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Adrian Paci zu Gast in Salzburg

Unter dem Titel „Broken Words“ präsentiert der Kunstverein Salzburg in seiner aktuellen Ausstellung Werke von Adrian Paci. Die Kunst des Albaners pendelt zwischen Erfahrung, Geschichte, Fiktion, Poesie und Dokumentation und fängt dazwischenliegende Spannungen ein. Pacis Projekte konzentrieren sich auf das, was nach Krieg, Umbruch, Flucht oder erzwungener Migration auftaucht und beschäftigen sich mit Verlust, Vertreibung und Identitätskampf. Der Künstler arbeitet oft mit Vertriebenen und Migranten. Seine kürzlich stattgefundene Zusammenarbeit mit Flüchtlingen kombiniert die Salzburger Schau mit anderen Werken, die Ausdrucksmittel jenseits der Sprache untersuchen und darstellen. Während Paci Traumata und Tragödien aufzeichnet, vermitteln seine Arbeiten ein kraftvolles, humanistisches Einfühlungsvermögen und loten die Grenzen der Sprache aus, um eine andere Ebene des Ausdrucks und der Reflexion herbeizuführen.

Die Ausstellung „Broken Words“ besteht aus einer gleichnamigen Fünf-Kanal-Videoinstallation von 2019, fünf großen freistehenden Mosaiken in Metallrahmen aus dem Jahr 2018, einer 2017 entstandenen Fotoserie namens „Malgrado tutto“, zu Deutsch „Trotz allem“, und einer Reihe von aktuellen Drucken, die auf Grundschulheften des Künstlers basieren und die er mit „Bukurshkrimi“ bezeichnet, was so viel wie „Kalligrafie“ bedeutet. Außerdem ist das Video „Albanian Stories“ von 1997 zu sehen, Pacis erste Arbeit in diesem Medium. Mit Werken, die auf Erfahrungen von Vertriebenen und Menschen am Rand der Gesellschaft beruhen, ist die Ausstellung in Hinblick auf Pacis bevorzugte Bezugssysteme keine Ausnahme. Doch lässt sich ein bewusster Fokus auf das Thema des Traumas erkennen. Es erscheint als etwas, das sich nachträglich langsam und prozessual entfaltet, und als etwas, was sich in Erinnerung und Ausdruck widerspiegelt und wiederholt, und außerdem als ein abstrakter Zustand, der sich dem Zugriff der Sprache entzieht. Ähnlich erläutert Paci selbst das Konzept: „Die gesamte Ausstellung konzentriert sich auf die Beziehung zwischen Trauma und der Möglichkeit und Unmöglichkeit, es zur Sprache zu bringen.“

Adrian Paci wurde 1969 in Shkodra in Albanien geboren. 1997 ging er nach Mailand, um der Gewalt des bewaffneten Aufstandes in Albanien zu entgehen. Pacis eigene Position als Exilant ist das zentrale Thema seiner Arbeiten. Diese thematisieren häufig geografische Trennung, Nostalgie und Erinnerung und vermitteln die Wandlungsfähigkeit von Leben und Kunst. Paci ist vor allem für seine Performance- und Videoarbeiten bekannt, obwohl er sich auch mit Malerei, Fotografie und Skulpturen beschäftigt. Adrian Pacis Kunst war bereits international in zahlreichen Ausstellungen zu sehen. 1999 war er einer der ersten Künstler, der Albanien auf der Biennale in Venedig vertreten durfte. Seit 2003 lehrt er an der Accademia Carrara di Belle Arti in Bergamo sowie an der Universität Venedig. Er lebt und arbeitet in Mailand.

Die Ausstellung „Adrian Paci. Broken Words“ läuft vom 19. Oktober bis zum 1. Dezember. Der Salzburger Kunstverein hat täglich außer montags von 12 bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Ein Katalog wird Mitte November in Zusammenarbeit mit der Kunsthalle Krems herausgegeben.

Salzburger Kunstverein
Hellbrunner Straße 3
A-5020 Salzburg

Telefon: +43 (0)662 – 84 22 94 0
Telefax: +43 (0)662 – 84 22 94 22

Quelle: Kunstmarkt.com/Maria Schabel

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Veranstaltung vom:


19.10.2019, Adrian Paci

Bei:


Salzburger Kunstverein

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Bericht:


Adrian Paci in Krems

Künstler:

Adrian Paci








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