badestrand / Otto Pippel

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Knieende(r), 1907/1908 / Ernst Barlach

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Hundert Jahre Leo Spik in Berlin

Orazio Borgianni, Selbstporträt, 1602/06

Hundert Jahre alt wird in Kürze das Berliner Auktionshaus Leo Spik. Kurz vor Weihnachten 1919, am 19. Dezember, eröffnete der 25jährige Kunsthändler und Restautor Leo Spik in der Schöneberger Motzstraße sein erstes Kunst- und Antiquitätengeschäft. Das Unternehmen expandierte, konnte bereits zwei Jahre später größere Räumlichkeiten in der Nettelbeckstraße beziehen. Als selbständiger Auktionator war Spik allerdings erst seit 1934 infolge der Übernahme des Versteigerungshauses Union in einer spätklassizistischen Villa in der Tiergartenstraße tätig. Nach der Kriegszerstörung erfolgte 1948 der Neuanfang des Geschäfts in West-Berlin. Zudem veranstaltete Spik von 1955 bis 1964 jährlich eine Auktion im unterfränkischen Kurbad Kissingen. Nach dem Tod des Firmengründers 1968 lag die Leitung des Hauses gut vierzig Jahre lang in der Hand seiner Nichte Ruth Beder, die 2009 den Stab an die dritte Generation in Person ihrer Tochter Susanne Beder übergab.

Am kommenden Nikolaus-Wochenende veranstaltet Spik eine dreitägige Jubiläumsversteigerung mit gewohnt reichhaltigem Querschnitt aus bildender Kunst, Kunsthandwerk und Einrichtungsgegenständen. Zu den Höhepunkten der Neueren Meister gehören ein Konvolut von vierzig Studienblättern mit Italien-Ansichten des Berliner Malers Friedrich Wilhelm Klose für 25.000 Euro sowie zwei abstrakt-kubistische Stillleben-Kompositionen des gebürtigen Polen Louis Marcoussis von 1926 und 1927 für 16.000 Euro und 24.000 Euro. Ein repräsentatives Portrait des rheinischen Zuckerfabrikanten Arthur vom Rath, der 1899 mit seiner Tochter Elisabeth auf der blumengeschmückten Terrasse seiner Villa in Godesberg sitzt und die Aussicht auf das Siebengebirge mit Drachenfels und Schloss Drachenburg genießt, stammt von Hugo Mühlig. Dafür werden nach Planung des Hauses 30.000 Euro fällig.

Auch bei den Altmeistern hat Spik einige Raritäten zu bieten, etwa ein nachdenkliches Selbstportrait des römischen Barockmalers Orazio Borgianni von circa 1602/06 für 30.000 Euro und ein Bildnis Heinrichs des Frommen von Sachsen aus der Werkstatt Lucas Cranachs d.Ä. für 35.000 Euro. Bei den Einrichtungsgegenständen stehen eine Lampenskulptur Gustav Gurschners von etwa 1901 mit Frauenfigur in langem faltenreichem Kleid, die den kugeligen Glasschirm in die Höhe hält (Taxe 37.000 EUR), und ein prachtvolles Kaffee- und Teeservice aus dem Pariser Maison Odiot in Formen des Neorokoko um 1889/90 mit 60.000 Euro preislich ganz oben. Die treuesten und betagtesten Kunden des Auktionshauses können sich vielleicht noch an eine holländische Barockstanduhr mit Automat und Kalender des mittleren 18. Jahrhunderts erinnern: Das gute Stück wurde schon im Dezember 1954 bei Spik versteigert und kommt jetzt für 15.000 Euro erneut zum Aufruf.

Die Auktion beginnt am 5. Dezember um 10 Uhr mit den Gemälden, der Grafik, den Büchern und den Skulpturen. Am 6. Dezember folgen ab 10 Uhr Porzellan, Fayence, Silber, Glas, Ikonen, Taschenuhren, Dosen, Miniaturen und Schmuck. Der 7. Dezember gehört ab 10 Uhr den Möbel, Uhren, Spiegel, Beleuchtungen, dem Kunstgewerbe, Spielzeug, den Asiatica und Teppichen. Die Besichtigung ist bis zum 3. Dezember täglich von 10 bis 18 Uhr möglich.

Quelle: Kunstmarkt.com/Johannes Sander

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