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Gustav Deutsch gestorben

Der Filmkünstler Gustav Deutsch ist gestorben

Der österreichische Filmkünstler Gustav Deutsch ist tot. Er erlag am 2. November in Wien einer kurzen schweren Krankheit und wurde 67 Jahre alt. Der ausgebildete Architekt war ein Vertreter des Found-Footage-Films, arbeitete jedoch auch in den künstlerischen Feldern der Fotografie, Aktion und Installation. Der von Gustav Deutsch und seiner Lebensgefährtin, der Künstlerin Hanna Schimek, geschaffene Spielfilm „Shirley – Visions of Reality“ von 2013 berichtet von einer erfundenen Laufbahn einer amerikanischen Schauspielerin. Für die Entwürfe der Handlungssets dienten 13 Gemälde von Edward Hopper als Vorlage. Für die Ausstellung „Western Motel. Edward Hopper und die zeitgenössische Kunst“ in der Kunsthalle Wien baute er 2008 Hoppers gleichnamiges Bild als dreidimensionale Rauminstallation nach, ließ das Publikum auf dieser Bildbühne agieren und projizierte das Geschehen filmisch in einen weiteren Raum.

1952 in Wien geboren, studierte Gustav Deutsch von 1970 bis 1979 Architektur an der Technischen Universität seiner Heimatstadt. Drei Jahre lang bis 1983 war er ein Mitglied der Wiener Medienwerkstatt und wechselte dann zur Künstlergruppe „Der Blaue Kompressor“. 1990 wandte sich Deutsch mit „Adria Urlaubsfilme 1954-1968 (Die Schule des Sehens I)“ seinem bevorzugten Medium des Found-Footage-Films zu. Seine Projekte zu den Themen Reisen und Fremde führten etwa 1992 zur Ehrung mit dem Österreichischen Förderungspreis für bildende Kunst, den er gemeinsam mit Hanna Schimek für die Arbeit „Die Kunst der Reise“ erhielt, und 1994 zum Hauptpreis der „dokumentART“ für „Augenzeugen der Fremde“. Das aktuelle Projekt „Am Rand“ von Deutsch und Schimek für das Österreichische Filmmuseum betiteln beide auf ihrer Webseite als „Wien in privaten Filmen – gestern und heute“. Hierbei solle die Stadt Wien durch private Filme und Videos „buchstäblich oder sinnbildlich am/vom Rand“ gezeigt werden.

Das Österreichische Filmmuseum würdigte den Verstorbenen mit den Worten: „Wir verlieren nicht nur einen großen Künstler, Weggefährten und Partner, der unseren Institutionen sein filmisches Werk zur Aufbewahrung und zum Vertrieb verantwortet hat. Gustav war uns Freund und Inspiration. Er stand für den Glauben daran, dass sich ästhetische Exzellenz mit dem kompromisslosen Bekenntnis zur sozialen Wirkung der Kunst vereinbaren lässt. Vor allem aber war er ein liebenswürdiger und großzügiger Mensch.“

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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