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Ulrich Hachulla in Rostock

Ulrich Hachulla, Junges Paar in der Straßenbahn, 1971

Die Kunsthalle Rostock würdigt seit dem Wochenende in einer umfassenden Werkschau das Schaffen von Ulrich Hachulla. Mit über 90 Werken möchte Galerist und Kurator Karl Schwind sowohl das Œuvre des 1943 in Oberschlesien geborenen Malers vorstellen, als auch dessen künstlerischen Einfluss aufzeigen. Aus diesem Grund sind auch jeweils zehn Arbeiten von Hachullas Meisterschülern Michael Triegel und Matthias Ludwig zu sehen.

Ulrich Hachulla studierte von 1964 bis 1968 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig bei Werner Tübke und Bernhard Heisig. Bekannt ist er vor allem durch seine eindringlichen Porträt- und Milieustudien, in denen er sein Gespür für menschliche Beziehungen und innere Seelenzustände demonstriert. In zahlreichen Stadt- und Straßenszenen stellt er existenzielle Fragen nach Macht, Einsamkeit und Ohnmacht des Individuums. Mit seiner Formensprache, die von der altdeutschen Malerei ebenso beeinflusst ist wie von der Neuen Sachlichkeit, zählt Hachulla zu den Hauptvertretern der zweiten Generation der Leipziger Schule. In Rostock wird er vor allem als Chronist seiner Generation präsentiert. Karl Schwind möchte die Gemälde allerdings nicht nur als einen Kommentar zur Gesellschaft der DDR verstehen, sondern ihre zeitlose Aktualität in den Vordergrund rücken.

Von 1976 bis zu seiner Emeritierung 2008 leitete Ulrich Hachulla die Grafikabteilung der Leipziger Hochschule. Während dieser Zeit prägte er die künstlerische Entwicklung zahlreicher Studenten, so auch die seiner beiden Meisterschüler Michael Triegel und Matthias Ludwig. Triegel wird heute neben Neo Rauch zu den zentralen Vertreter der sogenannten „Neuen Leipziger Schule“ gezählt. In seinen Werken betreibt er ein gewitztes intellektuelles Spiel mit den überkommenen Lesarten der christlichen und antiken Ikonografie. Matthias Ludwig ist, ähnlich wie sein Lehrer Hachulla, ein eindrücklicher Porträtist. Seine oftmals stark in sich gekehrten Figuren wirken bisweilen isoliert, was den Bildern einen beunruhigenden Charakterzug verleiht.

Die Ausstellung „Ulrich Hachulla – Werkschau“ ist bis zum 12. Januar 2020 zu sehen. Die Kunsthalle Rostock hat täglich außer montags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 10 Euro, ermäßigt 8 Euro. Begleitend zur Ausstellung erscheint das Werkverzeichnis der Gemälde mit Texten von Christian Brandl, Matthias Ludwig, Martha Rataj-Blunk und Michael Triegel.

Kunsthalle Rostock
Hamburger Straße 40
D-18069 Rostock

Telefon: +49 (0)381 – 381 70 08
Telefax: +49 (0)381 – 801 62 88

Quelle: Kunstmarkt.com/Maximilian Nalbach

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Veranstaltung vom:


03.11.2019, Ulrich Hachulla - Werkschau

Bei:


Kunsthalle Rostock

Kunstsparte:


Malerei

Stilrichtung:


Zeitgenössische Kunst

Variabilder:

Michael Triegel, Imago, 2019
Michael Triegel, Imago, 2019

Variabilder:

Ulrich Hachulla, Akt, 1967
Ulrich Hachulla, Akt, 1967

Variabilder:

Ulrich Hachulla, Junges Paar in der Straßenbahn, 1971
Ulrich Hachulla, Junges Paar in der Straßenbahn, 1971

Variabilder:

Ulrich Hachulla, Café III, 1986
Ulrich Hachulla, Café III, 1986

Variabilder:

Matthias Ludwig, Kind mit Maus, 2018
Matthias Ludwig, Kind mit Maus, 2018








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