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Raphaela Vogel in Bregenz

Raphaela Vogel, Rollo, 2019

Das Kunsthaus Bregenz lenkt aktuell seinen Blick auf die 1988 in Nürnberg geborene Raphaela Vogel, die mit Ausstellungen bisher etwa schon in der Kunsthalle Basel, im Haus der Kunst in München und der Fondation Cartier in Paris zugegen war. In Bregenz präsentiert sie nun raumfüllende Installationen, Skulpturen und Videoarbeiten. Für das Obergeschoss hat Raphaela Vogel, die bei Michael Hakimi an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg und bei Peter Fischli an der Frankfurter Städelschule studierte, ein neues Kunstwerk geschaffen. In ihren Multimediainstallationen verdichtet sie Abseitiges, Obsessives oder Ängste zu vielschichtigen, aus der persönlichen Erfahrung gespeisten Geschichten, die auch eine bedrohliche Atmosphäre besitzen können. Ein weiterer Themenkomplex ist das lustvolle, manchmal groteske Unterwandern von Geschlechterstereotypen, wie es die Löwenskulpturen im Erdgeschoss illustrieren.

Hier hängen zwei miteinander verbundene, an der Mittelachse gespiegelte, große Bronzelöwen von der Decke. Beide haben ihre Mäuler geöffnet und drücken mit einer Pranke einen Schlangenkörper nach unten, der noch fauchend den Kopf emporreckt. Die Löwen, Sinnbilder der Macht und Männlichkeit, wirken als würden sie abstürzen. Für Vogels Nachguss standen die Tierskulpturen vor dem Amtsgericht in Berlin Modell. Ihre hellgrau patinierten Raubtiere versah sie an der Nase mit einem Stahlring samt Kette, an der Kugellautsprecher von Grundig hängen. Der Besucher hört hieraus den bedrückenden Schlager „Hurra, wir leben noch“ von Milva, den Raphaela Vogel singt. Hier vereinen sich einige ihrer wiederkehrenden Gestaltungsmittel: Ängste, Spiegelungen, bizarrer Baudekor und Musik, die ihre Installationen untermalt. Es sind stets süßliche, wehmütige Weisen, gespielt mit Akkordeon oder Klavier.

Für die eigens im Kunsthaus Bregenz geschaffene Arbeit mit dem Titel „Rollo“ erwarb Raphaela Vogel den Nachlass eines Miniaturparks. Die Modelle, darunter die Tower Bridge, ein Zeppelin, die New Yorker Freiheitsstatue, die Dresdner Frauenkirche und die Berliner Siegessäule, sind verwittert und mit Moos überzogen. Verchromte Rohre verbinden die Nachbildungen miteinander. Im Zentrum ballen sie sich zu einer Skulptur aus Beamer und Audioboxen, die dem Atomium in Brüssel ähneln. Hinzu kommt ein Film, in dem Vogel die deutsche Version von Nina Simones traurigem Lied „Ain’t got no, I got life“ singt. Der Song stammt ursprünglich aus dem Musical „Hair“ und zählt fehlende und wiedererlangte Besitztümer und Beziehungen auf, wie Schuhe, Parfum, eine Mutter oder einen Liebhaber. Damit ist es ein „universelles Gleichnis, eine Art Inventarliste des Habens und Nichthabens, ein existenzielles Soll und Haben“, so die Mitteilung des Kunsthauses.

Die Ausstellung „Raphaela Vogel. Bellend bin ich aufgewacht“ läuft bis zum 6. Januar 2020. Das Kunsthaus Bregenz hat täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr, donnerstags zusätzlich bis 20 Uhr geöffnet. Das Haus bleibt an Heiligabend, 1. Weihnachtstag und Silvester geschlossen. Der Eintritt beträgt 11 Euro, ermäßigt 9 Euro bzw. 7 Euro. Für Kinder und Jugendliche bis 19 Jahre ist er frei.

Kunsthaus Bregenz
Karl-Tizian-Platz
A-6900 Bregenz

Telefon: +43 (0)5574 – 485 94 0
Telefax: +43 (0)5574 – 485 94 408

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Veranstaltung vom:


19.10.2019, Raphaela Vogel - Bellend bin ich aufgewacht

Bei:


Kunsthaus Bregenz

Kunstsparte:


Film und Video

Kunstsparte:


Installationskunst

Kunstsparte:


Skulptur

Stilrichtung:


Zeitgenössische Kunst

Variabilder:

Raphaela Vogel, Rollo, 2019
Raphaela Vogel, Rollo, 2019

Variabilder:

Raphaela Vogel in ihrem Studio in Berlin, 2019
Raphaela Vogel in ihrem Studio in Berlin, 2019

Variabilder:

Raphaela Vogel, In festen Händen, 2016
Raphaela Vogel, In festen Händen, 2016








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