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Halle inszeniert das Frauenbild der 1920er Jahre

Georg Tappert, Zwei Mädchen im Profil, 1918

Ab dem Wochenende geht es in der Kunsthalle „Talstrasse“ in Halle an der Saale um die Rolle der Frau in der Weimarer Republik. Für die Ausstellung „Das Frauenbild der 1920er Jahre. Zwischen Femme Fatale und Broterwerb“ kann sich der Kunstverein auf die Sammlung Brabant stützen. Aus seinen über 500 Werken mit Kunst des Expressionismus und der Neuen Sachlichkeit stellt der Wiesbadener Sammler Frank Brabant mehr als 70 Gemälde und Grafiken zur Verfügung. Die Arbeiten von Künstlern wie Emil Nolde, Erich Borchert, Ernst Ludwig Kirchner, Christian Schad, Richard Ziegler, Karl Hofer oder Rudolf Schlichter, aber auch von Künstlerinnen wie Käthe Kollwitz oder Elfriede Lohse-Wächtler geben ein Zeugnis vom damaligen Frauenbild und thematisieren die unterschiedlichen Rollen der Frau nach dem Einschnitt des Ersten Weltkriegs im Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne.

Der stilistische und thematische Bogen ist vielfältig und facettenreich. Das Spektrum reicht von Porträts, wie dem „Lettischen Mädchen“ Alexej von Jawlenskys, über erzählerische Sujets, etwa von George Grosz oder Jeanne Mammen, bis hin zur verstörend wirkenden Szene „Lustmord“ von Karl Hubbuch. Auf einer Farblithografie des Jahres 1929 stellt Werner Scholz dem Betrachter eine verzogen gestaltete „Halbweltdame am Caféhaustisch“ mit Kussmund und Champagnerschale vor, während Georg Tappert seine „Zwei Mädchen im Profil“ von 1918 farbkräftig in kubofuturistischer Formzerlegung einherschreiten lässt. Bei Hanns Haas blickt dagegen die feinsinnige „Colette“ auf einem ätherischen Ölgemälde von 1932 nachdenklich in die Ferne. So changieren die weiblichen Rollenmuster der Schau zwischen Mutter, Heiliger, Muse oder Geliebter, aber auch zwischen Intellektueller, Prostituierter, Arbeiterin und nicht zuletzt der Femme Fatale.

Die Ausstellung „Das Frauenbild der 1920er Jahre – Zwischen Femme Fatale und Broterwerb“, die um die Kabinettschau einer „Frankfurter Küche“ der Architektin Margarete Schütte-Lihotzky ergänzt wird, läuft vom 2. November bis zum 9. Februar 2020. Der Kunstverein „Talstrasse“ hat täglich außer montags von 14 bis 19 Uhr, samstags und sonntags von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 7 Euro, ermäßigt 5 Euro.

Kunstverein „Talstrasse“ e.V.
Talstraße 23
D-06120 Halle an der Saale

Telefon: +49 (0)345 – 550 75 10
Telefon: +49 (0)345 – 550 76 74

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Veranstaltung vom:


01.11.2019, Das Frauenbild der 1920er Jahre. Zwischen Femme fatale und Broterwerb

Bei:


Kunstverein „Talstrasse“ e.V.

Kunstsparte:


Zeichnung

Kunstsparte:


Malerei

Kunstsparte:


Grafik

Stilrichtung:


Neue Sachlichkeit

Stilrichtung:


Verismus

Stilrichtung:


Expressionismus

Stilrichtung:


Moderne Kunst








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