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Arnold-Bode-Preis für Hans Haacke

Hans Haacke hat gestern den Arnold-Bode-Preis der Stadt Kassel erhalten. Der 1936 in Köln geborene Konzeptkünstler, der seit 1961 in den USA lebt, nahm die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung im Kasseler Kunstverein entgegen, der noch bis zum 3. November einige Arbeiten Haackes präsentiert. Die hohe Wertschätzung für Haacke, so der Kunsthistoriker Heiner Georgsdorf, Vorsitzender des Kuratoriums, gründe darin, „dass der mutige und listenreiche Aufklärer es immer wieder verstand und versteht, mit oft wechselnder, aber thematisch stets angemessener Bildsprache Erkenntnisse über politische Missstände, nicht zuletzt im Kunstbetrieb, zu vermitteln – Skandale und persönliche Risiken nicht scheuend. Haackes visuelle Mittel und Methoden sind vielfältig: Bilder, Objekte, Installationen realisieren sich medial je nach Kontext. Immer aber werden es Augenöffner von provokativer Sprengkraft und visueller Eindringlichkeit, um sich schließlich als nachhaltige Bilder in der Erinnerung festzuhaken. Unvergesslich zum Beispiel Haackes Dekonstruktion des Deutschen Pavillons auf der Biennale in Venedig (1993), was ihm den Goldenen Löwen einbrachte. Dass seine zielgenauen Provokationen stets auf intensiver, akribischer Recherche basieren, macht sie unangreifbar und stark in ihrer Argumentationskraft.“

Hans Haacke hat eine enge Beziehung zu Kassel. Von 1956 bis 1960 studierte er an der dortigen Kunsthochschule und nahm in den Jahren 1972, 1982, 1987, 1997 und 2017 fünfmal an der Documenta teil. Mit einem Fulbright-Stipendium ging er 1961 an die Tyler School of Art der Temple University nach Philadelphia und ließ sich später in New York nieder. Hier war er von 1967 bis 2002 Professor an der renommierten Cooper Union. 1998 verlieh ihm die Bauhaus-Universität in Weimar die Ehrendoktorwürde. Von März 2015 bis September 2016 bespielte Haacke mit seinem Pferdeskelett „Gift Horse“ die Fourth Plinth auf dem Trafalgar Square in London. Aktuell richtet ihm das New Museum in New York eine umfangreiche Werkschau aus. In Deutschland wurde Hans Haacke weit über die Kunstwelt hinaus durch seine Installation im Berliner Reichstag bekannt. 1999 bat er die Abgeordneten des Bundestages, mit einem Sack Erde aus ihrem Wahlkreis zu einer grünen Oase im Innenhof des Gebäudes beizutragen. Unmut erregte er dabei mit dem Vorschlag, die ursprüngliche Widmung vom Reichstagsgiebel „Dem deutschen Volke“ in „Der Bevölkerung“ zu ändern, eine Formulierung, die jetzt in Leuchtbuchstaben in der Erdarbeit eingebettet ist.


Infos: derbevoelkerung.de

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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