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Cimabue-Bild für über 24 Millionen versteigert

Cimabues „Verspottung Christi“ für Rekordwert versteigert

Das Gemälde „Die Verspottung Christi“ des italienischen Protorenaissance-Malers Cimabue ist gestern im französischen Auktionshaus Actéon in Senlis nördlich von Paris für 19,5 Millionen Euro zugeschlagen worden. Den Schätzpreis von 4 bis 6 Millionen Euro übertraf die auf Goldgrund gemalte Arbeit damit um ein Vielfaches und spielte mit Aufgeld knapp 24,2 Millionen Euro ein. Der kleine französische Versteigerer enthüllte die Identität des neuen Besitzers nicht, erklärte aber, dass sich auch einige Museen unter den Bietern befunden hätten. Der in London ansässige Kunsthändler Fabrizio Moretti erwarb die Tafel im Auftrag von zwei Sammlern. Es handelt sich um das zwölfte Stück weltweit, das Cimabue zweifelsfrei zugewiesen werden kann, und gilt nun als das siebtteuerste Werk im Bereich der Alten Meister.

Das im 13. Jahrhundert entstandene Bild stammt aus dem Besitz einer älteren Dame aus der Nähe von Compiègne in Nordfrankreich. Jahrelang wurde es für eine einfache russische Ikone gehalten und hing an einer Wand zwischen Küche und Wohnzimmer. Der Auktionatorin Philomène Wolf stach die nur 20 mal 26 Zentimeter messende Temperamalerei hingegen sofort ins Auge. Sie vermutete den Ursprung in Italien und beschloss, genauere Untersuchungen zu veranlassen. Der Pariser Kunstexperte Eric Turquin kam aufgrund des Stils und der Technik zu dem Schluss, dass die auf Holz gemalte Verspottungsszene definitiv aus dem Œuvre Cimabues stammt. Darüber hinaus konnte er das Werk wegen der zusammenpassenden Holzwurmspuren auf der Rückseite einem größeren Kontext zuordnen. Es gehörte zu einem Diptychon, das in acht Szenen den Leidensweg und die Auferstehung Christi darstellte. Zugunsten einer besseren Verkäuflichkeit wurde es im Laufe seiner Geschichte irgendwann zersägt. Bisher glaubte man nur „Die Geißelung Christi“ in der Frick Collection in New York und die „Madonna mit zwei Engeln“ in der Londoner National Gallery erhalten. Mit der „Verspottung Christi“ kommt eine dritte Szene hinzu, die auf die selbe Pappelholzplatte gemalt wurde.

Die Werke von Cenni di Pepo (circa 1240 bis 1302), genannt Cimabue, sind sehr selten. Der Florentiner Maler und Mosaikkünstler gilt als eine der größten Figuren der italienischen Vorrenaissance. Cimabue zeigt sich unter anderem durch den Goldgrund noch der Tradition der byzantinischen Ikonenmalerei verbunden, löst sich aber deutlich von deren strenger Formelhaftigkeit und Dogmatik, indem er Bewegung, Emotion und Perspektive in seine Kunst einbringt.

Quelle: Kunstmarkt.com/Nadine Waldmann

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