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Brandenburg zeigt „Unbekannte Moderne“

Margarete Heymann-Marks, Deckeldose

Unter dem Titel „Unbekannte Moderne“ eröffnet das Brandenburgische Landesmuseum für moderne Kunst (BLMK) an seinen drei Standorten in Cottbus und Frankfurt an der Oder an diesem Wochenende insgesamt fünf komplementär angelegte Ausstellungen. Im Zentrum stehen Fragen nach Bildvorstellungen, die den Zusammenhängen zwischen sozialkritischen Betrachtungen und gesellschaftsreformerischen sowie ästhetischen Utopien in den 1920er und 1930er Jahren nachgehen. Dabei verknüpft das Projekt national relevante und international gesetzte Positionen, wie etwa Frans Masereel, László Moholy-Nagy, Lyonel Feininger oder Alexander Rodtschenko, mit einer Spurensuche entlang der Moderne in Brandenburg, der Lausitz und Polen.

In Cottbus liegt der inhaltliche Schwerpunkt auf dem Verhältnis von Utopien und Realitäten des Alltags. Über mehrere Themenschwerpunkte hinweg untersucht die Ausstellung „Bild der Stadt / Stadt im Bild“, in welcher Weise sich unterschiedliche Bildsprachen der Moderne – Neue Sachlichkeit, Verismus, Spätexpressionismus, Dadaismus und Bauhaus – Aspekten einer erneuerten, humaneren und egalitäreren Gesellschaft widmeten. Ob in der Abbildung von Alltag und Arbeit, dem Bild der neuen Frau oder in reformierten Architekturen und Städten: Die einschneidenden politischen und ökonomischen Veränderungen nach dem Ersten Weltkrieg fanden ihren Niederschlag in jenen künstlerischen Stilrichtungen.

Ein Moderne-Diskurs ist ohne den Blick auf das Bauhaus als kulturelle Keimzelle in Deutschland kaum möglich. Die Präsentation „Das Bauhaus in Brandenburg“ konzentriert sich auf Spuren der Kunstschule in Industriedesign und Handwerk fernab der bekannten Zentren. Im Fokus stehen die genossenschaftlich organisierte Handwerkersiedlung Gildenhall bei Neuruppin, die Keramikproduktion in Velten und Marwitz nördlich von Berlin sowie Kooperationen mit der Kunststoff produzierenden Römmler AG in Spremberg und mit der Glasindustrie in Weißwasser.

In Frankfurt thematisiert die Ausstellung „Neue Städte – Neue Menschen“ das Verhältnis ästhetischer und inhaltlicher Konzepte neuen Bauens der 1920er Jahre zu musikalischen und rhythmischen Prinzipien und deren Wirkung bis heute. Komplementär eröffnen eindrückliche Bilder des belgischen Grafikers, Zeichners und Malers Frans Masereel einen Blick in den Moloch der modernen Großstadt. Die Ausstellung „Die Stadt – Der gesamte grafische Zyklus des Jahres 1925“ präsentiert die vollständige Serie der 100 Holzschnitte. Das Spektrum der Erzählung zeugt von parallel existierenden gesellschaftlichen und politischen Alltagsrealitäten, die zwischen Glamour und Misere pendeln.

Die Ausstellungen „Das Bauhaus in Brandenburg. Industriedesign und Handwerk im Zeichen der Moderne“ und „Bild der Stadt / Stadt im Bild. Malerei, Grafik und Fotografie zwischen Bauhaus und Neuer Sachlichkeit“ sowie „Im Hinterland der Moderne. Spuren des Neuen Bauens diesseits und jenseits der Oder“ laufen vom 26. Oktober bis zum 12. Januar 2020. Das Dieselkraftwerk Cottbus des BLMK hat täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt für eine Ausstellung kostet 4 Euro, ermäßigt 3 Euro, für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre ist er kostenlos. Es sind Kombitickets für alle drei Ausstellungen in Cottbus erhältlich. Zu den Ausstellungen erscheinen zweisprachige Kataloge sowie ein deutschpolnisches Reiselesebuch.

Die Ausstellung „Neue Städte – Neue Menschen. Rhythmus und Ton im Spiegel von Körper, Architektur und Stadt“ in der Rathaushalle des BLMK und die Schau „Frans Masereel. Die Stadt. Der gesamte grafische Zyklus des Jahres 1925“ im Packhof des BLMK laufen vom 27. Oktober bis zum 12. Januar 2020 in Frankfurt an der Oder. Die Häuser haben täglich außer montags von 11 bis 17 Uhr geöffnet. An den Feiertagen zum Jahreswechsel gelten verkürzte Öffnungszeiten. Der Eintritt beträgt jeweils 4 Euro, ermäßigt 3 Euro, bis 18 Jahre ist er frei. Es sind Kombitickets für beide Ausstellungen in Frankfurt an der Oder erhältlich.

Brandenburgisches Landesmuseum für moderne Kunst – Dieselkraftwerk Cottbus
Uferstraße, Am Amtsteich 15
D-03046 Cottbus
Telefon: +49 (0)355 – 49 49 40 40

Brandenburgisches Landesmuseum für moderne Kunst – Rathaushalle
Marktplatz 1
D-15230 Frankfurt an der Oder
Telefon: +49 (0) 335 – 28 39 61 83

Brandenburgisches Landesmuseum für moderne Kunst – Packhof
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Straße 11
D-15230 Frankfurt an der Oder
Telefon: +49 (0)355 – 40 15 629

Quelle: Kunstmarkt.com/Maria Schabel

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