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Otto Prutscher in Wien

Otto Prutscher, Deckelpokal, 1927/28

Das Museum für Angewandte Kunst (MAK) in Wien widmet Otto Prutscher von morgen an eine Personale. Der Anlass ist eine Schenkung von 139 Entwürfen, Objekten in Silber, Glas und Keramik sowie Möbeln durch die Sammlerin Hermi Schedlmayer. 70 Jahre nach dem Tod des Künstlers thematisiert die Schau sein vielfältiges Schaffen und seine Bedeutung für die Entwicklung der Wiener Moderne. Hier spielte er mehrere Rollen als Architekt, Designer, Ausstellungsgestalter, Lehrer und Mitglied aller wichtigen Reformkunstbewegungen, von der Secession über die Wiener Werkstätte bis zum Werkbund. Die mehr als 200 Entwürfe aus dem Otto-Prutscher-Nachlass im MAK und dem Familienarchiv Otto Prutschers in Mailand sowie die ausgeführten Objekte und Möbel aus den Sammlungen des MAK und privater Leihgeber ermöglichen einen Überblick zum Werk des „Allgestalters“. Mehrere seiner Ideen werden erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Der Höhepunkt der Schau ist Prutschers Vitrine für den „Raum für einen Kunstliebhaber“ aus der Wiener Kunstschau von 1908, die dem MAK von Hermi Schedlmayer geschenkt wurde.

„Trotz seiner Schaffenskraft und Vielseitigkeit wurde das Werk des großen Kunstgewerblers und Architekten bis dato nicht entsprechend gewürdigt“, so der Kurator Rainald Franz. Otto Prutscher wurde 1897 in die Wiener Kunstgewerbeschule aufgenommen und gehört damit zu ihrer ersten Schülergeneration. Letztere profitierte vom modifizierten Unterricht im Sinne der Reformkunst unter der Direktion Felician von Myrbachs und von jungen Professoren wie Josef Hoffmann und Koloman Moser. Die Beherrschung des Materials erarbeitete sich Prutscher in der Kunsttischlerei seines Vaters Johann Prutscher, zudem während seiner Maurerlehre und einer Zimmermannspraxis, die er in den vorlesungsfreien Sommermonaten absolvierte. Einer von Prutschers ersten Kursen war das ornamentale Zeichnen bei Willibald Schulmeister. Später besuchte er Kurse in Josef Hoffmanns Fachschule für Architektur und in der Klasse für Malen und Zeichnen bei Franz von Matsch, deren Einfluss sich in Prutschers Entwürfen und ausgeführte Werken spiegelt. Einerseits besitzen sie eine hohe zeichnerische Qualität, andererseits orientieren sie sich an den jeweils aktuellen Tendenzen der Architektur.

Von 1903 bis 1907 war Prutscher Assistent an der k. k. graphischen Lehr- und Versuchsanstalt, ab 1908 Lehrer am k. k. Lehrmittel Bureau in Wien. Seit 1907 war er für die Wiener Werkstätte aktiv. Josef Hoffmann schlug ihn 1909 erfolgreich als Lehrer an der k. k. Kunstgewerbeschule vor: Dort leitete Prutscher bis zu seiner Zwangspensionierung aufgrund der jüdischen Herkunft seiner Ehefrau im Jahr 1939 den offenen Entwurfszeichensaal für Gewerbetreibende. Mehr als 200 Unternehmen setzten Otto Prutschers Arbeiten um, allen voran die Wiener Werkstätte, zudem wichtige Hersteller wie Backhausen, Klinkosch, Augarten, Meyr’s Neffe, Carl Schappel, Melzer & Neuhardt oder die Deutschen Werkstätten in Dresden. Für Thonet, Lötz Witwe und Wienerberger Keramik war er künstlerischer Berater. Nach seinem Tod 1949 hinterließ Otto Prutscher unter anderem mehr als 50 Bauwerke, darunter Villen, Wohnhäuser und Portale, circa 170 Einrichtungen, über 300 Entwürfe für Einrichtungen sowie mehr als 200 Einzelmöbel und Garnituren. Außerdem war er an 50 Ausstellungen künstlerisch und organisatorisch beteiligt.

Die Ausstellung „Otto Prutscher. Allgestalter der Wiener Moderne“ läuft vom 20. November bis zum 17. Mai 2020. Das MAK hat täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr und dienstags bis 22 Uhr, an Heiligabend und Silvester bis 15 Uhr geöffnet. Das Haus bleibt am 2. Weihnachtsfeiertag geschlossen. Der Eintritt beträgt 12 Euro, ermäßigt 9 Euro. Für Kinder und Jugendliche unter 19 Jahren ist er frei. Der begleitende Katalog kostet im Museum 29 Euro.

Österreichisches Museum für angewandte Kunst
Stubenring 5
A-1010 Wien

Telefon: +43 (0)1 – 711 360
Telefax: +43 (0)1 – 713 10 26

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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20.11.2019, Otto Prutscher. Allgestalter der Wiener Moderne

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Österreichisches Museum für angewandte Kunst

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