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Dix’ Kinderportrait bleibt in Stuttgart

Das Kunstmuseum Stuttgart kann das Kinderportrait „Ursus mit Kreisel“ von Otto Dix dauerhaft für die eigene Sammlung sichern. Das 1928 gemalte Werk sollte verkauft werden. Der Erwerb der Dauerleihgabe gelang dem Museum dank der finanziellen Unterstützung der Landeshauptstadt Stuttgart, der Kulturstiftung der Länder und der Ernst von Siemens Kunststiftung. Ulrike Groos, Direktorin des Kunstmuseums, erklärte: „Der Verkauf von ‚Ursus mit Kreisel‘ hätte eine schmerzliche, kaum zu schließende Lücke in den Bestand unserer Dix-Sammlung gerissen. Dies gilt insbesondere mit Blick auf die drei weiteren Darstellungen von Ursus, die sich ebenfalls im Kunstmuseum Stuttgart befinden: ‚Neugeborenes Kind auf Händen (Ursus)‘ (1927), ‚Ursus sitzend‘ (1931) und ‚Spielende Kinder (Nelly mit Puppe und Ursus)‘ (1929).“

Otto und Martha Dix hatten drei Kinder: Nelly, Ursus und Jan. Der Künstler hielt sie in mehreren Arbeiten fest und präsentiert sie als Neugeborene, Kleinkinder und in ihrer Jugend. Das Sujet des Kinderportraits zieht sich durch alle Schaffensphasen des Malers und thematisiert nicht nur die eigenen Nachkommen. Ursus wurde am 11. März 1927 in Berlin geboren. Im Konterfei sitzt der blonde Knabe in einer Dreiviertelwendung in seinem weißen Kinderstuhl vor einer hellblauen Wand. Der in einem grauweißen Pullover gekleidete Knabe mit kurzer Hose und Stiefeln blickt konzentriert auf seinen bunten Kreisel, dessen Knauf er mit der rechten Hand umfasst. Dix verewigte detailfreudig die kindliche und charakterstarke Physiognomie seines blauäugigen Sohnes. Obwohl ein kleines Kind das Sujet ist, wirkt Ursus im Gemälde mit den starken und kurzen Beinen sowie dem nicht minder properen Körper und großen Kopf recht monumental. Der gut gepolsterte Kinderstuhl strahlt vor der blauen Wand des Hintergrunds und erinnert an einen Thron.

Laut Mitteilung des Museums bezieht sich Otto Dix in diesem Bild auf zwei Elemente: Zum einen auf die Tradition des ganzfigurigen Kinderbildnisses, das bei Lucas Cranach d.J. erstmals im Zusammenhang mit Auftragsportraits auftritt, zum anderen auf Dix’ Idee der Portraitmalerei als Typendarstellung und Zeitdokument. Das Kunstmuseum Stuttgart besitzt nach eigenen Angaben die größte Sammlung von Kinderbildnissen Otto Dix’ mit zwölf Gemälden sowie einer Reihe von Zeichnungen und Druckgrafiken. In ihrer Gesamtheit erlauben sie einen umfassenden Einblick in die formale und inhaltliche Auseinandersetzung des Malers mit diesem Sujet.

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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