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Karel Malich ist tot

Karel Malich, einer der wichtigsten tschechischen Künstler, ist gestorben

Karel Malich ist Ende letzter Woche kurz nach seinem 95. Geburtstag gestorben. Der 1924 im ostböhmischen Holice geborene Maler, Grafiker und Bildhauer zählte zu den bedeutendsten tschechischen Künstlern der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die zentrale Idee in seinen abstrakten Werken bildet die Energie. Malich selbst sagte: „Durch alle Formen und in allen Richtungen fließt Energie, die destruiert, Spannung schafft, die Aufmerksamkeit von der Form ablenkt, und das, was gegeben ist (eine alte Komposition sozusagen, …), birgt in sich eine neue Möglichkeit, eine neue Welt, die viel reicher ist und unerschöpflich scheint.“

Karel Malich studierte nach Ende des Zweiten Weltkrieges von 1945 bis 1949 an der Pädagogischen Fakultät der Karls-Universität in Prag. Danach wechselte er zur dortigen Akademie der Bildenden Künste und beendete 1953 sein Studium. Die Landschaft und der Kosmos spielen in seinem Werk eine besondere Rolle, die er sukzessive in eine abstrakte Formensprache übersetzte. Seine Malerei und Arbeiten auf Papier sind oftmals flächig, bunt und weisen einen reduzierten Gebrauch von Schwarz auf. In seinen Skulpturen setzte er sich mit dem Raum durch Scheiben und Röhren auseinander. Mit „Suspended corridor“ von 1967/68 begann Karel Malich die Loslösung seiner Skulpturen vom Boden und ließ sie schließlich ab 1970 frei im Raum schweben. Dies gelang ihm mit leichten, gut biegbaren Drähten. Seine Arbeiten wirken schwerelos. Der schlanke gebogene Draht erinnert etwa im „Kosmischen Koitus“ von 1984/88 an unsichtbare Kraftströme, die von dem Zentrum eines eiförmigen Käfigs hinausstreben.

Einen weiteren Schwerpunkt seines Schaffens bildete das Pastell, das er mal bunt und mit vielen Formen überzog, mal mit wenigen minimalistischen Strichen gestaltete. Auch hier verdichten sich die Farben zu unregelmäßigen Strömen, die aus dem Blatt herausbrechen. Karel Malich stellte sein Schaffen international aus, etwa im Museum Fridericianum in Kassel, in der Galerie Erker in Sankt Gallen, im Hirshhorn Museum and Sculpture Garden in Washington D.C., im Centre Georges Pompidou in Paris, im Museum of Modern Art in New York, im Museum moderner Kunst in Wien, im Nationalen Kunstmuseum in Peking und auf der 46. Biennale in Venedig. In Deutschland war Malichs Werk zuletzt 2014 im Ludwig Museum in Koblenz zu sehen.

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Künstler:

Karel Malich








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