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Ingo Maurer gestorben

Er galt als „Magier des Lichts“, der dem ephemeren Medium immer wieder neue Formen abtrotze. Nun ist Ingo Maurer tot. Der große Designer starb gestern in München. Er wurde 87 Jahre alt. Der 1932 auf der Reichenau geborene Ingo Maurer absolvierte zunächst eine Schriftsetzerlehre in Konstanz, bevor er Grafikdesign und Gebrauchsgrafik in München studierte. Der Autodidakt auf dem Gebiet des Industriedesigns gründete 1966 die Firma „Design M“, die später zu „Ingo Maurer GmbH“ wurde. Zu seinen frühen Entwürfen gehört die Lampe „Bulb“ von 1966. Die überdimensionierte gläserne Skulptur einer Glühbirne nahm die Designabteilung des Museum of Modern Art in New York schon drei Jahre später in ihre Sammlung auf.

1984 entwickelte Maurer das Niedervolt-Lichtsystem „YaYaHo“, das aus zwei horizontal gespannten Metallseilen und frei beweglichen Lichtelementen mit Halogenleuchtmitteln besteht. Es fand zahlreiche Nachahmer und zog in viele Haushalte ein. Zu seinen bekannten Designs gehören noch die geflügelte Glühbirne „Lucellino“, die er 1992 in seine Deckenleuchte „Birds Birds Birds“ zu einem regelrechen Vogelschwarm ausbaute, und die ebenfalls verspielte Scherbenlampe „Porca Miseria“ von 1994. Die erste Schau für Ingo Maurer fand 1989 in der Fondation Cartier in Paris statt. Es folgten weitere Ausstellungen seiner Entwürfe und Projekte, etwa im Stedelijk Museum in Amsterdam, im Vitra Design Museum in Weil am Rhein und im Cooper Hewitt Design Museum in New York.

Ab 1990 beschäftigte sich Ingo Maurer auch mit der Planung von Lichtinstallationen für Räume öffentlicher und privater Auftraggeber. So hat er etwa die kuppelförmigen Lichtobjekte für die U-Bahn-Station Westfriedhof in München gestaltet. Erst am vergangenen Samstag wurde im Münchner Residenztheater seine neuste Kreation vorgestellt: Die Lichtinstallation „Silver Cloud“ ist eine zwölf Meter lange Wolke aus 3.000 reflektierenden Silberblättchen, die unter einer roten Decke durch Ventilatoren in Bewegung gehalten werden. Noch im Juni erhielt Maurer den Schwabinger Kunstpreis der Stadt München. Die Neue Sammlung bereitet derzeit in der Pinakothek der Moderne eine Ausstellung zu seinem Schaffen vor. Ab Mitte November wird sie nun seine Abschiedsschau sein.

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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